Bali - Das letzte Paradies

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Die Zauberwelt von Bali

Schon in den wilden Zwanzigern des vergangenen Jahrhunderts war Bali der Inbegriff exotischer Schönheit, freizügiger Sexualität und beeindruckender Kultur. Vor allem Künstler zog es in das Inselparadies, die Reichen und Berühmten folgten. Und alle trafen sich im Haus von Walter Spies. Kenntnisreich und voller Humor lässt Nigel Barley anhand der Lebensgeschichte des Tausendsassas die Faszination Bali erstrahlen.

Walter Spies (1895-1942) - deutscher Ethnologe, Musiker, Naturforscher und Maler - verließ Deutschland 1923. Zunächst lebte er auf Java und zog vier Jahre später auf die Nachbarinsel Bali. Sein abenteuerliches Leben pendelte zwischen der Arbeit als Künstler, erotischen Eskapaden mit jungen Einheimischen und seinen Pflichten als Gastgeber. Denn schon bald war sein Haus der kulturelle Mittelpunkt der Insel. Berühmte Künstler wie Charlie Chaplin oder Vicki Baum gaben sich die Klinke in die Hand. Die Anthropologin Margaret Mead und der Musikethnologe Colin McPhee verließen sich auf Spies' intime Kenntnis der lokalen Riten und Gebräuche. Nicht nur für sie war er der Inbegriff des Lebenskünstlers und Bohemiens - stets umgeben von Affen, Kakadus, Tänzerinnen und Musikern.

»Ein episodenhaftes Buch, zusammengehalten von der Liebe zur Kunst und zwischen Männern, im Bali der 1930er Jahre und einer eleganten, bewusst eingesetzten Sprache, die sofort farbenprächtige Bilder im Kopf entstehen lässt.
Der Ich-Erzähler ist der real existente Rudolf Bonnet, ein – soweit es mich betraf – inzwischen zu Unrecht in Vergessenheit geratener Maler aus den Niederlanden, der 1929 nach Bali kam und dort die Bekanntschaft mit dem schillernden Walter Spies machte, einer ebenfalls historischen Figur.
Oft erschien mir anfangs vieles rätselhaft und verwirrend, wurde dann aber im Laufe des Kapitels er- oder geklärt, was mich wieder versöhnte.
Wirklich interessant fand ich, dass viele historische Personen auftauchen, unter ihnen Margaret Mead und Charlie Chaplin, zusammen mit dem historischen Hintergrund und viel Lokalkolorit ergab sich daraus ein interessantes Panorama aus lustigen und tragischen Episoden aus »Bonnetchens« Zeit auf Bali, das ich jedem auch nur ansatzweise Interessiertem nur empfehlen kann.«
Jana Freitag, Osiander Reutlingen

»Eine witzig-kurzweilige Verbindung von romanhafter Biographie, schalkhaft-leichtfüßiger Fiktion...«
Gunther Neumann, Wiener Zeitung, 23.1.2016

»Ein grandioses Denkmal des Freigeists Spies, sein romanhafter Ausflug in dessen Lebensgeschichte fesselt ungemein und lässt uns die goldene Zeit Balis Revue passieren. Ein großes Buch, um den fiesen Novemberniesel zu vergessen.«
Frank Willmann, Weltexpress Online, 6.11.2015

»Barleys Roman "Bali" steckt voller Witzeleien, Geist und Ironie.«
Erhard Schütz, Zeit Online, 14.10.2015
Klett-Cotta Roman, aus dem Englischen von Anke Burger (Original: Island of Demons)
1. Aufl. 2015, 271 Seiten, Klappenbroschur
ISBN: 978-3-608-98028-8
autor_portrait

Nigel Barley

Nigel Barley, geboren 1947 im Süden von London. Als Ethnologe arbeitete er u. a. in West-Afrika. Im Anschluss leitete er für viele Jahre die...

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