Detailsuche »

Michael Rutschky

  • MERKUR / 2011 / 12

    Das Erzählen der Zeitungen

    Am Ufer Vom sicheren Ufer aus dem Schiffbruch (dem Unglück) anderer Leute zuschauen, der berühmte, vielfach verwendbare Topos Vgl. Hans Blumenberg, Schiffbruch mit Zuschauer. Paradigma einer Daseinsmetapher. Frankfurt: Suhrkamp 1979. eignet sich auch zur Beschreibung der Zeitungslektüre. In der...
  • MERKUR / 2002 / 09

    Der Lachkrampf

    Es handelt sich um einen Anfall. Während das Belachen von Witzen oder komischen Situationen die Selbstbeherrschung in keiner Weise beeinträchtigt ­ stets bleibe ich es, der lacht, und ich kann es auch lassen ­, ganz im Unterschied dazu überwältigt der Lachkrampf. Es ist wie beim Husten oder Niesen,...
  • MERKUR / 2011 / 09

    Die Erfindung des Ich

    Innenminister Der Mann kam zu Prominenz in den siebziger Jahren: als Strafverteidiger in Stammheim, im Prozess gegen die Krieger der Roten Armee Fraktion. Ein schlanker, ernster Herr mit archaisierender Ponyfrisur, dem seine Rolle im Gerichtssaal eine gewisse mönchische Strange und Selbstlosigkeit...
  • MERKUR / 2010 / 09

    Die schöne Entzweiung von Staat und Gesellschaft

    Das Wort hat seit längerem in unseren Kreisen einen äußerst guten Klang. Statt des Herrn im Haus, des Zentralstaats, soll die »Zivilgesellschaft« gewisse politische und soziale und moralische Aufgaben lösen - die Armen speisen, beispielsweise, wie es diese Tafel-Vereine tun; oder den jugendlichen...
  • MERKUR / 2011 / 02

    Krieger

    Die Geschichte spielt in Finnland, vor kurzem das Land mit dem besten Bildungswesen Europas - und man kann gleich festhalten, dass die Geschichte gewiss nicht aus den inneren Widersprüchen des finnischen Bildungswesens sich herleitet, vielmehr unabhängig davon zu denken ist. Eric, so nennen wir...
  • MERKUR / 2011 / 07

    Meine deutsche Frage

    Montag, 15. Juli, Hamburg Es ist gar nicht wahr, wovon ich bislang ausging (was zu meinem Wohlbehagen beitrug): dass der Hund jung und gesund sei. Eine Kommission, die ihre Untersuchungen in diesem Kellerraum durchführt, klärt mich auf. Der Hund, unterdessen fünf Jahre alt, ist aus mittelmäßigem bis...
  • MERKUR / 2008 / 09

    Zentrum/Peripherie

    Alle Wege führen nach Rom. Rom ist so etwas wie ein unverrückbares Zentrum, das alle anderen Orte auf dem Planeten als Peripherie definiert. Naja, am Ende residierte der Kaiser in Trier oder in Mailand oder Ravenna, von Konstantinopel zu schweigen. Statt des Kaisers herrscht Stilicho oder Flavius...
Newsletter

Warenkorb

0 Artikel

0,00 EUR
Preis inkl. Mwst.
Versandkostenfrei nach D, CH, A
zur Kasse

Sie befinden sich hier: Start » Autoren »

Klett-Cotta-Verlag

J. G. Cotta’sche Buchhandlung
Nachfolger GmbH
Rotebühlstrasse 77
70178 Stuttgart
info@klett-cotta.de
Facebook Twitter YouTube