Bindungstheorie und Psychoanalyse

Buchdeckel „978-3-608-95991-8
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»Eines der wichtigsten Psychologiebücher des Jahrzehnts« Jeremy Holmes

»Es ist schon sehr beeindruckend, wenn jemand der Weltbeste in einer Disziplin ist, dies aber in zweien zu sein, das ist schlicht außergewöhnlich. Fonagy stemmt die beiden Disziplinen der Psychoanalyse und der Bindungstheorie wie ein Koloß. Dies ist das Buch, auf das jeder Student, jeder Kollege und sogar seine Konkurrenten längst gewartet haben.«
Jeremy Holmes, Senior Lecturer in Psychotherapy an der Universität von Exeter

Die Gemeinsamkeiten, die Unterschiede und die zukünftigen Ausrichtungen der Psychoanalyse und der Bindungstheorie beschreibt Fonagy - und das tut er mit einer Belesenheit, seinem für ihn charakteristischen Witz, mit geradezu philosophischer Weisheit, mit großer Menschenkenntnis und Originalität. Er gibt zunächst einen Überblick über die zentralen Erkenntnisse der Bindungstheorie und untersucht dann, inwieweit diese mit den Ideen der Großen der Psychoanalyse von Freud über Klein und Bion bis zu Stern konform gehen oder davon abweichen. Eine zentrale Stelle im Buch ist die von ihm entwickelte sehr einflußreiche Theorie über die Ursprünge der Mentalisation, die besagt, daß eine sichere Bindung eine Voraussetzung für die Entwicklung eines Verständnisses vom Selbst und vom Anderen darstellt. Diesen Ansatz verbindet Fonagy mit psychoanalytischen Ideen über die Symbolisierung, die Realitätswahrnehmung und das Spiel bei der normalen Entwicklung sowie mit den frühkindlichen Ursprüngen des konkreten Denkens, der Illusion und pathologischer Abwehrmaßnahmen bei Menschen mit einer Borderline- Persönlichkeitsstörung.

Inhaltsverzeichnis
Vorwort

1. Einführung in die Bindungstheorie
2. Die wichtigsten Ergebnisse der Bindungsforschung
3. Die psychoanalytischen Modelle Freuds und Bindungstheorie
4. Strukturelle Ansätze: der nordamerikanische strukturelle Ansatz
5. Modifikationen des strukturellen Modells
6. Das Klein-Bion-Modell
7. Die unabhängige Schule der britischen Psychoanalyse und ihre Beziehung zur Bindungstheorie
8. Nordamerikanische Objektbeziehungstheoretiker und Bindungstheorie
9. Moderne psychoanalytische Säuglingspsychiatrie: Das Werk von Daniel N. Stern
10. Der interpersonal-relationale Ansatz: Von Sullivan bis Mitchell
11. Psychoanalytische Bindungstheoretiker
12. Zusammenfassung: Was haben psychoanalytische Theorien und Bindungstheorie gemeinsam?
13. Wie kann die Bindungstheorie von psychoanalytischen Erkenntnissen profitieren?
14. Schlußfolgerung

Literaturverzeichnis
Register
»Wohl kaum einem der derzeit lebenden international renommierten
Psychoanalytiker wäre es so wie Peter Fonagy möglich gewesen, dieses
Buch zu schreiben. Fonagy (...) beweist mit der vorliegenden Monographie
seine Meisterschaft auf den Gebieten der Psychoanalyse und Empirischen
Psychologie, indem es ihm nicht nur gelingt, ausgehend von Freud jedes
wichtige psychoanalytische Modell sowie die Entwicklung der
Bindungstheorie selbst knapp und präzise darzustellen und ihre
impliziten und expliziten Berührungspunkte aufzuspüren, sondern weil er
auch engagiert und mit großer Fähigkeit zur Systematisierung aufzeigt,
wie zugängliches Wissen in stark miteinander verknüpfter Weise geordnet
und integriert werden kann. Diese Fähigkeit zur Integration ist die
eigentliche Leistung Fonagys, dokumentiert in seinem Bestreben, die
historisch bedingte Kluft zwischen Psychoanalyse und Bindungstheorie zu
überwinden.

Insgesamt ist es Fonagy gelungen, mit Leidenschaft
und geistiger Klarheit Bindungstheorie und Psychoanalyse integrierend zu
vermitteln, getragen von einer Haltung, die Respekt vor und Interesse
an Erkenntnissen aus Bereichen, die an die Psychoanalalyse angrenzen,
vermittelt. Abgerundet wird das Buch von einem über 30 Seiten starken
Literaturverzeichnis sowie Sach- und Personenregister. Nicht unerwähnt
bleiben soll die sprachlich hervorragende Übersetzung von Maren
Klostermann. Das Buch ist nicht nur jedem Psychoanalytiker,
Kinderanalytiker und Psychotherapeuten zu empfehlen, sondern als
Pflichtlektüre auch jedem Aus- und Weiterbildungskandidaten.«
Günther Molitor (Analytische Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie, 01/2005)

»...
Insgesamt ist hier ein äußerst lesenswertes Buch übersetzt, in dem der
Autor uns die Vielfalt der psychoanalytischen Denkmodelle und die
Besonderheit der Bindungstheorie brillant und sehr informiert vor Augen
führt. ...«
Andreas Werning (Kinderanalyse, 1/2004)

»... Der
bekannte Psychologieprofessor Peter Fonagy legt in "Bindungstheorie und
Psychoanalyse" die Entwicklung sämtlicher Ansätze bis heute, ihre
Gemeinsamkeiten und Unterschiede dar. Ein gut verständliches Buch. ...«
Norbert Copray (Publik-Forum, 14/2003)

»...
Für die Weiterentwicklung diagnostischer und psychtherapeutischer
Zugänge zu Bindungsstörungen und seelischen Erkrankungen wird dieses
Buch eine Fülle innovativer Impulse geben. Fonagys Abhandlung zu den
bisherigen wesentlichen Forschungsergebnissen der Bindungstheorie und
-forschung ... liest sich spannend wie ein Krimi und ausgesprochen
erhellend ...«
K. Abendroth (Pfad, 3/2003)
Klett-Cotta Fachbuch Aus dem Englischen von Maren Klostermann
3. Aufl. 2009, 260 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-608-95991-8
autor_portrait

Peter Fonagy

Dr. phil. Peter Fonagy, Dipl-Psych., Psychoanalytiker, ist Freud Memorial Professor für Psychoanalyse am University College London und leitet...

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