Nachhaltige Raucherentwöhnung mit Hypnose

Therapie-Manuale für Einzelne und für Gruppen
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SMOKE? EX! Das Programm wirkt!

Mit dem eigenen Unbewussten im Bunde kann es auch stark Nikotinabhängigen gelingen, das Rauchen aufzugeben. Das »SmokeX®»-Programm und das hypnotherapeutische Gruppenmanual zeigen Schritt für Schritt, wie Therapeuten vorgehen.

»Rauchen gefährdet Ihre Gesundheit« - und doch ist es für fast alle Nikotinabhängige unendlich schwer, die Sucht zu besiegen. Effektive Hilfe verspricht die hypnotherapeutische Raucherentwöhnung. Das haben wissenschaftliche Untersuchungen bestätigt. Wilhelm Gerl entwickelte das Programm für die Arbeit mit einzelnen Klienten: er beschreibt ausführlich Vorgehen und Techniken und führt Schritt für Schritt durch das Manual. Hypnotherapeutische Arbeit mit Gruppen: Björn Riegel stellt sein Gruppenmanual vor: Was gibt es zu beachten? Wie ist das Setting konzipiert? Wie kann es integriert werden? Beide Manuale sind in der Praxis erprobt und auf ihre Wirksamkeit getestet. Beide werden hier erstmals veröffentlicht. Sie stehen dann als »Praxislehrbuch für Raucherentwöhnung mit Hypnose« für Aus- und Weiterbildung zur Verfügung.

- Eigenständiger Ansatz, in der Praxis bewährt
- In wissenschaftlichen Studien nachgewiesen: Das Programm wirkt!
- Für Einzel- und Gruppenbehandlung

Dieses Buch richtet sich an:
- Angehörige aller Heilberufe mit hypnotherapeutischem Grundwissen
- Hypnose-TherapeutInnen
- KursleiterInnen von Raucherentwöhnungsangeboten

Zusatzmaterial: Die >> Arbeitsblätter zum Download und Ausdrucken (mit Passwort)

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

1. Rauchen in Deutschland – Keine Bagatelle 7

2. Perspektiven der Abhängigkeitsentwicklung 23
2.1 Die sozialpsychologische Betrachtungsweise 24
2.2 Die psychodynamische Betrachtungsweise 25
2.3 Die verhaltenstheoretische Betrachtungsweise 28
2.4 Die systemische Betrachtungsweise 30
2.5 Und zum Schluss: Der Besucher 32

3. Prämissen hypnotherapeutischer Raucherentwöhnung 35
3.1 Strukturelle Entsprechung von Symptom
und hypnotischem Phänomen 35
3.2 Grundhaltung und Orientierung des Therapeuten 37
3.3 Wirkfaktoren hypnotherapeutischer Raucherentwöhnung 42

4. Hypnotherapeutische Raucherentwöhnung mit der SMOKEX-Methode 47
Vorbemerkungen und Download-Anweisung für Arbeitsblätter 48
4.1 Teil 1: Grundlagen . 48
4.1.1 Die richtige Methode für richtige Raucher. 48
4.1.2 Zur Biochemie des Gehirns und der Sucht und zur Rolle der Ernährung 49
4.1.3 Prinzipien der Kurzzeittherapie in der Raucherentwöhnung 59
4.1.4 Entsprechung der Struktur von Hypnose und Sucht 62
4.1.5 Systemische Sicht- und Denkweise 65
4.1.6 Ziel- und Ergebnisorientierung und die Nutzung der Ressourcen 66
4.1.7 Die personale Identität 76
4.1.8 Ultradianer Zyklus 83
4.1.9 Adäquate Vorstellungen von »Hypnose« 86
4.1.10 Rapport 98
4.2 Teil 2: Manual zur Raucherentwöhnung in Einzelsitzungen 102
4.2.1 Vor der ersten Sitzung 102
4.2.2 In der ersten Sitzung 105
4.2.3 Zur zweiten Sitzung 126
4.2.4 Zur dritten Sitzung 143
4.2.5 Zur vierten Sitzung 153
4.2.6 Nachbetreuung 165

5. Raucherentwöhnung in Gruppen
5.1 Grundsätzliche Anmerkung zur Gruppenarbeit 169
5.2 Verschiedene Arten von Gruppenteilnehmern 173
5.3 -Gruppen mit sechs wöchentlichen Sitzungen 177
5.3.1 Erste Sitzung 178
5.3.2 Zweite Sitzung 183
5.3.3 Dritte Sitzung 188
5.3.4 Vierte Sitzung 194
5.3.5 Fünfte Sitzung 195
5.3.6 Sechste Sitzung 196
5.3.7 Zusammenfassung des Ablaufs 199
5.4 SMOKEX-Gruppen kombiniert mit Einzel-Sitzungen 199

6. Wissenschaftliche Überprüfung hypnotherapeutischer Raucherentwöhnung 208
6.1 Belege zur Wirksamkeit der Hypnotherapie in der Behandlung von Rauchern 208
6.2 Wirksamkeit von. 211
6.3 Manual zur Durchführung von 220
6.3.1 Grundannahmen 220
6.3.2 Rahmenbedingungen 220
6.3.3 Vorgespräch/Ersttelefonat 221
6.3.4 Sitzung 1: Abklärung 221
6.3.5 Sitzung 2 und 3: Arbeit 223
6.3.6 Sitzung 4: Verabschiedung 224
6.3.7 Medikamentöse Begleitbehandlung 225

Handouts und Arbeitsblätter 227
Literaturverzeichnis 235



Leseprobe

1. Rauchen in Deutschland – Keine Bagatelle

Das Rauchen wird häufig als »schlechte Gewohnheit« bagatellisiert, die man jederzeit wieder aufgeben könne. Wagt der Raucher jedoch einen Versuch, merkt er rasch den Suchtcharakter. Es handelt sich beim Rauchen um eine der häufigsten Suchterkrankungen in Deutschland, wie die folgenden Zahlen belegen. Außerdem soll ein Einblick in die Hintergründe der Nikotinabhängigkeit die spezifischen Schwierigkeiten verdeutlichen, mit denen sich Raucher beim Aufhören konfrontiert sehen.

Zahlen, Daten, Fakten
In den vergangenen Jahrzehnten wurden große Bevölkerungsbefragungen durchgeführt, bei denen der Tabakkonsum der Deutschen systematisch und repräsentativ erhoben wurde. Durch diese Untersuchungen werden die weite Verbreitung und die hohe Akzeptanz des Suchtstoffes Nikotin deutlich. Die Konsumgewohnheiten haben sich zwar über die Jahre verändert, aber die Zahl der Betroffenen ist noch immer sehr hoch.

Im Rahmen des telefonischen Bundes-Gesundheitssurveys, eine der aktuellen repräsentativen Bevölkerungsumfragen, berichten Lampert und Burger (2004), dass nahezu ein Drittel der volljährigen Bundesbürger gelegentlich oder täglich raucht. Auffällig ist dabei, dass die Gelegenheitsraucher (7,1 %) den täglichen Rauchern (25,4 %) zahlenmäßig deutlich unterlegen sind. Dies ist ein wichtiger Befund für die Raucherentwöhnung, da viele Raucher in ihrer Ambivalenz den illusorischen Traum hegen, zum »genussvollen Gelegenheitsraucher« zu werden. Diese Gruppe ist jedoch ohnehin zahlenmäßig unterrepräsentiert und setzt sich nicht aus ehemaligen Suchtrauchern zusammen. Vielmehr rauchen die Menschen gelegentlich eine Zigarette, die der Nikotinsucht bisher (noch) nicht verfallen sind.

Zu den Rauchern zählen ferner mehr Männer (37 %) als Frauen (28 %). Etwa 95 % der Raucher bevorzugen Zigaretten, während vorwiegend ältere Männer auch Pfeife, Zigarren, Zigarillos oder Stumpen  konsumieren. Sowohl bei Männern als auch bei Frauen stellen die 18 – 29-Jährigen die prozentual größte Rauchergruppe. Demgegenüber finden sich bei den Frauen unter den 45 – 64-Jährigen die meisten Ex-Raucher. Bei den Männern sind mehr als 50 % der über 65-Jährigen ehemalige Nikotinkonsumenten. Die Wahrscheinlichkeit zur Abstinenz wächst also mit zunehmendem Alter. Dies deckt sich mit den Aussagen älterer Raucher, die sich mehr und mehr wie Aussätzige fühlen, weil in ihrem Umfeld immer weniger Menschen rauchen.

Innerhalb der Gruppe der täglichen Raucher lassen sich 39,6 % als starke (mehr als 20 Zigaretten pro Tag), 27,4 % als mittelstarke (11 – 19 Zigaretten pro Tag) und 33 % als schwache Raucher (weniger als 10 Zigaretten pro Tag) klassifizieren. Der Anteil der Männer unter den starken Rauchern ist mit 47 % deutlich höher als der der Frauen (31,2 %).

Kröger, Heppehausen und Kraus (2002) fassen verschiedene epidemiologische Studien der späten 1990er-Jahre zusammen und berichten eine 30-Tage-Prävalenz des Tabakkonsums von 35 % in der Altersgruppe von 18 – 59 Jahren. Diese Zahl bedeutet, dass in den vergangenen 30 Tagen vor der jeweiligen Befragung etwa 16,7 Millionen Bundesbürger geraucht haben. Als ehemalige Raucher werden 22,5 % klassifiziert. Der Anteil der Menschen, die in ihrem Leben weniger als 100 Zigaretten konsumiert haben (Nie-Raucher), beträgt lediglich 43 %.

Das Epidemiologische Suchtsurvey (Baumeister et al., 2008) zeigt für 2006 ebenfalls einen höheren Anteil rauchender Männer. Mit 36,6 % konsumieren deutlich mehr Männer zum Zeitpunkt der Befragung Tabakprodukte als Frauen (27,8 %). Das Suchtsurvey gibt zudem Aufschluss über die historische Entwicklung in den vergangenen Jahrzehnten. Es wird eine deutlich verringerte Raucherrate von 1980 (57,4 %) bis 2006 (39,4 %) erkennbar. Das Geschlechterverhältnis hat sich zunehmend angeglichen. Der Anteil der starken Raucher hat sich ebenfalls reduziert. Die Gründe für die niedrigeren Zahlen sind insbesondere in  den zahlreichen Aufklärungskampagnen über die Folgen des Rauchens, den verbesserten Präventionsangeboten und der veränderten gesellschaftlichen Wahrnehmung des Rauchens zu sehen. Die Zigarette wurde in den vergangenen Jahren entmystifiziert und hat damit einen anderen Stellenwert erhalten, wenngleich die Verlockung des Suchtmittels noch immer sehr hoch ist.

Die Betrachtung repräsentativer Bevölkerungsstichproben aus den Jahren 1985 bis 2002 (Helmert & Buitkamp, 2004) zeigt zwar ebenfalls, dass der Anteil rauchender Männer kontinuierlich sinkt. Es ist jedoch im Gegenzug ein Anstieg der Zahl rauchender Frauen zu verzeichnen. Dieser Effekt ist im jungen Erwachsenenalter besonders stark, sodass hier kaum noch Unterschiede zwischen den Geschlechtern bestehen. Hinsichtlich des Bildungsstandes gibt es bei Männern mit niedriger Bildung höhere Raucherquoten zu verzeichnen. Bei Frauen sind die bildungsspezifischen Unterschiede nicht so deutlich ausgeprägt. Gleiches gilt auch für das Haushaltseinkommen: Männer mit niedrigem Haushaltseinkommen rauchen deutlich mehr, während diese Unterschiede bei Frauen nicht feststellbar sind.

Das Bundes-Gesundheitssurvey (Lampert & Burger, 2004) deckt anhand des sozialen Status einige Bevölkerungsgruppen auf, die ein erhöhtes Suchtrisiko aufweisen. So gibt es ein Gefälle zwischen der oberen Schicht einerseits (19 % tägliche Raucher) sowie der mittleren und unteren Schicht andererseits (29 % tägliche Raucher). Die Unterschiede sind besonders in der Lebensspanne zwischen dem 30. und dem 64. Lebensjahr stark ausgeprägt, sodass von einem Zusammenhang mit der Erwerbstätigkeit ausgegangen wird. Vollzeittätige geben eine höhere Rauchintensität als Teilzeiterwerbstätige an, während Arbeitslose eine Hochrisikogruppe darstellen: 60 % der Männer und 45 % der Frauen rauchen täglich. Ledige und geschiedene Personen weisen ebenso eine erhöhte Raucherrate auf.

Ferner lassen sich regionale Unterschiede hinsichtlich der Häufigkeit von Tabakkonsumenten erkennen. Lampert (2007) zeigt mit den Daten des Bundes-Gesundheitssurveys 2003 auf, dass die Quote rauchender Männer in den neuen Bundesländern mit 38 % leicht über der Quote in den alten Bundesländern liegt (36 %). Dieses Verhältnis war zur Zeit der Wiedervereinigung noch umgekehrt. Bei den Frauen lässt sich diese Verteilung nicht finden, da hier noch immer mehr Frauen in den alten (28 %) als in den neuen Bundesländern (25 %) rauchen. Durch mehrere regionale Erhebungen wurden außerdem zwei weitere Risikogruppen erkannt: Frauen in Ballungszentren sowie ostdeutsche junge Erwachsene rauchten deutlich mehr als andere Bevölkerungsgruppen.

Der Wunsch nach einem Rauchstopp hängt mit der Intensität des Konsums und mit dem Alter zusammen (Lampert & Burger, 2004). Gelegenheitsraucher sind häufiger um einen Rauchstopp bemüht als die täglichen Raucher. Je mehr die Betroffenen rauchen, desto weniger  scheinen sie bereit aufzuhören. Weniger als ein Drittel der Raucher  gab an, innerhalb des vergangenen Jahres einen oder mehrere Tage nicht geraucht zu haben, um langfristig damit aufzuhören. Am häufigsten versucht dies die Altersgruppe der 18 – 29-Jährigen. Es fällt jedoch auf, dass die meisten Abstinenzversuche (75 %) ohne Hilfsmittel oder fachliche Unterstützung durchgeführt werden. Am häufigsten werden Nikotinersatztherapie oder Selbsthilfematerialien genutzt, während professionellen Entwöhnungskursen keine hohe Bedeutung beigemessen wird. Erfolgreich wird die Abstinenz erst in höheren Altersgruppen erreicht. Eine Befragung von 10 000 Menschen im Alter von 50 – 74 in der Zeit von 2000 bis 2002 (Breitling et al., 2009) bestätigt dies: Lediglich 11 % der Befragten schätzten sich als zufriedene Raucher ein. Mehr als 30 % äußerten den Wunsch, weniger zu rauchen. Die Mehrheit (59 %) wollte dagegen gänzlich abstinent leben. Aus diesen Daten lässt sich mit den Rauchern über 50 Jahre eine Zielgruppe von Entwöhnungsprogrammen erkennen, zumal 76 % der Raucher von erfolglosen Versuchen in der Vergangenheit berichten.

Ähnlich hohe Zahlen finden sich auch bei Kröger, Heppekausen und Kraus (2002). Erhoben mit dem »Transtheoretischen Modell zur Veränderungsbereitschaft« (Prochaska & DiClemente, 1983), haben 63 % der Raucher einen Rauchstopp in Erwägung gezogen. Nur 3,5 % der Tabakkonsumenten gaben jedoch an, innerhalb des nächsten Monats aufhören zu wollen. In der Gruppe der nicht Veränderungsbereiten (33 %) finden sich besonders viele starke Raucher. Daraus ist zu schlussfolgern, dass die Motivationsarbeit einen wichtigen Aspekt einer professionellen Raucherentwöhnung darstellt. Wie in den meisten Suchttherapien begegnet man ambivalenten Klienten, die gerne mit dem Rauchen aufhören möchten, ohne dabei auf die Zigarette verzichten zu müssen. Diese Ambivalenz ist üblich, sodass sie thematisiert und bearbeitet werden muss.

Die verschiedenen Erhebungen in Deutschland bestätigen, dass es sich beim Rauchen um ein gesellschaftlich relevantes Phänomen handelt. Es gibt eine große Menge an Rauchern, von denen die wenigsten dauerhaft zufrieden mit ihrer Sucht sind. Abstinenzversuche sind häufig, ohne jedoch eine hohe Erfolgsquote aufzuweisen. Es wird zwar immer wieder berichtet, dass etwa die Hälfte aller Raucher im Verlauf ihres Lebens abstinent geworden ist und mehr als 90 % keine fremde Hilfe in Anspruch genommen haben (Metz et al., 2006). Diese hohe Quote täuscht aber darüber hinweg, dass die meisten Ex-Raucher mehrere Anläufe benötigten, um anhaltend abstinent zu bleiben. Als hilfreich erwiesen sich dabei äußere Auslöser wie die Geburt eines Kindes oder ähnliche einschneidende Lebensereignisse. Zudem gibt es nur wenige Studien über den Erfolg selbst initiierter Aufhörversuche. Dies liegt insbesondere daran, dass ein gezielter Versuch nicht klar von halbherzigen Anläufen zu trennen und repräsentativ zu erheben ist. Es ist jedoch wissenschaftlicher Konsens, dass die Erfolgserwartung bei einmaligen Abstinenzversuchen ohne fremde Unterstützung sehr gering ist. Verschiedene Autoren beziffern die Wahrscheinlichkeit für eine langfristige, mehr als sechs Monate andauernde Rauchfreiheit mit 0,5 % – 5 % (vgl. Jarvis, 1997; Andreas et al., 2009). Es wird aus diesen Zahlen deutlich, dass professionelle Angebote mit einer nachweislich höheren langfristigen Erfolgsquote notwendig sind, um die gesundheitlichen Risiken des Rauchens zeitnah mithilfe der Abstinenz zu reduzieren, ohne auf eher zufällige äußere Ereignisse im Einzelfall warten zu müssen.

Verinnerlichte Rauchmotive
Durch die Betrachtung der hohen Zahl an Rauchern stellt sich die Frage, wie Tabakprodukte eine so weite Verbreitung erreichen konnten. Neben Alkohol und Koffein ist Nikotin der dritte legale Suchtstoff in Deutschland. Die Geschichte des Rauchens als Massenphänomen ist jedoch nur wenige Jahrhunderte alt. Früher rauchten die meisten Menschen nicht. Die es taten, rauchten in der Regel weniger. Erst im 20. Jahrhundert wurde den Massen das Zigarettenrauchen mithilfe der neu entstandenen Medien modellhaft gezeigt – von Stars, zu denen sich die Zuschauer hingezogen fühlten und denen insbesondere die Jüngeren nacheiferten.

Hinter dieser Entwicklung standen mächtige wirtschaftliche Interessen. Mit den Rauchern, die schließlich vom Zigarettenkonsum abhängig wurden, konnte die Tabakindustrie immens viel Geld verdienen. In den Kinofilmen konnte man die Hauptdarsteller ganz selbstverständlich rauchen sehen – als gehöre es zum Leben. In den deutschen Talkshows der 70er-Jahre traten Politiker auf, um die brennenden Themen der Zeit zu diskutieren. Dabei hatten sie eine Zigarette nach der anderen in der Hand. Heute ist dieses Verhalten nahezu komplett aus dem Fernsehen verschwunden. Dies führt bei Rauchern aber auch dazu, dass die wenigen verbliebenen öffentlichen Raucher idealisiert werden. Bis zuletzt nahm sich der Ex-Kanzler Helmut Schmidt das Recht heraus, bei seinen öffentlichen Auftritten rauchen zu dürfen. Damit wurde er zur Ikone vieler Raucher, die mit ihm als Vorbild ihre innere Ambivalenz der Sucht gegenüber vermindern konnten: Schmidt wurde zum Prototyp des glücklichen Rauchers, der bis ins hohe Alter froh und ohne Schwierigkeiten mit seinen Zigaretten lebt.

In der Raucherentwöhnung sollte man sich derartiger Vorbilder bewusst sein, um die damit verbundenen Hoffnungen und Wünsche thematisieren zu können. Es hilft nicht viel, über den Fall Schmidt in der Behandlungssitzung zu debattieren. Der Wunsch nach einem lebenslangen, ungestraften Konsum dagegen bietet Stoff für die Auseinandersetzung mit den eigenen Abstinenzmotiven.

Ein weiterer wichtiger Einflussfaktor ist die Werbung. Es ist bei kaum einem Produkt so gut gelungen, eine kollektive Identität über die Werbung zu erschaffen, wie dies bei Zigaretten geschehen ist. Die Werbeindustrie hat sich der vorhandenen Bedürfnisse der Raucher angenommen und diese geschickt verstärkt. Es wurden Werbeikonen geschaffen, die ganze Generationen von Rauchern begleitet haben. Der »Marlboro-Mann« verkörpert bis heute die große Freiheit. Auf seinem Pferd in den Sonnenuntergang reitend wurde eine Wild-West-Romantik gezeigt, in der viele Raucher ihre Bedürfnisse nach Unabhängigkeit wiederentdecken konnten. Der langwierige und schmerzliche Krebstod des »Marlboro-Manns« fand dagegen weniger öffentlichkeitswirksam statt, obwohl der kranke Schauspieler in der Zeit vor seinem Tod um Aufklärung der Raucher bemüht war. Die Zigarettenindustrie wies jegliche Verantwortung für die Erkrankung des Kettenrauchers von sich.

Ein anderes eindrucksvolles und einflussreiches Beispiel ist das »HB-Männchen«. Die kurzen Comics in der Fernsehwerbelandschaft der 50er- bis 70er-Jahre zeigten Alltagssituationen, in denen das »HBMännchen« jeweils mit der Tücke eines Objekts zu kämpfen hatte oder in einer typischen ärgerlichen Situation in Rage geriet – um sich dann sofort mit dem Spruch zu beruhigen: »Greife lieber zur HB …« Es wird suggeriert, dass die Zigarette nicht nur beruhigt, sondern auch hilft, einen klaren Kopf zu bewahren. Bis heute berichten die Menschen, die meist in Zeiten des »HB-Männchens« mit dem Rauchen begonnen haben, von den Wunderwirkungen des Nikotins bei Stresszuständen.

Rauchen hat tatsächlich einen stressreduzierenden Effekt. Dies ist vorrangig mit zwei Mechanismen zu erklären. Nikotin ist eine Substanz, die ein sehr hohes Suchtpotenzial hat. Durch die schnelle Geschwindigkeit der Anflutung im Gehirn lernt der Organismus in kurzer Zeit den Zusammenhang zwischen der Einnahme des Stoffes und der psychotropen Wirkung. Damit ist der Suchtmechanismus in Gang gekommen, denn das Fehlen von Nikotin bei plötzlichem Entzug oder Nikotinmangel erzeugt unmittelbar Stress. Durch die Nikotinzufuhr erfolgt somit tatsächlich eine Stressreduktion, weil damit die innere Unruhe behoben wird. Zudem bewirkt Nikotin eine Stressreduktion, wenn man es gezielt und in niedriger Dosierung einnimmt. Der Stoff hat die Fähigkeit, den Konsumenten stets in einen Zustand zu versetzen, der dem Ausgangszustand entgegengesetzt ist: Bei Müdigkeit wirkt das Nikotin aktivierend und bei Übererregung beruhigend. Außerdem hat es neben der entspannenden auch eine leistungsförderliche Wirkung.

Nikotin gehört zur Stoffgruppe der Stimulanzien, wie zum Beispiel auch das Kokain. Im Unterschied zu beruhigenden Suchtstoffen (wie Morphium) oder einseitig anregenden (wie Amphetamin) lassen sich Stimulanzien »je nach Bedarf« sowohl zur Anregung als auch zur Entspannung einsetzen. Damit eignet sich Nikotin für das Leistungsdoping und zur Kontrolle von unerwünschten Affekten und Stimmungen. Das regelmäßige Inhalieren von Nikotin verführt den Raucher jedoch dazu, die Überforderung als Dauerzustand hinzunehmen und einen entsprechend ungesunden Lebensstil zu praktizieren. Das funktioniert so eine ganze Weile – aber nur, wenn Zigaretten zur Hand sind. Man braucht den rechtzeitigen Nikotinnachschub zur Aufrechterhaltung seiner Balance. Damit ist man von der Zigarette abhängig geworden. Die vom »HB-Männchen« propagierte stressreduzierende Wirkung wird somit tatsächlich zur Realität, wenngleich der Stress durch das Absinken des Nikotinspiegels erst entsteht.

Die Werbung induziert aber noch weitere Vorstellungen und Assoziationen in Verbindung mit dem Rauchen. Manche Marke wirbt mit Hochglanzplakaten, auf denen einsame Bergseen abgebildet sind. Hier wird das Bedürfnis nach Natur und Ruhe aufgegriffen. Als könne man sich diese Gefühle durch das Rauchen der betreffenden Zigarette verschaffen. Damit wird die Fähigkeit zur Selbstregulation nach und nach komplett auf das Suchtmittel übertragen. Andere Marken bedienen eher das Motiv der Geselligkeit. Die Verinnerlichung der Idee des sozialen Klebstoffs Nikotin zeigt sich in den Befürchtungen der Raucher zu Beginn einer Raucherentwöhnung. Zu diesem Zeitpunkt wird oftmals noch die nette Geselligkeit in der Gruppe der Raucher idealisiert, während die Nichtraucher als graue, kaum kommunikative und langweilige Masse erscheinen. Dies wird durch den Fall einer Lehrerin illustriert.

Es handelt sich um eine 53-jährige Lehrerin, die nach ca. 35 Jahren als Raucherin zur hypnotherapeutischen Behandlung kam. Sie schilderte im Erstgespräch, dass es aktuell eigentlich ein ungünstiger Zeitpunkt sei, da sie gerade die Schule gewechselt habe und durch die Zigarette schnell Anschluss an die rauchende Kollegenschaft bekommen habe. Man gehe in jeder Pause in einen nahe gelegenen Park, um rasch zu rauchen. Danach beeile sich die ganze Gruppe rauchender Lehrer, wieder pünktlich beim Unterricht zu sein. In dieser Gruppe fühlt sich die Klientin wohl, zumal ihr die nicht rauchenden Kollegen ziemlich langweilig vorkommen. Diese seien in den Pausen im rauchfreien Lehrerzimmer und man sehe sie eigentlich gar nicht. Ganz anders sind da die rauchenden Kollegen, mit denen sie gut reden könne. Wenn sie nun mit dem Rauchen aufhörte, würde sie die gemütlichen Ausflüge in den Park ebenfalls aufgeben und sich die Pausen eher langweilig vorstellen.

In der Trance erlebte sie schließlich eine andere Sicht auf die Situation. Sie sah sich am Fenster des Lehrerzimmers stehen, mit einem Pausenbrot in der Hand. Dabei beobachtete sie die rauchende Kollegenschar, die panisch in den Park stürmte, um die kurze Pausenzeit für eine Zigarette nutzen zu können. In dieser Zeit genoss die Klientin die bis dahin ungenutzte Möglichkeit, ihre Pause zur Entspannung zu nutzen und etwas zu essen. Dafür war vorher keine Zeit. Die Umsetzung dieses Tranceerlebnisses bescherte der Klientin eine weitere korrigierende Erfahrung: Auch im Lehrerzimmer finden nette und anregende Gespräche statt, die sie jedoch bisher auf ihrer Flucht in den Dunst nie mitbekommen hat.

Die Werbestrategien der Konzerne sind in der Vergangenheit vielfältig gewesen und haben neben den beschriebenen Bedürfnissen auch rebellische Impulse oder den Wunsch nach etwas Besonderem bedient. Einige Marken in den 80er- und 90er-Jahren wurden daher mit einem sogenannten Guerilla-Marketing eingeführt. Es gab keine ausgefeilte Werbestrategie in den Massenmedien, sondern lediglich gut geplante Promotionsaktionen in Diskotheken und bei anderen Veranstaltungen für junge Menschen. Auf diese Weise hat z. B. Prince Denmark seinen Siegeszug von den Diskotheken im Norden durch ganz Deutschland als »In-Marke« angetreten. Es sprach sich herum und galt als cool, diese Zigaretten zu rauchen. Durch solche geschickten Schachzüge kann sich selbst der in der Sucht Gefangene rebellisch und selbstbestimmt fühlen.

Das Aufdecken der größtenteils unbewussten Rauchmotive bietet in der Behandlung der Raucher einen möglichen Ansatzpunkt für das Erschaffen eines tragfähigen Arbeitsbündnisses. Das Nutzen der individuellen Realität für das Initiieren von Veränderungen entspricht der Utilisationstheorie von Milton H. Erickson. Ein Beispiel hierfür ist eine junge Journalistin, die den Erstautor dieses Buchs für einen Zeitungsbeitrag1 interviewte. Sie war zum Zeitpunkt des Interviews selbst kaum zum Rauchstopp motiviert, wollte jedoch einige hypnotherapeutische Techniken erfahren. Im Verlauf der Trance wurde der Wunsch nach Rebellion aufgegriffen. In diesem Fall stellte das rebellische Motiv eine wichtige innerpsychische Komponente für die Aufrechterhaltung der Sucht dar. Daher wurden Suggestionen genutzt, die den Widerstand gegen die Sucht und insbesondere gegen die Zigarettenindustrie weckten und utilisierten. Einige Wochen später bedankte sich die Journalistin dafür, durch diese kurze Intervention zum Rauchstopp motiviert worden zu sein. Dies zeigt den hohen Stellenwert eines individuellen Vorgehens, das die jeweilige Rauchhistorie und die unbewussten Motive einbezieht.

Neben diesen Rauchmotiven, die vorrangig durch die Werbung verinnerlicht wurden, existieren noch weitere unbewusste Assoziationen, mit denen die Sucht erhalten wird. Beispielhaft sei hier der jeweilige Rauchbeginn genannt. Die damaligen Gründe für den Einstieg sind vielleicht im Erwachsenenalter nicht mehr aktuell, bleiben aber entfernt von der bewussten Legitimation des Rauchens bestehen. Dies kann die Sicherheit in der sozialen Interaktion sein, die durch die Zigarette in der Hand vermittelt wird. Für den Pubertierenden ein durchaus nachvollziehbares Bedürfnis, später jedoch eigentlich nicht mehr relevant. Es kann sich dabei aber auch um ein symbolisches Ritual zum Übergang in das Erwachsenenalter handeln. Für den Heranwachsenden mag das Rauchen ein äußeres Zeichen von Autonomie, Selbstbestimmung und Stärke sein.

Das Letztgenannte unterliegt auch den gesellschaftlichen Veränderungen. Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts war das Rauchen beispielsweise den Männern vorbehalten. Für Frauen stellte der Tabakkonsum damit ab den 20er-Jahren einen Akt der Emanzipation der »modernen Frau« dar. Die Zigarette wurde so zu einem Symbol des Aufbegehrens in einer patriarchalischen Gesellschaftsordnung. In der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg förderte die Industrie den Konsum und die Markenbindung außerdem durch Sammelbilder, die den Packungen beilagen. Damit sollte der Ehrgeiz der Raucher geweckt werden, die Sammelalben mit Serien zu Sport und Kultur zu füllen.

In Kriegszeiten wurden andere Funktionen der Zigarette bedeutend. Sie stellte ein Handelsmittel dar, konnte aber auch das Hungergefühl lindern. Es war keine Seltenheit, dass bereits sehr junge Jugendliche zur Zigarette griffen, um dem Nahrungsmittelmangel zu begegnen. Es ist ferner zu vermuten, dass in dieser Zeit auch die Identifikation mit dem meist abwesenden Vater eine Rolle spielte. Durch Gefangenschaft oder Tod war der heranwachsende Junge oft der »Mann im Haus« und für die Mutter ein Partnerersatz. Diese unbewussten Mechanismen sowie die psychischen Nachwirkungen der abwesenden Väter bei den Jungen der Kriegsgeneration konnten durch die »Mannheimer Kohortenstudie« auch Jahrzehnte später noch nachgewiesen werden (Lieberz, Franz & Schepank, 2011). Die Identifikation mit dem Vaterbild wurde beispielsweise durch die Musik der 40er- und 50er-Jahre gefördert2 und hat sich damit auch im Rauchverhalten niedergeschlagen.

In den folgenden Jahrzehnten gehörte das Rauchen bei beiden Geschlechtern mehr und mehr zum gesellschaftlich akzeptierten Bild. Die Werbekampagnen wurden differenzierter und subtiler. Eine Marke forderte beispielsweise in den frühen 80er-Jahren seine Konsumenten zu einem Wettbewerb auf: Raucher sollten Bilder einsenden, in denen sie amüsante oder provokante Inhalte darstellten: Es wurden Aufkleber mit dem Symbol der Firma – eine rote Hand – verteilt, und die Raucher sollten alles markieren, was sie anprangern oder auszeichnen wollen (»Hand drauf …«). Eine Sammlung der offenbar zahlreichen Einsendungen ist in Buchform veröffentlicht (Roth-Händle, 1983) und ermöglicht einen eindrucksvollen Einblick in die Sicht der Raucher auf die Welt der 80er-Jahre.

Seit jeher wird die Zigarette von der Industrie als Genussmittel beworben (z. B. »erfrischend«, »eine Zigarette zum Abend«3) und war in Fernsehen und Kino allgegenwärtig. Erst in der Zeit um den Jahrtausendwechsel veränderte sich das Bild des Rauchers in der Öffentlichkeit. Durch vermehrte Aufklärungskampagnen sowie neue Gesetze zum Nichtraucherschutz geriet das Rauchen mehr und mehr ins Abseits. Dies beförderte sicherlich die Motivation zum Rauchstopp, erschuf aber auch gegenteilige Bewegungen. So entwickelten sich (auch gesetzlich befördert) »Raucherclubs«, zu denen man nur als Tabakkonsument Zutritt hat. Die Notwendigkeit, in Restaurants vor der Tür zu rauchen, schweißt die Verbliebenen zusammen, und es entwickelt sich eine neue Geselligkeit vor der Tür.

Die Beschäftigung mit den zumeist nicht bewussten Rauchmotiven stellt also eine bedeutsame Quelle für die Diagnostik dar und hat das Potenzial zur Steigerung der Motivation zur Abstinenz.

» ... eine lesenswerte Neuerscheinung ... Die Befürchtung, dass beabsichtigt sei, den Rauchzwang "wegzuhypnotisieren", erweist sich schnell als unbegründet. Die Autoren legen ein differenziertes rationales Konzept vor, das verschiedene Aspekte derAbhängigkeitsentwicklung berücksichtigt: sozialpsychologische, psychodynamische, verhaltenstheoretische, systemische und individuelle ... Es zeigt sich, dass das zentrale Anliegen des SmokeX-Entwicklers darin liegt, dass die momentan noch rauchende Person ihre persönliche Identität jenseits des Rauchens entwickelt oder wiederfindet ... Die Autoren berücksichtigen biochemische Aspekte, die Rolle der Ernährung und der Neurotransmitter, was zur Reduzierung von Entzugserscheinungen genutzte wird. Diese Ganzheitlichkeit ist bereichernd und sicher auch für andere Suchtprobleme wie zum Beispiel Adipositas nutzbar. Die hypnotherapeutischen Vorgehensweisen werden mit Beispielen praxisorientiert beschreiben. Ausführliche Manuale für Raucherentwöhnung als Einzel- und Gruppenbehandlung werden vorgelegt ... Das Buch beinhaltet für den Anwender individualisierbare Arbeitsblätter, die von der Webseite des Klett-Cotta Verlags heruntergeladen werden können.«
Peter Stimpfle, Projekt Psychotherapie, Januar 2013

»Mit ihren stilistisch sehr gut lesbaren Ausführungen stellen die Autoren ein aktuelles und notwendiges Hintergrundwissen für eine erfolgreiche Entwöhnungstherapie bereit ... Als hilfreich und nützlich erscheinen die Anleitungen zur praktischen Durchführung und ein Behandlungsmanual auch für Gruppen sowie die Möglichkeit, auf Behandlungsmaterial und Patienten-Handouts problemlos online zugreifen zu können. Auf der Homepage des Verlags sind alle nötigen Dokumente als PDF-Formulare für den Leser hinterlegt. Eine Zugangsanleitung wird in dem Buch mitgeteilt. Besonders interessant wird das Manual durch die wissenschaftlich fundierte Evaluation der Wirksamkeit der SMOKEX-Methode, die in einem abschließenden Kapitel ausführlich dargestellt ist ... Das Buch richtet sich an ärztliche und psychologische Psychotherapeuten, die die therapeutische Hypnose nutzen und ihre Kompetenzen erweitern wollen.«
O. Bernd Scholz, Hypnose, Juni 2012
Klett-Cotta Leben lernen Leben Lernen 251
1. Aufl. 2012, 240 Seiten, broschiert, mit Download-Arbeitsblättern zum Ausdrucken
ISBN: 978-3-608-89126-3

Björn Riegel

Björn Riegel, Diplom-Psychologe und Hypnotherapeut, ist Mitarbeiter am Fachbereich Psychologie der Universität Hamburg und arbeitet als...

Wilhelm Gerl

Wilhelm Gerl, Dipl.-Psych, Psychologischer Psychotherapeut und Hypnotherapeut, ist Mitbegründer der MEG (Milton Erickson Gesellschaft) und...

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