Namhafte Vertreter des Faches beschreiben das niederfrequente psychoanalytische Arbeiten mit ein und zwei Wochenstunden. Sie stellen die gesamte Bandbreite der Theorie, Technik und Therapie dieser häufigsten Anwendung unter den psychoanalytischen Verfahren dar.
»Dieses Buch schließt eine Lücke. Lange war die niederfrequente psychoanalytische Langzeittherapie - obwohl in der Praxis häufigste Behandlungsform - in der klinischen Theorie- und Technik-Diskussion ein Stiefkind. Die Herausgeber und die in dem Band versammelten Arbeiten geben einen ausgezeichneten Überblick über den aktuellen Stand der Entwicklung von niederfrequenten Behandlungsmethoden. ...«
Werner Bohleber (Herausgeber der »PSYCHE«)
Die Autorinnen und Autoren erörtern die Besonderheiten der niederfrequenten psychoanalytischen Psychotherapie: - Die Anforderung, Übertragung und Gegenübertragung unter Zeit- und Handlungsdruck zu analysieren, prägt das technische Vorgehen.
- Die geschichtliche Entwicklung der Niederfrequenz, ihr Ort in der Psychoanalyse, ihr Wert und ihre Bedeutung für die Patienten sowie die wichtigsten Ergebnisse der empirischen Forschung.
- Den Schwerpunkt bildet die therapeutische Technik, die unterschiedlich ist, je nachdem ob die Therapie zeitlich begrenzt oder unbegrenzt geplant ist.
- Das klinische Material illustriert die besonderen Behandlungsbedingungen im ambulanten und im teilstationären Setting. So erlaubt es der Band dem Leser, seine eigene technische Haltung zu überprüfen und in der Auseinandersetzung mit den Texten zu verändern.
Enthält eine Beschreibung der Manuale »Psychodynamisch übertragungsfokussierte Psychotherapie« (TFP) aus der Gruppe um Otto F. Kernberg und »Mentalisierungsbasierte Psychotherapie« (MBT) aus der Gruppe um Peter Fonagy.
Mit Beiträgen von:
Peter Buchheim, John F. Clarkin, Susanne Döll-Hentschker, Karl- Albrecht Dreyer, Ekkehard Gattig, Roderich Hohage, Ester Horn, Otto F. Kernberg, Anja Kidess, Gertrud Reerink, Adriana Roman, René Roussillon, Christa Schlierf, Manfred G. Schmidt, Gerhard Schneider, Ulrich Schultz-Venrath, Winfrid M. Trimborn, Heinz Weiß, Helga Wildberger, Reiner Winkler, Frank E. Yeomans.
Zum Buch
»Dieses Buch schließt eine Lücke. Lange war die niederfrequente psychoanalytische Langzeittherapie - obwohl in der Praxis häufigste Behandlungsform - in der klinischen Theorie- und Technik-Diskussion ein Stiefkind. Die Herausgeber und die in dem Band versammelten Arbeiten geben einen ausgezeichneten Überblick über den aktuellen Stand der Entwicklung von niederfrequenten Behandlungsmethoden. Deren Neuerungen haben nicht nur von der Erforschung der strukturellen seelischen Störungen in der Psychoanalyse profitiert, sondern auch von den Ergebnissen der Säuglings- und Bindungsforschung und den Arbeiten zur Affektregulation und Mentalisierung. Das Buch bietet dem psychoanalytischen Therapeuten wertvolle Orientierung und Hilfestellung in seiner täglichen Praxis.«
Werner Bohleber (Herausgeber der »PSYCHE«)
Karl-Albrecht Dreyer, Dr. med., ist Psychoanalytiker (DPV / IPA, DGPT) in eigener Praxis in Ulm und Lehr- und Kontrollanalytiker.
Manfred G. Schmidt, Dr. rer. soc., Dipl.-Psych., ist Psychoanalytiker (DPV/IPA, DGPT) und Lehr- und Kontrollanalytiker in eigener Praxis in Köln. Von...