Humor in der Integrativen Kurzzeittherapie

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Der international bekannte Humorforscher Waleed A. Salameh zeigt in diesem systematischen Leitfaden, wie Humor in Therapie und Beratung eingesetzt werden kann.

Wir alle wissen, dass Stress und Leiden krank machen, also muss auch das Gegenteil wirken: Humor und Lachen machen gesund. Der Autor demonstriert in sieben in sich abgeschlossenen Schritten das gesamte Spektrum der humortherapeutischen Interventionsmöglichkeiten; angefangen mit der psychodynamischen Theorie, den ersten diagnostischen Maßnahmen bis zur Anwendung der eigentlichen Techniken unter Zuhilfenahme so genannter Lachtests. Jeder Schritt besteht dabei aus Lern- und Praxiselementen und interaktiven Übungen.

Humor
- kann unsere emotionale Einstellung zur Welt verändern
- hilft, dass wir uns gegenüber unseren Gefühlen öffnen
- hilft Blockaden aufzulösen
- hat eine soziale Funktion: gemeinsam lachen heißt innige Gefühle mit anderen teilen
- baut eingefleischte Abwehrhaltungen ab und hilft, Probleme aus einem neuen Blickwinkel besser zu verstehen
- ist der schnellste Weg zu gelungener zwischenmenschlicher Kommunikation
- ebnet uns den Weg zu einer grundsätzlichen Einstellung und Verhaltensänderung, indem wir innere Ressourcen neu nutzen.

Inhaltsverzeichnis

Vorwort
von Michael Titze
Einleitung
Wie die sieben Schritte, die Sie in diesem Buch kennenlernen werden, auf humorvolle Weise aus Ihnen und Ihren Klienten neue Menschen machen können
Erster Schritt
Die Metamorphose der "Persona" des Therapeuten:
Die Wichtigkeit von Humor und Lachen für Psychotherapie, Coaching und Persönlichkeitswachstum
Beantwortet die Frage "Wozu Humor und Lachen?" mit einer Sichtung der bedeutenden emotionalen, physiologischen, streßvermeidenden und sonstigen Vorteile, die Humor und Lachen mit sich bringen, und mit dem Aufzeigen der Konformität von Humor und Lachen mit dem in der Integrativen Kurzzeit-Psychotherapie (Integrative Short-Term Psychotherapy, ISTP) in die Praxis umgesetzten theoretischen Ansatz der psychodynamischen TiefenpsychologieBenennt ferner sieben Kennzeichen des Therapeutischen Humors und bietet für diesen wie für das Therapeutische Lachen eine neue Definition an.
Zweiter Schritt
Die Integrative Kurzzeit-Psychotherapie/Humortherapie (ein theoretisches Modell)
Umreißt das ISTP-Prozeßmodell mit seinen sechs Stadien (Archäologisch, Aktuell, Hier-und-Jetzt, Subjektivierung, "Integraktion" und Humor) und identifiziert Humor und Lachen als wesentliche Komponenten dieses Verfahrens. Formuliert fünf Arbeitshypothesen zur Genese der Persönlichkeitsstruktur und nennt elf Persönlichkeitsmerkmale des Beraters (Achtung, Empathie, Insistieren auf Konkretheit, Konfrontation/Affirmation, Authentizität, Warmherzigkeit, Selbstreferenz, Geduld im Kontakt, eine durchgeformte, klare Sprache und ethische/juristische Verantwortlichkeit, Humor), die von Belang für den Klienten sein können und gleichzeitig die verfahrenstechnische Kompetenz des Beraters erhöhenBietet dem Leser mit einem Fragebogen die Möglichkeit, den Grad seiner Beherrschung der einzelnen Beraterfaktoren selbst einzuschätzen.
Dritter Schritt
"Na, dann wollen wir mal nachschauen, was die Ursache des Problemstaus ist": Die Ersteinschätzung
Definiert Leitlinien für die Durchführung der Ersteinschätzung im ISTP/ Humortherapie-Prozeßmodell und widmet sich dann der Frage, was man im Anfangs stadium der Intervention (dhin den noch der Erprobung der Therapeut-Klienten-Beziehung dienenden Sitzungen 2 - 5) bevorzugt tun und was man besser lassen sollteAufmerksamkeitszentren, Verfahrensstrategie und -schritte des Therapeuten werden erörtertDas Kapitel enthält ferner Hinweise zum Gebrauch des Formblatts "Vereinbarung der ISTP-Interventionsziele", geht auf diagnostische Fragen ein und gibt einen Überblick über das Anwendungsspektrum der ISTP/HumortherapieEine Tabelle enthält Empfehlungen für das methodische Vorgehen des Beraters im Anfangs-/Erprobungsstadium der Intervention.
Vierter Schritt
Manchmal sagt ein Bild mehr als tausend Worte:
Die Autobiographie-Cartoons-Therapie© und die Humorvideo- Therapie©
Handelt von Cartoons als Hilfsmitteln im psychotherapeutischen Instrumen tariumDie Humortherapie kennt zweierlei Verwendungsweisen für Cartoons: Erstens die Autobiographie-Cartoons-Therapie (Life Cartoon Therapy), ein vom Verfasser ent wickeltes neues Therapieverfahren; hier erhalten Klienten, die sich eines leidlich guten Zeichentalents erfreuen (oder die Hilfe eines professionellen Cartoonisten in Anspruch nehmen können), die Aufgabe, ihre Lebensgeschichte in einer Folge von Zeichnungen im Cartoon-Stil darzustellenIn den Sitzungen besprechen sie die Zeichnungen dann mit dem BeraterSo werden die einzelnen Cartoons zum "bildlichen Angelpunkt" für die Aufarbeitung einer bestimmten "Lebenslage" bzweines bestimmten emotionalen Entwicklungsstadiums. Zweitens können aus allen möglichen ganz beliebigen Quellen Cartoons herangezogen und dem Klienten vorgelegt werden, um ihm latente Schemata - "Auf-der-Stelle-Treten", eine unbewußte Psychodynamik oder repetitive dysfunktionale Verhaltensmuster, die in bestimmten Situationen sein Verhalten determinieren, zu Bewußtsein zu bringen.
Fünfter Schritt
"Den ganzen Tag lang hab ich Tränen darüber gelacht": Humor und Lachtechniken für Therapeuten, Berater, Klienten und alle anderen Kinder über 21
Erörtert die Heilige Dreifaltigkeit der Humorproduktion und die Analyse von WitzenStellt anhand von Beispielen einfache Techniken der Humorund Lachproduktion vor und gibt dem Leser mit praktischen Übungen ("Lachübungen") Gelegenheit, sich in diese Techniken einzuarbeitenHier erlernt der Leser das kleine Einmaleins der Humor- und Lachproduktion.
Sechster Schritt
Die Stimmung anheizen: Wie Sie mit Lachtests Humor und Lachen in Ihre Intervention bringen
Dieses Kapitel eröffnet Therapeuten in vergnüglichen psychologischen Tests ("Lachtests") einen zusätzlichen Weg, auf dem sie Humor und Lachen in ihre Intervention einbringen könnenDie Liste der vorgestellten urheberrechtlich geschützten "Lachtests" umfaßt die "Humorigkeitsmessung mittels Satzvervollständigungsaufgaben" (The Humor Touch Sentence Completion Measure, © 2003), den "Mentalen Eignungsdimensionen- Test" (The Mental Adequacy Dimensions (MAD) Test, © 1989, 2003), den "Humor-Einstellungstest" (The Humorous Attitude Survey, © 1989, 2003), das "Formular zur Vervollständigung humorvoller Sätze (The Humorous Sentence Completion Blank, © 1989, 2003) und weitere in der Arbeit mit Klienten leicht handhabbare Instrumente zur Erzeugung von Lachen und Vergnügen.
Siebter Schritt
"Was hindert euch, auf der Schnellstraße des Humors und des Lachens durchzustarten?": Blockierende Einstellungen zu Humor und Lachen
Durchmustert einen Katalog von gravierenden Blockadehaltungen, die verhindern können, daß wir lachen und/oder Humor beweisen, und zeigt Auswege aus diesen Mißlichkeiten aufWirbt für eine positiv ausgerichtete Einstellung, die eine gesunde humoristische Weltsicht begünstigtGrenzt gesunden von schäd lichem Humor und Lachen ab und lehrt, das Auslachen anderer zu vermeiden und statt dessen öfter mit ihnen zu lachen. Tabellen, Listen und Übungen helfen mit, die Unterscheidung zwischen gesundem und ungesundem Humor und Lachen in Kopf und Herz zu verankern, so uadie Tabellen "Beispiele gesunden und ungesunden Humors, in Verhaltensformen manifestiert", "Legenden und Fakten rund um den Humor und das Lachen" und "Erkennungsmerkmale der gesunden und der schädlichen Spielarten von Humor und Lachen"
Liste der Tabellen und Abbildungen
Der Autor
»... eine ressourcennahe, aktive, kreative und tiefenpsychologisch orientierte Methode, die den Zugang zu unbewussten Kräften und unbemerkten Beziehungsmustern durch humorvolle Interventionen, treffende Metaphern und köstliche Geschichten ermöglicht und erleichtert. Die Bewusstsein erheiternden und erweiternden Strategien und Szenen bewirken immer wieder großes Lesevergnügen.«
Alfred Kirchmayr (humor.ch, 21.06.2007)

»... ein vielfältiges Buch, das die Schleuse zwischen Humor und Seriösität, Vernunft und Gefühl, wohl offen hält, ohne dass der eine Teil Gefahr läuft, auf Kosten des anderen nachher auf dem Trockenen zu sitzen.«
Detlef Rüsch (amazon.de, 31.05.2007)

»Salameh bezieht eine Vielzahl von Methoden wie Witze, Cartoons, Anekdoten, Geschichten und stilistische Figuren in seine Ausführungen ein. Durch den Registerwechsel von präziser Wissenschaftssprache zu lockerer Umgangssprache erweist sich dieses Buch als gut lesbar. Dadurch eignet es sich nicht nur für Fachleute, sondern auch für den Leser, der sich diesem Gegenstand erstmals nähert. Salameh gelingt es, sein Anliegen zu verdeutlichen und der Leserschaft nahe zu bringen. (...) Das Buch zeigt eindrücklich, wie Humor und Therapie vereinbart werden können (...). Dabei setzt Salameh kein umfassendes fachspezifisches Wissen voraus, weshalb sich das Fachbuch für alle Praktizierende jeglicher Helferberufe eignet.«
Stephanie Baumgart/Prof. Dr. Herbert Effinger (www.socialnet.de, 1/2008)

ZUSATZ-INFORMATION (nicht im Buch)
Interview mit Waleed Anthony Salameh, Ph. D.
HumorCare Magazin, 2, Oktober 2006
Interviewer Dr. Michael Titze
Michael Titze (M. T.): Ihnen eilt der Ruf voraus, der eigentliche Wegbereiter des therapeutischen Humors zu sein. Wie kam es dazu, dass Sie gerade diesen Bereich der Psychotherapie für sich erschlossen haben?
Waleed Anthony Salameh (W. A. S.): Den Weg wies mir die Gunst des Schicksals. Ich wuchs in einer Umgebung auf, in der die orientalische Kunst des Geschichtenerzählens allgegenwärtig war. Meine Mutter war eine Meisterin im Kolprortieren von lustigen Begebenheiten, die sich täglich ereigneten. Und meine Tante war eine äußerst begabte Pantomimin, die die vielen körpersprachlichen Eigenheiten ihrer Mitmenschen in allen Einzelheiten nachmachen konnte. Das hatte dann fast immer einen zwerchfellerschütternden Effekt! Eine weitere Tante war eine herrliche Witzeerzählerin, mit einem geradezu unerschöpflichen Repertoire. In diesem Milieu blieb mir gar nichts anderes übrig, als ein Gespür für das Lustige, Unterhaltsame, Spleenige zu entwickeln - auch und gerade deshalb, weil der inhaltliche Aspekt dieser Geschichten nicht unbedingt weise oder tiefgründig war. Es war so, wie Marshal McLuhan es einmal ausgedrückt hatte: „Das Medium ist die Botschaft“. Und ganz intuitiv spürte ich, dass in dieser Botschaft etwas enthalten war, das mir sehr gut tat: das heilsame Potenzial des Humors.
Eben dieses Potenzial wollte ich aufgreifen, als ich an der University of Montreal in meiner Dissertation im Fach Klinische Psychologie der Frage nachging, welche kreativen Prozesse in der Persönlichkeitsentwicklung von professionellen Komikern bestimmend sind. Bei dieser Untersuchung lernte ich übrigens den Begründer der Gelotologie William F. Fry kennen, mit dem ich seither zusammenarbeite. Das Ergebnis meiner Untersuchung stellte klar, welch phantastisches therapeutisches Potenzial der Humor beinhaltet! Diese Erkenntnis ließ mich seither nicht mehr los. So kam es, dass ich schon zu Beginn meiner beruflichen Karriere als Psychotherapeut daran ging, meine informellen Erfahrungen als spaßiger Geschichtenerzähler mit den Ergebnissen einer formalen wissenschaftlichen Forschung zu verschmelzen. Und das Ergebnis? Es ist eine systematische Technologie, die es möglich macht, therapeutischen Humor im Rahmen von Interventionen zu nutzen, die dem personalen Wachstum dienen.
M. T.: Sie haben bereits eine große Anzahl von Fachartikeln und Büchern publiziert, die sich mit therapeutischem Humor befassen. Was ist die darin enthaltene „Message“, die Sie einem praktizierenden Psychotherapeuten übermitteln wollen?
W. A. S.: Die Botschaft, die ich übermitteln will, entspricht einem alten orientalischen Sprichwort: „Lachen ist die Fülle des Herzens.“ Das bedeutet: Der lachende Humor ist ein kompensatorischer psychologischer Mechanismus. Er dient dem Zweck, die personale Balance (wieder) herzustellen und den Prozess emotionaler Selbstregulation zu aktivieren. Immer dann, wenn unsere emotionalen Batterien leer zu werden drohen, können sie durch das Lachen wieder aufgeladen werden. Schon aus diesem Grunde muss der lachende Humor ein essentieller Teil jeder therapeutischen Intervention sein. Dieser Humor ist für die seelische Ausgeglichenheit nicht allein aus energetischen Gründen wichtig. Er öffnet zusätzlich das Tor zum Fundus unseres kognitiven Potenzials. So können unsere kreativen Fähigkeiten erprobt werden, was dazu führt, dass wir die Lebensprobleme aus neuen Perspektiven wahrnehmen - wodurch diese zwangsläufig relativiert werden. Dies bewirkt dann regelmäßig einen Einstellungswandel, der Optimismus und Zuversicht hervorbringt.
Die „Message“, die ich Psychotherapeuten, Beratern und allen anderen Angehörigen der helfenden Berufe überbringen will ist eine herzliche Einladung, die Kraft lachenden Humors in ihr berufliches Leben zu einzubinden. Jeder wird irgendwann vom Leben gebeutelt - ich kenne eigentlich niemanden, dem bzw. der es noch nie so ergangen ist! In einem solchen Fall hilft uns der lachende Humor zuverlässig, dass wir wieder auf die Beine kommen. Die meisten Menschen freuen sich das ganze Jahr auf ihren Jahresurlaub. Der lachende Humor entspricht einem emotionalen Urlaub, den wir uns jeden Tag gönnen können!

M. T.: Einige Ihrer Bücher wurden bereits in andere Sprachen übersetzt. Der Klett-Cotta Verlag wird im Februar 2007 Ihr Buch „Humor in der Integrativen Kurztherapie“ veröffentlichen. Dieses Buch enthält Materialien, die noch nicht in anderen Sprachen publiziert wurden. Könnten Sie etwas über die Inhalte dieses Buches sagen?
W. A. S.: Ich freue mich wirklich sehr darüber, dass dieses Buch in einem deutschen Verlag, bei Klett-Cotta, publiziert wird. Wie Sie wissen, bin ich mehrmals in Deutschland und der Deutschschweiz als Referent bei Kongressen und Tagungen gewesen. Nun kann ich die deutschsprachigen Leser in Europa über das gedruckte Wort unmittelbar erreichen - das freut mich, wie gesagt, außerordentlich! Nun aber zu den Inhalten dieses Buches: Zunächst geht es um die Frage, weshalb der lachende Humor für manche Angehörige helfender Berufe (insbesondere für Psychotherapeuten!) sozusagen eine verwirrende Entität ist. Da geht es natürlich um die Frage, ist das hilfreich oder kontraproduktiv; fördert der lachende Humor den therapeutischen Prozess oder behindert er ihn? Während der letzten zwei Jahrzehnte ist das Interesse am therapeutischen Humor ständig gewachsen, und zwar sowohl in Fachkreisen wie auch in der breiten Öffentlichkeit. Das Buch „Humor in der Integrativen Kurztherapie“ lanciert die These, dass die therapeutische Einbeziehung und Anwendung von lachendem Humor dazu führen kann, dass die therapeutische Arbeit auf eine radikal positive Weise bereichert wird. Ich beginne in diesem Buch damit, dass ich eine neue Definition therapeutischen Humors anbiete, die sich auf sieben unterschiedliche Kriterien bezieht. Dabei ergibt sich eine klare Abgrenzung sowohl vom Unterhaltungshumor als auch von destruktiven Spielarten des Humors wie Sarkasmus und Zynismus. Ausgehend von den eben erwähnten Kriterien wird gezeigt, weshalb der therapeutische Humor nicht etwa nur für diejenigen Kliniker hilfreich ist, die einen angeborenen Sinn für Humor bereits besitzen, sondern auch für solche, die sich in ihrer Arbeit mit humorbezogenen Interventionen bisher schwer taten.
Kernstück des Buches ist ein psychodynamisches Kurzzeittherapie-Modell, das sich aus sieben Schritten zusammensetzt. Eine Vielzahl von innovativen Techniken, Fallstudien und Vignetten wird vorgestellt um zu zeigen, wie die humorbezogene Integrative Kurzzeittherapie funktioniert. Das Buch ist so aufgebaut, dass jeder der erwähnten sieben Schritte einer in sich geschlossenen Einheit entspricht. Somit kann der Leser nach Belieben in jede dieser Einheiten einsteigen, um entsprechende theoretische und praxisbezogene Anregungen zu bekommen. Insgesamt decken diese Einheiten das gesamte Spektrum von Interventionen ab, die der therapeutische Humor möglich macht. Dazu gehört als Einstieg der Evaluationsprozess, dann die Darstellung von Techniken der Humorerzeugung und die Verwendung von „Lachtests“ in Therapie und Beratung. Die weiteren Schritte nehmen Bezug auf die Anwendung der hier erstmals vorgestellten „Life Cartoon Therapy“ sowie auf die spezifischen Anregungen, wie Einstellungsblockaden gegenüber dem Humor überwunden werden können.
Durchgehend habe ich mich der Hilfestellung eines speziellen Freundes versichert - Mulla Nasrudin, des zeitlosen Schelms und weisen Narren! Mulla Nasrudin ist eine legendäre Figur, die im gesamten Orient seit dem 12. Jahrhundert bekannt ist. Er war auf der einen Seite ein Sufi-Meister, auf der anderen Seite jedoch ein einfacher Mann aus dem Volke, der sich ein Leben lang auf Wanderschaft befand, stets auf der Suche nach Erleuchtung für sich selbst und für andere. Was er hinterließ ist eine Unzahl von lustigen Geschichten und Anekdoten, die voll von metaphorischen Anspielungen und aufschlussreichem Nonsens sind. Diese Geschichten haben eine große therapeutische Valenz. Sie können daher als ein Medium der indirekten Kommunikation mit Klienten verwendet werden oder zum Zwecke eigener Inspiration genutzt werden.
Den Schlussteil des Buches bildet ein interaktives Instrumentarium, das es dem Leser ermöglicht, sämtliche der vorgestellten Techniken eigenständig zu erproben bzw. zu trainieren. Diese Übungseinheit steht unter dem Motto, das eigentlich für den gesamten Bereich therapeutischen Humors gilt: „Greif zu, der Tisch ist reich gedeckt!“
Klett-Cotta Fachbuch Mit einem Vorwort von Michael Titze, aus dem Amerikanischen von Kurt Neff
1. Aufl. 2007, 256 Seiten, broschiert, mit 10 Tabellen, einer Abbildung, vier Cartoons, Übungen und Lachtests
ISBN: 978-3-608-93754-1
autor_portrait

Waleed Anthony Salameh

Waleed Anthony Salameh, Dr., ist praktizierender Psychotherapeut und gilt als international anerkannte Kapazität für den Bereich des therapeutischen...



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