Mit einem Plop öffnet sich ein Fenster. Ein alter Mann in einem roten Jogginganzug sitzt in etwas Dunklem, Kellerverließähnlichem und winkt mir eventuell zu, vielleicht handelt es sich bei seiner Armbewegung aber auch um ein unkoordiniertes Hilfezeichen. Ich erkenne in einem kleineren Fenster mein eigenes, erschrockenes Gesicht. Erster Gedanke: Ich sehe beschissen aus. Zweiter Gedanke: Mein Vater wurde von atheistischen Fanatikern entführt und wird in einem Bostoner Keller mit Internetzugang gefangengehalten.
Jahrgang 67, Heft 766, Heft 03, März 2013