Psychoanalyse

Eine Einführung in die Psychologie unbewusster Prozesse
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Verständlich und übersichtlich: Psychoanalyse auf den Punkt gebracht

Das Buch gibt einen systematischen Überblick über die Theorie und Praxis der zeitgenössischen Psychoanalyse. Ihre geschichtlichen Wurzeln werden ebenso dargestellt wie die aktuellen Weiterentwicklungen und der lebendige Dialog mit den Nachbarwissenschaften.

Die Psychoanalyse ist seit ihrer Gründung durch Freud vor 100 Jahren umstritten, hat Kritik ebenso erfahren wie Abweichungen und Weiterentwicklungen. Das Buch schildert die bewährten traditionellen Grundlagen ebenso wie die wesentlichen neueren Strömungen der letzten Jahre. Damit umfasst es den gesamten Kernbereich der Psychoanalyse, ihre spannende Geschichte, ihre Position in der Landschaft der Wissenschaften, ihre Entwicklungspsychologie einschließlich der Ergebnisse der Säuglingsforschung, die Symbolisierungstheorie, die Traumlehre, die Krankheitstheorie und bietet einen Überblick über ihre vielfältigen Anwendungen. Das Ideal der psychoanalytischen Methode wird dabei genauso gewürdigt, wie die begrenzende Realität psychotherapeutischen Handelns respektiert wird.

Stimmen zum Buch

»Die Monografie ist gut verständlich geschrieben, mit vielen klinischen Vignetten angereichert. Mannigfache Querverweise und vor allem die konzisen, (...), thematisch (...) in sich geschlossenen Kapitel ermöglichen auch einen Seiteneinstieg und machen das Buch als Lehrtext und Nachschlagewerk für den Anfänger wie auch den Spezialisten interresant.«
Aglaja Stirn (Deutsches Ärzteblatt, 6. Juni 2008)

Inhaltsverzeichnis

Vorwort
I. Die Psychoanalyse - eine Konflikttheorie
1. Alltägliche Konflikte
2. Konflikte im Spiegel der Literatur
3. Konflikte im Spiegel des Films
II. Die Psychoanalyse - eine spannende Geschichte
1. Wurzeln in Naturwissenschaft, Literatur und Philosophie
1.1 Vorläufer
1.2 Die naturwissenschaftliche Wurzel
1.3 Die hermeneutische Wurzel
2. Die Gründer
2.1 Freud und Abraham
3. Die Abtrünnigen
3.1 Alfred Adler
3.2 Wilhelm Stekel
3.3 C. G. Jung
4. Wechselnde Akzente
4.1 Ich-Psychologie und Abwehrlehre
4.2 Sándor Ferenczi, Michael Balint und die Budapester Schule
4.3 Erik H. Erikson und die Identitätstheorie
4.4 René A. Spitz und die frühe Mutter-Kind-Beziehung
4.5 W. Ronald Fairbairn - eine echte Alternative zur Triebtheorie
4.6 Margret S. Mahler - die psychische Geburt
4.7 Edith Jacobson - das Selbst und die anderen
5. Aktuelle Richtungen
5.1 Die aktuelle Bedeutung Melanie Kleins
5.2 Wilfred R. Bion - nicht weniger aktuell
5.3 Donald W. Winnicott - die dritte Gruppe neben Freud und Klein-Bion
5.4 Heinz Kohut und die Selbstpsychologie - ein vierter Weg neben Freud, Klein-Bion und Winnicott
5.5 Intersubjektivismus und Relational Psychoanalysis - die Synthese?
III. Die Psychoanalyse - eine Wissenschaft?
1. Wissenschaftsgeschichte
2. Natur- und Geisteswissenschaften
3. Interpretative Wissenschaften
4. Hermeneutik und Phänomenologie
5. Wissenschaftstheorie
6. Emanzipatorische Wissenschaften
7. Die Psychoanalyse - schillernd wie ein Chamäleon
8. Die Psychoanalyse - eine Humanwissenschaft
9. Die Psychoanalyse - eine Wissenschaft ganz besonderer Art
10. Interdisziplinarität
1 1 Pädagogik, Soziologie und Theologie
12. Psychoanalyse an der Universität
IV. Die Psychoanalyse - eine Entwicklungspsychologie
1. Übersicht
2. Seelische Struktur und Objektbeziehungen
2.1 Die Sicht Freuds
2.2 Die Melanie-Klein-Schule
2.3 Ich-Psychologie und Objektbeziehungstheorie
3. Das narzisstische System
4. Otto Kernberg
5. Säuglingsforschung
5.1 Joseph D. Lichtenberg
5.2 Daniel N. Stern
5.3 Martin Dornes
6. Bindungstheorie und Psychoanalyse
7. Mentalisierung und Affektregulierung
8. Neurobiologie

V. Die Psychoanalyse - eine Lehre vom Traum

VI. Die Psychoanalyse - eine Persönlichkeitstheorie
1. Sexualität - das bekannte Markenzeichen der Psychoanalyse
2. Der Mensch, von Trieben beherrscht - die klassische Triebtheorie
3. Aggressivität und Gewalt
4. Traditionelle Persönlichkeitsmodelle
4.1 Das topographische Modell
4.2 Das Strukturmodell
4.3 Charaktertypen - spezielle Persönlichkeitstheorie
5. Geschlechtsidentität
5.1 Grundsätzliches für beide Geschlechter
5.2 Weibliche Geschlechtsidentität
5.3 Männliche Geschlechtsidentität
5.4 Homosexualität
5.5 Rolle und Funktion des Vaters
6. Emotionalität und Körperlichkeit - die psychoanalytische Affekttheorie
6.1 Die menschlichen Leidenschaften
6.2 Moderne Affekttheorie
6.3 Körperlichkeit
7. Seelische Verletzungen - die psychoanalytische Traumatheorie
7.1 Klassische Sicht
7.2 Moderne Perspektiven
8. Seelische Vernachlässigung führt zu strukturellen Defiziten
8.1 Überblick
8.2 Unordnung und frühes Leid
8.3 Strukturelle Defizite - wo bleibt die vertraute Psychodynamik?
9. Selbstliebe - psychoanalytische Narzissmustheorie
9.1 Klassische Theorie
9.2 Moderne Weiterentwicklungen
10. Moderne Objektbeziehungstheorien

VII. Die Psychoanalyse - eine Krankheitslehre
1. Allgemeine Neurosenlehre
1.1 Angst und Abwehr
1.2 Der Weg zum Symptom - Konflikt, Regression, Fixierung und Kompromissbildung
2. Spezielle Neurosenlehre
2.1 Der geheimnisvolle Sprung ins Körperliche
2.2 Die Zwangsneurose
2.3 Die Phobie
2.4 Neurotische Depression
2.5 Die Angstneurose
2.6 Die Hypochondrie
3. Allgemeine Theorie der Persönlichkeitsstörungen
3.1 Unterschiedliche Strukturniveaus
3.2 Psychotische Persönlichkeitsstruktur
4. Narzisstische Persönlichkeitsstörungen
4.1 Geschichte
4.2 Die Sage von Narziss
4.3 Narzisstische Persönlichkeitsstörungen
4.4 Moderne Perspektiven Fallbeispiel
5. Borderline-Störungen
5.1 Symptomebene und Struktur
5.2 Abwehrebene
5.3 Typisch gestörte Objektbeziehungen
5.4 Traumen in der Vorgeschichte Fallbeispiel
5.5 Eine exotische Seltenheit - Die multiple Persönlichkeit .
6. Psychosomatische Störungen
6.1 Klassische Aspekte
6.2 Funktionelle Störungen
6.3 Organwahl
6.4 Existenzielle Angst und Basiskonflikt
6.5 Körpersprache
6.6 Der »Kampf um den Körper« und drei wichtige Interaktionsmuster
6.7 Moderne Aspekte
6.8 Der psychosomatische Prozess
6.9 Magersucht - eine häufige und bedrohliche Erkrankung
6.10 Koronare Herzerkrankung und Herzinfarkt
7. Delinquenz, antisoziale Persönlichkeitsstörung, Dissozialität
7.1 Gesellschaftliche Aspekte
7.2 Individuelle Aspekte
8. Alkoholismus, Sucht und Drogenabhängigkeit
8.1 Alkoholismus
8.2 Sucht
8.3 Drogenabhängigkeit
9. Die Perversionen
9.1 Überblick
9.2 Die Perversion - eine aggressive Form von Liebe
9.3 Moderne Aspekte
9.4 Charakterstruktur
9.5 Strukturniveau
10. Die psychoanalytische Psychosenlehre
10.1 Die Anfänge bei Freud
10.2 Moderne Weiterentwicklungen
10.3 Ätiologie
10.4 Die schizophrenen Psychosen
10.5 Psychotische Depression
10.6 Manie Psychodynamik

VIII. Die Psychoanalyse - ein diagnostisches Verfahren
1. Das psychoanalytische Gespräch
2. Das psychoanalytische »Interview«
2.1 Methode und Voraussetzungen
2.2 Die drei Ebenen
2.3 Fallbeispiel
2.4 Empirische Absicherung
3. Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik (OPD)

IX. Die Psychoanalyse - ein Behandlungsverfahren
1. Voraussetzungen
1.1 Voraussetzungen aufseiten des Analytikers
1.2 Voraussetzungen aufseiten des Patienten
2. Fragen der Indikation
3. Die psychoanalytische Situation
4. Der Rahmen
5. Das Ideal der psychoanalytischen Methode
5.1 Wunsch und Widerstand
5.2 Übertragung
5.3 Gegenübertragung
6. Analyse-Modelle - die Technikdebatte
6.1 Differenzielle Prozessmodelle
6.2 Die schulspezifische Technikdebatte
6.3 Therapeutische Implikationen bei strukturellen Defiziten
6.4 Moderne Divergenzen und Konvergenzen - die gegenwärtige Situation
7. Die Deutung
7.1 Timing
7.2 Verstehen und Erklären
7.3 Die sechs Erkenntnisschritte im inneren Dialog des Analytikers
7.4 Die Überprüfung der Triftigkeit der Deutung
8. Rekonstruktion oder Konstruktion - das ist hier die Frage
9. Empirische Psychotherapieforschung
10. Die Realität der psychoanalytischen Praxis
10.1 Psychoanalytische Psychotherapie
10.2 Psychoanalytische Kurztherapie
10.3 Psychoanalytische Gruppentherapie
10.4 Psychoanalytische Familientherapie
10.5 Weitere Anwendungen der Psychoanalyse
 
Literaturverzeichnis .
Sachregister
Personenregister
»Insgesamt ist das Buch von Kutter und Müller als Einführung zu empfehlen.«
Heinrich Deserno, PSYCHE, 1/2012

»Dieses Buch gibt einen systematischen Überblick über die Theorie und Praxis der zeitgenössischen Psychoanalyse ... Es erläutert die Anfänge der Psychoanalyse, ihre Grundlagen und Ziele und informiert über die wichtigsten Schulen und Strömungen, die sich inzwischen aus ihr entwickelt haben.«
Dr. Gerd Buschmann, lehrerbibliothek.de, 21.08.2011

»Die Monografie ist gut verständlich geschrieben, mit vielen klinischen Vignetten angereichert. Mannigfache Querverweise und vor allem die konzisen, (...), thematisch (...) in sich geschlossenen Kapitel ermöglichen auch einen Seiteneinstieg und machen das Buch als Lehrtext und Nachschlagewerk für den Anfänger wie auch den Spezialisten interresant.«
Aglaja Stirn (Deutsches Ärzteblatt, 6. Juni 2008)
Klett-Cotta Fachbuch
1. Aufl. 2008, 431 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag, mit 16 Abbildungen
ISBN: 978-3-608-94437-2
autor_portrait

Peter Kutter

Peter Kutter, Prof. Dr. med., war Facharzt für Psychotherapeutische Medizin und Lehr- und Kontrollanalytiker der Deutschen Psychoanalytischen...

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Thomas Müller

Thomas Müller, Dr. phil., ist als Psychoanalytiker in Hanau niedergelassen. Er ist Mitherausgeber des »Forum der psychoanalytischen Psychosentherapie«.

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