Techniken und Theorie der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie

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Psychoanalytisch denken - undogmatisch intervenieren

Das Buch stellt die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie als eine eigenständige Therapie- und Ausbildungsform dar. Es zeigt konkret und mit vielen Anwendungsbeispielen, wie sie sinnvoll mit Techniken aus anderen Therapierichtungen arbeiten kann - unter Beibehaltung der theoretischen psychoanalytischen Positionen.

Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie (TfP), auch Psychodynamische Therapie oder einfach Tiefenpsychologie, ist gegenwärtig das am häufigsten praktizierte Richtlinienverfahren, und ihre Relevanz wird in Zukunft weiter zunehmen. Trotzdem führt sie als die »kleine Schwester« der »großen« Psychoanalyse in der wissenschaftlichen Diskussion eher ein Schattendasein. Den Autoren geht es darum, die TfP als eigenständige Therapieform zu etablieren. Sie arbeiten heraus, was von den theoretischen Grundhaltungen der klassischen Psychoanalyse übernommen werden kann, und stellen an Fallbeispielen dar, wie das konkret geschieht. In der praktischen Arbeit eröffnen sich den Therapeuten Möglichkeiten, Techniken zu integrieren, deren sich die klassische Psychoanalyse nicht bedient, wie etwa die Maltherapie, Imaginationstherapie, gestalttherapeutische Methoden, Rollenspiele und körperorientierte Ansätze wie z. B. Focusing und Achtsamkeitsmethoden.

Inhaltsverzeichnis

Vorwort
An wen richtet sich dieses Buch?
Das ›richtige‹ Vorgehen in der tiefenpsychologisch fundierten
Psychotherapie
Ein unterschiedlicher Blick: Intrapsychisch und/oder interpsychisch
Fiktives Beispiel
Konflikt statt Trauma
Theoretische Standortbestimmung
Einige Hinweise zur historischen Entwicklung
Der Therapeut in der tiefenpsychologisch fundierten
Psychotherapie: lebendiger?
Erlebnisaktivierung, der therapeutische Prozess, Übertragung
und Beziehung
Stellenwert der Übertragung in der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie
Die Entwicklung einer inneren Welt im Licht neurobiologischer Forschung
Das implizite und das explizite Gedächtnis
Bedeutung für das Verständnis von Übertragung
Vergangenheits- und Gegenwartsunbewusstes
Der Umgang mit der Übertragung
Zur Haltung des Therapeuten
Umgang mit realitätsbezogener Wahrnehmung
Begegnungsmomente im Kontext der therapeutischen Beziehung
Erst die aktuelle Beziehung, dann die externen
Übertragungen beachten
Gegenübertragungsagieren
Negative Übertragung
Fallbeispiel
Die therapeutische Grundhaltung und der therapeutische
Raum
Gleichschwebende Aufmerksamkeit
Liegen oder Sitzen - die symbolträchtige Couch
Die Grundregel .
Abstinenz und Neutralität
Fallbeispiel
Der Ort der Deutung in der tiefenpsychologisch fundierten
Psychotherapie
Techniken
Neue Techniken, aber keine neue Therapie
* Rollentausch
Fiktiver Dialog und Entscheidungsfindung
Doppeln im Rollentausch
Externalisierung von Introjekten
Interview und Rollentausch
Differenzierung der inneren Wirklichkeit
* Symbole
Symbole und Psychotherapie
Arbeit am Widerstand
Abgrenzung und Identitätsfindung
Kombination mit dem Rollentausch
Symbole, Zwischenraum und Beziehung
Umgang mit Geschenken
Arbeitsstörungen
* Kunstpostkarten
Eheprobleme .
* Beziehungsstrukturen (Münzen, Knöpfe, Steine etc.)
Wiederholungszwang
* Malen
Zukunftsvision
* Imagination
Wege aus der Depression
* Der Einbezug des Körpers
Bewältigung einer Angst
* Awareness
Auftauchen einer Schlüsselerfahrung
Körperempfindung und Selbsterleben
Aufhebung einer Spaltung
* Experiment
Differenzierung der Innensicht .
Körpererinnerung
* Sprachspiele
Wunderfrage
Bewusstmachung der Konfliktdynamik
* Hausaufgaben
Hilfs-Ich-Funktion von Hausaufgaben
Auswirkungen auf die Ausbildung
Beispiele aus der Praxis
Magdalena, ein Fall von Anorexia nervosa
Bettina, Leistungs- und Autoritätsängste
Boris, Schuld und Angst
Literatur
Register
»Die generelle Haltung der Autoren ist für die Leser offen und ermutigend. Sie machen dem Leser Mut und legen ihm die Haltung eines forschenden Praktikers nahe (S. 20). Ganz im Gegenteil zum Einschwören auf eine vorgeschriebene Konzeption ermutigen sie ihn zur Kreativität und zum „ergebnisoffenen Blick des Wissenschaftlers“ (S. 21). Alles in allem: Ein wichtiges Buch, das einerseits eine fundierte Einführung in die Komplexität des Themas und andererseits genügend  „Stoff“ zum weiteren Nachdenken und Diskutieren liefert.«
Peter Geißler und Günter Heisterkamp, Psychoanalyse und Körper, 2/2010
Klett-Cotta Fachbuch Unter Mitwirkung von Heidi Möller
2. Aufl. 2009, 245 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-608-94524-9
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Eva Jaeggi

Eva Jaeggi hat Psychologie, Philosophie und Geschichte in Wien studiert, wurde 1972 Assistenzprofessorin an der FU Berlin und war von 1978 bis 2000...

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Volker Riegels

Volker Riegels ist em. Prof. für Klinische Psychologie und Psychotherapie, Psychodramatherapeut und Psychoanalytiker, Lehrtherapeut/ Supervisor; Ver...

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