Nilowsky

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Melancholisch, witzig, schräg – der neue Roman von Torsten Schulz!

Nilowsky ist ziemlich eigensinnig. Er spricht anders, er denkt anders, er lebt in einer anderen Welt. Markus Bäcker schaut zu ihm auf. Er ist fasziniert von seinen seltsamen Vorstellungen vom Leben und von der Liebe. Doch ihre Freundschaft wird Markus Bäcker fast zum Verhängnis, als er sich in Carola verliebt, Nilowskys große Liebe …

Markus Bäcker ist alles andere als begeistert, als er mit seinen Eltern an den Rand von Berlin zieht. Dort blickt er vom dritten Stock ihres Eckhauses auf ein stinkendes Chemiewerk und vorbeiratternde Züge, die alles zum Vibrieren bringen. Erst als er Nilowsky kennenlernt, wird ihm die Gegend um den Bahndamm zur Heimat. Eine Heimat voller Merkwürdigkeiten und intensiver Erfahrungen. Dazu gehören kuriose Anwendungen von Vodoo-Ritualen, um der Liebe auf die Sprünge zu helfen. Erotische Annäherungen einer Frau, die nicht älter als dreizehn sein will, sowie perfide Vertrauensforderungen von Seiten Nilowskys, die ihn fast das Leben kosten. Abgründe und Höhepunkte des Erwachsenwerdens, die Markus Bäcker ein Leben lang nicht loslassen werden. Mit großer Intensität und viel Humor schildert Torsten Schulz eine eigenartige Dreiecksbeziehung in den Wirren der Pubertät.

»Ich hatte immer Sehnsucht nach einem großen Bruder. Mit Nilowsky habe ich ihn mir erschaffen.« Torsten Schulz

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Buchhändlerstimmen

»Frisch, komisch, hintersinnig. Einfach ein sehr gutes Buch!«
Martin Gaiser, Thalia Ulm

»Die speziellen Schauplätze, die eigenwilligen Charaktere – all das verleiht dem Roman eine ganz besondere Atmosphäre, die mich sofort gepackt und lange nicht mehr losgelassen hat.«
Christoph Stampfl, Hugendubel Marienplatz, München

»Ein wirklich vergnüglich zu lesender Roman. Man wird regelrecht in die Geschichte hineingezogen.«
Sabine Kuckuck, Buchhandlung Weiland, Lübeck

»Man ist vom ersten Satz an drin, das ist toll geschrieben, authentisch und warmherzig, hat Witz und Drama.«
Philipp Gerger-Krejci, Morawa Wollzeile, Wien

»Schon der erste Satz machte mich neugierig. Und die Neugier blieb bis zum Ende. Ein wunderbares Buch!«
Martina Kraus, RavensBuch Friedrichshafen

»Ein Buch über die Jugend und das Erwachsenwerden. Über die Faszination und das Glück, einen charismatischen Freund zu haben. Auch ein Buch über die seltsamen Wege der Liebe. Geschrieben in einer wunderbaren Sprache.«
Claudia Hüllmann, Thalia Magdeburg

»Meine Berliner Oma sagte immer: ›Stuttgart  is een Dorf!‹ Gut, dass es in dem Dorf einen Verlag gibt, der solche Bücher verlegt! ›So einfach is dit‹. Muss man lesen!«
Cornelia Dutzmann-Schoch, Buchhandlung Wittwer, Stuttgart

»Lakonisch und mit Herzenswärme erzählt – sehr gut.«
Frithjof Klepp, ocelot, Berlin

»Komisch, liebevoll, melancholisch – Torsten Schulz ist etwas Ungewöhnliches geglückt. Unangestrengt und souverän – ein kleines Wunder, das viel Vergnügen bereitet – ein seltener Fall in der deutschen Gegenwartsliteratur.«
Rolf Keussen, Mayersche Droste, Düsseldorf

»Mit viel Esprit, ein bisschen Tragik und großartigem Berliner Charme.«
Jacqueline Masuck, Dussmann, Berlin

»Ungewöhnlich aufgrund der gegensätzlichen, aber liebenswürdig skurrilen Figuren – berührend und melancholisch schön. Unbedingt lesen!«
Christina Maaßen, Mayersche Buchhandlung Aachen

»Ein ungewöhnlich schönes Buch. Wir werden es zu unserem Lieblingsbuch des Jahres küren.«
Buchhandlung Viola Taube, Nordhorn

»Ein Buch, das einen nach und nach in die Geschichte zieht, bis man sich ihr nicht mehr entziehen kann. Es hat mich lange beschäftigt.«
Frank Menden, »Stories« Die Buchhandlung, Hamburg

»Man fühlt die Charaktere förmlich neben sich und glaubt, die Atmosphäre zu riechen.«
Jennifer Matthes, Buchhandlung Herder & Thalia, Freiburg

»Schulz erzählt mit leisem Witz von einer Magie, die die Milieus überschreitet, vom Geheimnis einer Großstadtjugend, die ein Leben prägt.«
Alexander Cammann, Die Zeit, 28.02.2013

»Schulz ... vermeidet ... jeden Klischee-Verdacht und dringt ins realistisch und psychisch Konkrete vor, dorthin, wo das Erzählte für den heutigen Leser nicht nur interessant, sondern auch gültig ist. Aus den unterhaltsamen, liebevoll-drastischen Karikaturen vom Boxhagener Platz sind lebendige Figuren mit Geheimnissen, Eigenartigkeiten und Beschädigungen geworden - ohne dass Farbigkeit verloren gehen würde und ohne dass sich das Grau geflissentlich abrechnender Differenzierung und rechtfertigender Einordnung dämmernd über die Erinnerung an das Leben in der DDR legen würde.«
Ulrich Seidler, Frankfurter Rundschau, 21.02.2013

»Die hier in Schwarzweißtönen wiederbelebte DDR tritt einem von den trockenen Rändern entgegen ... Aber Schulz mischt Farbtöne unter und hat ein Gespür fürs Szenische ... Und so überzeugt „Nilowsky“ vor allem als großes, immer wieder in sich zusammenbrechendes Projektionstheater.«
Anja Hirsch, FAZ, 23.04.2013

»„Nilowsky“ ist ein erfrischender Roman, besticht durch tolle Figuren und lebendige Dialoge: kultverdächtig.«
Erik Lim, Südwest Presse, 13.03.2013

» ... aus Sicht eines Teenagers ... eben diese komische Mischkulanz aus kindlichem Wunderglauben, Neugier und Faszination für die raue Welt jenseits von Mutters Rockzipfel. Da wird Ostberlin schnell zum tragikomischen Abenteuerspielplatz und Freundschaft zu einer Entdeckungsreise zu sich selbst.«
Eva Steindorfer, Die Presse, 21.04.2013

»Das Schräge an „Nilowsky“ ist aufgehoben in einem ernsthaften Interesse für die Figuren. Anders gesagt: „Nilowsky“ ist ein Unterhaltungsroman mit Tiefgang.«
Christoph Schröder, Der Tagesspiegel, 16.06.2013

»Es ist die Geschichte Heranwachsender in ganz konkreten gesellschaftlichen Umständen. Auf ihre Weise setzen sie sich mit Wirrnissen auseinander, ohne dass dies gleich gesellschaftspolitische Bedeutung bekommt. Das Buch ist witzig, auch launig geschrieben, melancholisch, sarkastisch ... Torsten Schulz ist ein Erzähltalent.«
Eberhard Reimann, neues Deutschland (Beilage Literatur), 14.03.2013

» ... wo man am Anfang einen verrückten brüderlichen Freund mit großem Potential kennenlernt, bekommt man am Ende beinahe Angst ums eigene Leben. Engmaschige Dramaturgie läßt keine Langeweile aufkommen. Die Figuren sind plastisch gezeichnet, die Dialoge lebensecht, die individuellen Sprachmuster fein beobachtet.«
Lilly Jaeckl, Junge Welt, 21.05.2013

»Torsten Schulz beginnt unterhaltsam und fesselt dann mit seiner Geschichte von Anhängigkeiten, von Unfreiheit, auch Unterwürfigkeit aus anderen als politischen Gründen.«
Janina Fleischer, Dresdner Neueste Nachrichten, 22.07.2013

» ... ein spannungsreiches Dreieck, beschwingt und beschwert mit allen Hoch und Tiefs der Pubertät, Irrungen und Wirrungen im DDR-Alltag.«
Florian Weiland / Heiko Strech, St. Galler Tagblatt, 16.05.2013

»Dies ist keine Romanwelt, die einen beim Lesen umstandslos in den Bann zieht, die aber doch eindringlich wirkt durch sinnliche Präsenz, atmosphärische Qualitäten und einige starke Szenen. Torsten Schulz, Drehbuchautor und Professor für Dramaturgie in Babelsberg, versteht sich aufs filmische Schreiben ebenso wie auf eine am frühen Grass geschulte Poetik des Ekels.«
Wolfgang Schneider, Deutschlandradio Kultur, 27.03.2013

»Torsten Schulz hat mit diesem Roman eine interessante, brutale und erschreckend echte Welt erschaffen. Er schreibt ohne Umschweife. Schildert er einen Ort oder ein Milieu, so erweckt er das Gefühl, man sei schon einmal dagewesen; der Gestank des Chemiewerks steigt dem Leser nachgerade in die Nase.«
Sophie Eglin, Basler Zeitung, 08.03.2013

»“Nilowsky“ ist ein Großstadtmärchen, voll Schwefelgestank und Friedhofsduft. Es ist ein Porträt der traurigen DDR Mitte der siebziger, Anfang der achtziger Jahre ... Torsten Schulz ... hat einen witzigen, merkwürdigen, fremden, aber doch nicht bizarren Roman einer Freundschaft geschrieben ... «
Ronald Meyer-Arlt, Hannoversche Allgemeine Zeitung, 03.06.2013

»Ein Roman, der wunderbar zwischen Komik und Tragik changiert.«
Ulrike Prüßner, Neue Westfälische, 06./07. April 2013

»Die kleinbürgerliche DDR der späten 70er und frühen 80er Jahre scheint in diesem Roman wiederaufzuerstehen.«
Gregor Tholl, dpa-Meldung, 06.03.2013

»... Sog-erzeugend ...«
Barbara Meixner, BuchMarkt, Januar 2013

»Es ist faszinierend, wie Schulz dieser Dreiecksbeziehung, dieser Jugendfreundschaft, immer wieder neue Wendungen gibt, sie sorgfältig über die Jahre entwickelt, ihnen dabei zeitweise Passanten zur Seite stellt und sie dann wieder abzieht. Wie die sozialistischen Vertragsarbeiter aus Mosambik im Werk, die sich weniger für die Weltrevolution interessieren als für Voodoo-Rituale. Vor allem aber ist es Nilowsky, der zusehends seltsamer wird, unberechenbarer, rätselhafter. Aber ein Freund bleibt ein Freund.«
Erik Heier, tip-berlin.de, 13.02.2013
Klett-Cotta Roman
2. Aufl. 2013, 285 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-608-93971-2
autor_portrait
Volker Roloff

Torsten Schulz

Torsten Schulz geboren 1959, ist Autor preisgekrönter Spielfilme, Regisseur von Dokumentarfilmen und Professor für Dramaturgie an der Filmhochschule...

https://www.youtube.com/v/3_SxQBVHD_A


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