Die große Verschwendung

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»Ein vergleichsweise kleines Arschloch« - Eine bitterböse Gesellschaftssatire

»Die große Verschwendung« ist der entschlossene Blick hinter die Kulissen eines Politskandals, der uns merkwürdig bekannt vorkommt! Und ein so komischer wie berührender Roman über heftig kriselnde Männlichkeit und die hinterhältigen Verheißungen eines zweiten Frühlings.

Dr. Georg Glabrecht ist fünfzig und schwermütig, seine Ehe liegt seit Jahren in Agonie. Als grüner Wirtschaftssenator ist er ein virtuos sarkastischer Machtpragmatiker, der seine Untergebenen nur mit Kürzeln anspricht. Im Zusammenhang mit einem größenwahnsinnigen eventkulturellen Renommierprojekt – der Maritimen Erlebniswelt mit der Maritimen Oper – verliebt Glabrecht sich in die junge Mitarbeiterin eines zwielichtigen Investors, mit dem er als Politiker paktieren muss.
Und auch privat spürt er mehr als deutlich die Verlockungen der internationalen Geldströme und der Angebote, die ihm von dort unterbreitet werden. Es ist also wohl nur eine Frage der Zeit, bis er gewaltig ins Straucheln gerät.

»Schömels Roman ist eine wütende Satire, erbarmungslos beobachtet und glänzend erzählt...«
Martin Halter, Tages-Anzeiger, 11.5.2011

»Nach der Reise durch Wolfgang Schömels Roman wähnt man sich in seinem Trotz gegen allzu große kulturpolitische Verdummung magisch gestärkt. Das ist was wert.«
Stuttgarter Zeitung, 9.3.2011

»Der Genuss, mit dem Schömel seinen Romanhelden seziert, garantiert ein hohes Lesevergnügen.«
Christine Krause, Foyer. Das Kulturjournal, 15.5.2011-15.9.2011

»Zum Komplex „Männer und Macht“ hat Wolfgang Schömel einen anschaulichen Roman vorgelegt … als überdrehtes und zugleich realistisches Abbild des politischen Alltags …«
Matthias Wulff, Berliner Morgenpost, 1.7.2011

»Schömel entlarvt die Sprache der Politik als ungelenke Imitation rentierlichen Marketings. Brillant die Szene, in der hanseatisches Geltungsbürgertum durch Professorentitel und Ehrenbürgerschaften zum Sponsoring gebracht wird - wenn es sein muss im Glanz eines missbrauchten Günter Grass.«
Jürgen Verdofsky, Frankfurter Rundschau, 21./22.5.2011

»Wolfgang Schömel ... kann erbarmungslos präzise beobachten, souverän und kühl erzählen ... das Drama eines Mannes, der von einer letzten romantischen Selbstverschwendung träumt, der Amour fou, die alles Geschwafel und alle Schattenbilder von Politik und Medien, Internetpornographie und Eventkultur über den Haufen wirft.«
Martin Halter, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.4.2011

»Sein Roman ist dabei weit mehr als nur eine flott geschriebene Satire auf den Politik- und Verwaltungsbetrieb einer mutmaßlichen Hansestadt. Aufgeweicht von verschüttet geglaubten Gefühlen, kann Schömels Held anders als etwa Joschka Fischer die ihm zugewiesene Macht nicht nutzen - und kann sie zugleich nicht abschütteln.«
Welt am Sonntag Hamburg, 27.2.2011

»… ein cleverer Roman über kriselnde Männlichkeit und geltungssüchtige Metropolen.«
Christoph Twickel, Spiegel Online, 21.2.2011

»… eine schmerzend genaue Männlichkeitsstudie.«
Hamburger Abendblatt, 1.3.2011
Klett-Cotta Roman
1. Aufl. 2011, 239 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-608-93903-3
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Wolfgang Schömel

Wolfgang Schömel, geboren 1952 in Bad Kreuznach, studierte Literatur und Philosophie in Mainz und Bremen. Er veröffentlichte Arbeiten u. a. über den...

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