Die Erwählten

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»›Die Erwählten‹ ist ein literarisches Meisterwerk – ebenso mitreißend und einfühlsam
erzählt wie ›Die Elenden von Lódz‹.« Håkan Nesser

Adrian Ziegler, der aus einem sozial und erbbiologisch »minderwertigen« Elternhaus stammt, wird im Alter von elf Jahren nach Steinhof gebracht. Dort gehen für die Kinder Phantasie und Wirklichkeit ineinander über. Der Anblick des Berges vor dem Fenster weckt bei ihnen die Hoffnung auf einen Schutzengel, der zur Rettung naht.

Adrians Aufsässigkeit, einschließlich einer kurzzeitigen Flucht, lassen ihn sämtliche Stationen dieser Hölle des Nazi-Systems durchlaufen. Er kommt als Anschauungsobjekt in den Vorlesungssaal und schließlich auf die Krankenstation. Dort arbeitet Anna Katschenka, die den Umgang mit Kindern liebt. Doch Loyalität und Treue lassen sie fraglich erscheinende ärztliche Anweisungen strikt befolgen. Sie macht sich dadurch mitschuldig am Leiden und Tod zahlreicher Kinder. Steve Sem-Sandberg gelingt eine eindrucksvolle Schilderung des Lebens über mehr als sechs Jahrzehnte, wie es sich auch am finstersten Ort gestaltet.

»Sem-Sandbergs Roman ist von eindrucksvoller Weite und Tiefe, zahlreiche seiner Charaktere lassen einen auch lange Zeit nach der Lektüre noch nicht los.« Sydsvenska Dagbladet

»Ein Meisterstück, das jeder
lesen sollte« Helsingborgs Dagblad

»Steve Sem-Sandbergs Roman ist keine Aussöhnung mit der Vergangenheit, sondern er hilft uns, das Unverzeihliche besser verstehen zu können.« Babel, SVT

»Es gibt Bücher, die eine Welt erschaffen, in der man für immer bleiben möchte, und andere, die eine so schmerzvolle Welt zeigen, dass man ihr nur entkommen möchte. Dieser Roman ist beiden Kategorien zuzuordnen, wie dies normalerweise bei großer Literatur der Fall ist.« Expressen

»Mit großer Klugheit hat Sem-Sandberg historische Genauigkeit und Fiktion verknüpft. Er hat den Ton gefunden für die Verlassenheit der Opfer, für die Gewalt, die ihnen in den medizinischen Experimenten angetan wurde...«
Stephan Speicher, Die Zeit, 4.2.2016

»Sem-Sandberg versteht es, eine vermeintliche Unmittelbarkeit zu erzeugen. Die raffinierte Kosntruktion seines Romans präsentiert die Geschichte als einfachen Bericht. Mit Schicksalen, die uns ergreifen, mit Situationen, die uns die Schamröte ins Gesicht treiben. Mit einer emotionalen Dichte, die uns manchmal vor Wut beben lässt und öfter noch die Tränen in die Augen treibt.«
Martin Lüdke, Deutschlandfunk Büchermarkt, 17.1.2016

»Ein glänzend geschriebenes Werk, das mit seiner Intensität und seinem Ernst unter die Haut geht und einen lange beschäftigt. Sammlungen von Dokumenten lesen Historiker und Juristen; dieses Buch aber ist ein großes Werk der Menschendarstellung, ein dunkler Spiegelgrund des Lebens.«
Wolfgang Schneider, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.12.2015

»"Die Erwählten" ist ein erschütterndes Buch, dass in heutigen Debatten der Bioethik ... unbedingt Beachtung finden sollte.«
Agathe Gansterer, Der Sonntag, 26.6.2016

»Große literarische Klasse.«
Gerrit Bartels, Der Tagesspiegel, 5.12.2015

»"Die Erwählten" ist ein unglaublich starkes Stück Literatur. Kein leichter Stoff, aber klug, mit sehr viel Mitgefühl und großem Erkenntnisgewinn erzählt. Ein beeindruckendes Manifest gegen das Vergessen.«
Silke Arning, SWR1 Sonntagmorgen, 29.11.2015

»Steve Sem-Sanberg hat sich nach seinem Bestseller »Die Elenden von Łódź« mit diesem Buch definitiv als eine der wichtigsten Stimmen der europäischen Literatur etabliert.«
Bruder Zenoni, salve, Februar/März 2016

»Sem-Sandberg führt unangestrengt vor, was Literatur vermag: mit einfühlsamer Lakonie dem Tod das Leben entreißen.«
Gerhard Spörl, Literatur Spiegel, November 2015

»Zeile um Zeile, Seite um Seite legt sich das Geschilderte wie ein Eisenring um das Herz des Lesers... Die Doku-Fiktion "Die Erwählten" erzählt die Geschichte der Kinder vom Spiegelgrund wie auch die der Täter, die hier ihre realen Namen tragen. Der Text ist eindringlich, nie pathetisch - und doch schwer erträglich, wiewohl in seinen fiktionalen Teilen poetisch und einfühlsam.«
Cathrin Kahlweit, Süddeutsche Zeitung Literatur, Oktober 2015

»Steve Sem-Sandbergs beeindruckender Roman stemmt sich mit aller Macht und allen literarischen Mitteln gegen dieses individuelle, aber auch das kollektive Vergessen. Auf dass das Schicksal der Kinder vom Spiegelgrund auf ewig erinnert werden möge.«
Gerrit Bartels, Der Tagesspiegel, 14.10.2015

»Steve Sem-Sandbergs beeindruckender Roman ist ein Bericht aus dem innersten Kreis der Hölle, ein beklemmender Report über die ebenso grausame wie kalte Mechanik einer "totalen Institution"... Der schwedische Romancier schildert das unerhörte Geschehen auf dem "Spiegelgrund" in multiperspektivistischer Plastizität, die einem während der Lektüre immer wieder das Blut in den Adern gefrieren lässt. Ein dichter und verstörender Roman über die Abgründigkeit des Menschen.«
Günter Kaindlstorfer, Deutschlandfunk Büchermarkt, Oktober 2015

»Steve Sem-Sandbergs beeindruckender Roman ist einer wider so ein Vergessen, aber auch wider ein kollektives Vergessen; auf dass das Schicksal der Kinder vom Spiegelgrund auf ewig erinnert werden.«
Gerrit Bartels, RBB Kulturradio, 6.10.2015

»Ein wichtiges und aufwühlendes Buch, das eine wenig beachtete Opfergruppe des NS-Staates ins Licht rückt.«
Aldo Keel, NZZ, 19.9.2015

»Sem-Sandbergs Roman vermittelt eindrücklich, dass die Verbrechen an den Elenden von Wien von Menschen begangen wurden, die keine Teufel waren, sondern biedere Nachbarn und Arbeitskollegen. „Die Erwählten“ vermittelt ein Wissen um die Schrecken der Vergangenheit, die kein Archiv preisgibt, une eine Form der Wahrheit, die tiefer reicht als die bloße Kenntnis der Fakten... Eine große Erzählung über die Vergangenheit und Mahnmal zugleich, ein Meisterstück der historischen Tiefenbohrung mit den Mitteln der Poesie, die das Unfassbare zu bannen und für die Gegenwart verständlich zu machen sucht.«
Wolfgang Paterno, Profil, 21.9.2015

»Sem-Sandberg sieht in die medizinischen Untäter und die Kinder hinein.
Das gab es bisher einfach nicht, und das ist nobelpreiswürdig gemacht.«
Jost Auf Der Maur, Schweizer Familie, 24.12.2015

»Ein beeindruckender Roman, der mit schonungsloser Klarheit und zugleich wahrer Sprachgewalt von Adrian und anderen Kindern erzählt.«
Frank Keil, Männerwege.de, November 2015
Klett-Cotta Roman, aus dem Schwedischen von Gisela Kosubek (Original: De utvalda)
1. Aufl. 2015, 525 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-608-93987-3
autor_portrait
Marijan Murat

Steve Sem-Sandberg

Steve Sem-Sandberg, geboren 1958, ist einer der renommiertesten schwedischen Autoren. Für den Roman »Die Elenden von Lódz« hat er den schwedischen ...

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