Wenn die Liebe schwindet

Möglichkeiten und Grenzen der Paartherapie
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Läßt sich die Liebe therapieren?

International bekannte Psychotherapeuten stellen ihr Verständnis von Liebessehnsucht und Liebesleid dar und erörtern die Frage, wie in der Therapie mit diesem Thema umgegangen werden kann.

»... Gerade aufgrund der Kontroversen der einzelnen Positionen wird die vorliegende Veröffentlichung zu einem wertvollen und anregenden Hilfsmittel, sich seinen eigenen Standpunkt zu erarbeiten, zu dessen Vertiefung die größeren Arbeiten der Referenten sehr geeignet sind. ...«
Wolfgang Traumüller (www.systemagazin.de, August 2007)

Neuere Befragungen zeigen es: Liebe ist heute der wichtigste Faktor für den Zusammenhalt von Paaren. International bekannte Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten behandeln daher in diesem Buch Themen wie Liebessehnsucht und Umgang mit Liebesleid, Veränderungen in der Gestaltung von Liebesbeziehungen in den letzten Jahrzehnten, Unterschiede zwischen den Leitbildern von Partnerbeziehungen und Liebesbeziehungen oder Selbstakzeptanz als Voraussetzung von Partnerliebe.

Aufgezeigt wird zudem, wie in der Sexualtherapie das Thema »Liebe« von der bloßen Wiederherstellung sexueller Funktionsfähigkeit wegführt und wie die Entwicklung von Leidenschaft und Erotik in Paarbeziehungen in den Vordergrund gerückt wird. Kontrovers behandelt wird die Frage, ob Liebe direkt zum Thema einer Paartherapie gemacht werden kann und soll. Das Buch will Psychotherapeuten und auch Interessierten ermöglichen, ihr Verständnis von Liebe allgemein und im Hinblick auf die therapeutische Praxis zu vertiefen.

Mit Beiträgen von
Guy Bodenmann, Ulrich Clement, Gisela Ana Cöppicus Lichtsteiner, Alice Holzhey-Kunz, Bernhard Limacher, Arnold Retzer, Astrid Riehl-Emde, Monika Schäppi, Gunter Schmidt, David Schnarch, Jürg Willi

Weitere Stimmen zum Buch

»Das Buch gehört in die Hand jeder Beraterin und jedes Beraters und sollte zum Bestandteil der Bibliothek einer Beratungsstelle zählen.«
Notker Klann (Beratung aktuell, Mai 2006)

»Die Lektüre ist sehr anregend und hilfreich für Therapeutinnen und Therapeuten, die bei ihrer Arbeit mit Paaren die Grenzen ihres Instrumentariums erfahren und sich dem Bedürfnis der behandelten Paare entsprechend zum Liebesthema vorwagen wollen.«
Dr. med. G. Mattanza (Familiendynamik, Heft 3, Juli 2006)

Inhaltsverzeichnis

Jürg Willi: Einleitung
A Theoretische Konzepte
Jürg Willi: Die Sehnsucht nach der absoluten Liebe
Gunter Schmidt: Partnerschaft in drei Generationen. Zum gesellschaftlichen Hintergrund paartherapeutischer Arbeit
Arnold Retzer: Liebesmythen und ihre Funktion
Astrid Riehl-Emde: Liebe im Fokus der Paartherapie
B Therapeutische Praxis
Alice Holzhey-Kunz: Kann und soll die Liebe in den Fokus zweckrational konzipierter Paartherapie rücken?
Gisela Ana Cöppicus Lichtsteiner: Das Aufkeimen der Liebe nach frühen Verletzungen des Selbst
Monika Schäppi: Paartherapeutin - Advokatin der Liebe
Guy Bodenmann: Liebe in der Verhaltenstherapie mit Paaren
Ulrich Clement: Erotische Entwicklung in langjährigen Partnerschaften
David Schnarch: Die leidenschaftliche EheDie Rolle der Liebe in der Paartherapie
Bernhard Limacher: Mit Vorwürfen die Liebe retten? - Paartherapeutische Möglichkeiten
Schlussfolgerungen
Bernhard Limacher und Jürg Willi: Liebe als Thema der Paartherapie
Herausgeber sowie Autorinnen und Autoren

Leseprobe

Jürg Willi: Einleitung
In diesem Buch sind die überarbeiteten Vorträge des Psychotherapiekongresses Paartherapie - im Fokus die Liebe zusammengestellt, den das Institut für Ökologischsystemische Therapie vom 23.-25. September 2004 an der Universität Zürich durchgeführt hat. Es war für alle Mitwirkenden eine außergewöhnlich anregende Veranstaltung, weshalb wir uns entschlossen, die Hauptbeiträge in diesem Buch einem breiteren Leserkreis zugänglich zu machen. Schon im zeitlichen Vorfeld des Kongresses kam es zu lebhaften Auseinandersetzungen, über die ich in dieser Einleitung kurz berichten möchte.
Zum Thema Paartherapie - im Fokus die Liebe waren wir durch den fast gleich lautenden Titel von Astrid Riehl-Emdes Buch Liebe im Fokus der Paartherapie (Klett-Cotta, 2003) angeregt worden, das während der Planungsphase des Kongresses erschien. Astrid Riehl-Emde hatte in der Zeit, als sie noch Dozentin unseres Ausbildungsteams in Zürich war, eine Studie zum Thema Was hält Paare zusammen? ausgearbeitet, ursprünglich in der Absicht, die Thesen meines gleich lautenden, 1991 erschienenen Buches zu überprüfen. Sie untersuchte eine repräsentative Stichprobe von Paaren mit einem von ihr ausgearbeiteten Fragebogen mit 18 Items. Viele Befragte wiesen darauf hin, dass nach dem Wichtigsten, was Paare zusammenhält, nicht gefragt worden sei, nämlich nach der »Liebe«.
Es zeigte sich in der Folge, dass »Liebe« neben »Identifikation mit der Partnerbeziehung « von den Befragten als wichtigster Faktor für den Zusammenhalt ihrer Beziehung bezeichnet wurde. Dieses Ergebnis mag für Laien selbstverständlich und banal erscheinen. Umso erstaunlicher ist es, dass »Liebe« bis vor wenigen Jahren kein Stichwort der Paartherapie war und in der Fachliteratur bisher kaum behandelt wurde. Aus der Überzeugung heraus, dass offensichtlich ein zentraler Gesichtspunkt in der Paartherapie vernachlässigt wird, entschlossen wir uns, erstmalig die Liebe ins Zentrum eines wissenschaftlichen Kongresses über Paartherapie zu stellen. Doch das erwies sich als schwieriger als erwartet.
Zunächst hatten wir die Absicht, mit einem breiten Spektrum internationaler Referenten das Thema Liebe und Paartherapie abzudecken. Angefragt wurden Referenten zu Fragen der Biochemie, Soziologie, Ethnologie und Ethologie von Partnerwahl und Liebesbeziehungen sowie zu »Stalking«, einem bei uns noch wenig bekannten psychopathologischen Begriff. Wir hatten dann aber den Eindruck, dass Beiträge aus diesen Disziplinen vom eigentlichen Kongressthema zu weit entfernt lägen. Als »Headhunter« begab ich mich daraufhin im Oktober 2003 nach Long Beach, Kalifornien, zur AAMFT-Conference, dem Jahrestreffen der American Association for Marital and Family Therapy, der weltweit größten Gesellschaft für Paar- und Familientherapie. Aber mit Ausnahme von David Schnarch gelang es mir nicht, Referentinnen oder Referenten ausfindig zu machen, die etwas Interessantes zu unserem Kongressthema hätten beitragen können.
Doch dann stellten wir auf einmal fest, dass die interessantesten Wissenschaftler nicht in Übersee zu suchen waren, sondern im deutschen Sprachraum selbst. Fast wie Pilze aus dem Boden schießen, so erschien in den letzten Jahren hintereinander eine Vielzahl von Fachbüchern über Liebe und Paartherapie/Sexualtherapie, und zwar Bücher, die sich voneinander deutlich unterschieden und eine Vielfalt neuer Gesichtspunkte in origineller Weise bearbeiteten.
2002 publizierte ich das Buch Psychologie der Liebe, in welchem ich mich vor allem mit der persönlichen Entwicklung durch die Herausforderung der Liebe befasste und dabei die partnerschaftliche Kritik als wichtigen Trigger dieser Entwicklungen beschrieb. Ebenfalls 2002 publizierte Arnold Retzer in der Zeitschrift Familiendynamik eine zweiteilige Arbeit über »Das Paar. Eine systemische Beschreibung intimer Komplexität«, ein Thema, das er in seinem 2004 erschienenen Buch Systemische Paartherapie (Klett-Cotta) noch weiter ausgeführt hat. Völlig anders als unsere eher koevolutive Sicht von Liebesbeziehungen, geht er vom Paar als Kommunikationssystem aus und beschreibt die Kommunikationscodes der Liebe. Der Kommunikationscode der Liebe stellen die kulturellen Vorschriften darüber bereit, was man sich unter »Liebe« vorzustellen hat, wie man Gefühle ausdrücken, anderen unterstellen und auch leugnen kann. Die Beziehungsgeschichte wird von den Paaren in Form von Liebesmythen erzählt, um der gegenwärtigen Beziehung Sinn und Bestand zu verleihen. Liebesmythen haben eine exklusive Funktion, indem sie die Familie und die Moral ausgrenzen und die entzauberte Welt wieder verzaubern. Retzer führt eine interessante Unterscheidung zwischen Liebesbeziehung und Partnerschaft an, welche für ihn unterschiedlichen Logiken folgen: Zur Logik der Partnerschaft gehört ein Austauschverhältnis von Leistung und geforderter Gegenleistung, die aufgerechnet und gerecht verteilt werden sollen. Zur Logik der Liebesbeziehung gehört dagegen die freiwillige, bedingungslose Gabe ohne Einforderung einer gerechten Gegenleistung.
Astrid Riehl-Emde führt diese Klärung der Unterschiede zwischen Partnerschaft und Liebesbeziehung in ihrem 2003 erschienenen Buch Liebe im Fokus der Paartherapie weiter. Für viele Paare reicht die Funktionalität der Partnerbeziehung nicht aus. Wenn die Paarbeziehung auf Liebe verzichtet, verliert sie ihre Bindungskraft. Astrid Riehl-Emde zufolge bleibt der Ursprung der Liebe im Dunkeln. Konzepte des Unbewussten haben oft eine höhere Erklärungskraft als systemische Ansätze. Therapeutisch legt sie einen Schwerpunkt auf den Umgang mit zwiespältigen Gefühlen in der Liebe und auf deren Akzeptation.
2004 erschien Guy Bodenmanns Buch Verhaltenstherapie mit Paaren. Ein modernes Handbuch für die psychologische Beratung und Behandlung, in welchem er sich eingehend aus verhaltenstherapeutischer Sicht mit dem Begriff »Liebe« auseinander setzt und sich - im Kapitel über die Revitalisierung der Partnerschaft - mit der Wiederbelebung von Liebe in der Therapie befasst. Schließlich erschien kurz vor dem Kongress das Buch Das neue Der Die Das. Über die Modernisierung des Sexuellen (2004) von Gunter Schmidt, in welchem er verblüffende und spannende Aspekte des kulturellen Wandels, auch in Bezug auf das moderne Sexualleben beschreibt. Nachdem es um die Sexualtherapie in den letzten Jahrzehnten ruhig geworden war, befindet sie sich gegenwärtig in einer Aufbruchstimmung. Das ist u.a. auf David Schnarch zurückzuführen, der die auf Übungen beruhenden Techniken der Sexualtherapie von W. H. Masters und V. E. Johnson (Impotenz und Anorgasmie, 1973) radikal in Frage stellte und zur Belebung sexueller Beziehungen eine bessere Qualität der Intimität und Differenzierung von Liebesbeziehungen postuliert. Dabei haben die Partner zu lernen, sich selbst und den Partner so zu akzeptieren, wie sie sind, ein oft schmerzlicher und auch risikoreicher Weg. Auf unsere Empfehlung hin entschloss sich der Verlag Klett-Cotta, das umfangreiche Buch Passionate Marriage von David Schnarch (1998) ins Deutsche zu übersetzen (bei Klett-Cotta für 2006 in Vb.).
Unmittelbar vor dem Kongress wurde Ulrich Clements Buch Systemische Paartherapie (Klett-Cotta, 2004) veröffentlicht, in welchem er sich u.a. aus systemischer Sicht mit dem sexuellen Begehren in langjährigen Paarbeziehungen beschäftigt. Er kommt dabei zu überraschenden und einleuchtenden Äußerungen zu verbreiteten Fehlmeinungen über sexuelle Beziehungen und therapeutischen Fehlern, die, damit zusammenhängend, oft begangen werden.
Nachdem sich diese Autoren bereit erklärt hatten, bei unserem Kongress einen Hauptvortrag und/oder die Leitung eines Workshops zu übernehmen, gerieten wir in eine Krise. Die von uns eingeladene daseinsanalytische Psychotherapeutin und Philosophin Alice Holzhey-Kunz erteilte uns eine Absage, in der sie unser Kongresskonzept grundsätzlich in Frage stellte. Ich zitiere eine Passage aus ihrem Brief:
»Der letzte Satz Eurer Vorankündigung: ›Strategien und Techniken einer auf Liebe fokussierten Paartherapie‹ hat mich zwar schon zu einigen Gedanken angeregt, die in der Frage kulminieren, ob das nicht ein Widerspruch in sich selbst ist. Liegt es nicht in der Natur der Sache bzw. der Eigenart von strategisch-technisch konzipierten Psychotherapien, dass hier die Liebe gar nicht hineinpasst? War es also nicht folgerichtig, dass die Liebe in der Paartherapie bisher kein Stichwort war? Über das so vieldeutige und abgründige Phänomen der Liebe kann man zwar versuchen zu reden (wenn auch immer nur annähernd und vorläufig), weshalb die Liebe in psychoanalytischen Psychotherapien durchaus immer schon ihren sogar wichtigen Platz hatte und weiterhin hat. Wenn man versucht, sie zweckrational in den Griff zu bekommen und die Leute anzuweisen, wie sie’s richtig machen sollen, was wird dann von der Liebe übrig bleiben? Ich zweifle, dass das Problem damit gelöst ist, dass man nun das Stichwort Liebe ins Vokabular zweckrational konzipierter Paartherapien einführt, ja die Liebe sogar zum eigentlichen Fokus der Therapie erklärt.«
Diese Kritik machte uns deutlich, dass wir uns mit dem Kongressthema Paartherapie - im Fokus die Liebe etwas voreilig und unbedacht in ein äußerst spannendes, aber schwer fassbares Neuland hineingewagt hatten. Aber was will man Besseres für einen Kongress als eine kontroverse Diskussion? So setzte ich mit Erfolg alles daran, Alice Holzhey umzustimmen und doch für unseren Kongress zu gewinnen, um uns mit der Frage zu konfrontieren, ob und wie »Liebe« überhaupt zu einem rationalen Gegenstand und Ziel von Psychotherapie gemacht werden kann.
Doch es folgte gleich die nächste Kritik, diesmal von der Psychologin Gisela Ana Cöppicus Lichtsteiner. Sie stellte in Frage, ob die Methode der Paartherapie ein geeignetes Therapiekonzept zur Bearbeitung von tiefer liegenden Liebesproblemen sei. In der therapeutischen Arbeit mit frühgestörten, meist sexuell missbrauchten Patientinnen gewann sie den Eindruck, dass bei diesen Patientinnen die Voraussetzungen zum Eingehen und Leben einer Paarbeziehung oft gar nicht vorliegen. Bei diesen Patientinnen ist das Urvertrauen in die Liebe oft gerade durch jene Personen zerstört worden, die sich ihnen für die grundlegenden, ersten Erfahrung von Liebe angeboten hatten. Früh verletzte Personen mussten ihrer Meinung nach mit einer geduldigen, subtilen und über einen größeren Zeitraum sich hinziehenden Einzeltherapie behandelt werden, um so eine korrigierende Liebeserfahrung in der Beziehung zur Therapeutin machen zu können. Die Patientinnen mussten sich zunächst noch lange davor schützen, Bindungssehnsüchte oder gar Liebesgefühle aufkommen zu lassen. Die Therapeutin erlebte, dass das Aufkeimen der Liebe in einem ersten Schritt oftmals eine religiöse Qualität hat, als Erfahrung einer bedingungslosen Gottesliebe. Diese Erfahrung ereignet sich, zeitlich lange bevor sich die Patienten in die Wechselseitigkeit einer liebevollen Interaktion mit einem konkreten Partner einlassen können. Es stellte sich somit die Frage, ob in ihrer Liebesfähigkeit schwer verletzte Menschen überhaupt von einer Paartherapie profitieren können oder ob sie zunächst die Möglichkeit haben sollten, eine korrigierende Erfahrung im stärker geschützten Einzelsetting zu machen. Ist die Paartherapie somit überhaupt die zuständige Therapieform zur Bearbeitung von tiefer liegender Liebesproblemen? In dieser Irritation entschlossen wir uns, die Hauptreferenten kurzfristig für den 24. und 25. April 2004 zu einem Gedankenaustausch über das Kongressthema einzuladen. Und siehe da: Obwohl es sich durchwegs um zeitlich stark in Anspruch genommene Referentinnen und Referenten handelte, kamen alle. Wir werteten das als Ausdruck des Interesses, aber auch der Verunsicherung in Bezug auf das Kongressthema. Die einleitende Diskussion zeigte, dass das Kongressthema Paartherapie - im Fokus die Liebe unterschiedlich verstanden werden kann, nämlich - wie für den Kongress vorgesehen - als Frage, welchen Stellenwert die Liebe in der Paartherapie haben sollte, oder - radikaler - als Postulat, wonach Liebe zum zentralen Fokus der Paartherapie gemacht werden sollte.
Wie zu erwarten war, prallten in der weiteren Diskussion unterschiedliche therapeutische Haltungen aufeinander: auf der einen Seite die Überzeugungen der existenzialphilosophischen und religiös inspirierten Kritikerinnen und Einzeltherapeutinnen, auf der anderen Seite die von ihnen fast als zynisch erlebten Positionen der rationaler denkenden systemischen Paartherapeuten. Es wurde darüber gestritten, ob Liebe - oder eher die Liebesfähigkeit - durch Therapie gezielt gefördert werden kann und ob die Paartherapie nicht gut daran täte, das Liebesthema zu vermeiden. In dem Ausmaß, in dem die Debatte persönlicher wurde, rückte das Liebesverständnis der Therapeuten ins Zentrum, mit der Frage, welche Art von Gesprächsführung es den Klienten ermöglicht, sich dem Thema »Liebe« zu öffnen. Offensichtlich war das Kongressthema geeignet, heftige Diskussionen auszulösen. Alle Anwesenden hatten den Eindruck, dazu mehr Fragen als Antworten zu haben. Mit diesem Thema hatten wir etwas in die Welt gesetzt, für das sich keiner von uns als Experte fühlte.
Wenn am Ende unseres Vorbereitungstreffens auch nur wenig konkrete Ergebnisse vorlagen, so hatte dieser Gedankenaustausch doch den Effekt, dass alle Referentinnen und Referenten sich in ihren Vorträgen wirklich mit dem Kongressthema auseinander setzten und sich dieses wie ein roter Faden durch die hier präsentierten einzelnen Beiträge hindurchzieht.
Zum Formalen sei noch gesagt, dass die jedem Beitrag vorangestellten Vorspänne von uns Herausgebern verfasst wurden.
Wir hoffen, dass das Buch die Leserinnen und Leser ebenso anregt, sich mit dem Thema Wenn die Liebe schwindet. Möglichkeiten und Grenzen der Paartherapie, dem Titel des Buches, auseinander zu setzen und dass viele der darin präsentierten Überlegungen in der therapeutischen Arbeit mit Einzelpersonen und Paaren nutzbar gemacht werden können.
«Neben der Darstellung grundlegender theoretischer Konzepte, die vor allem die Bedeutung der Liebe in einer Partnerschaft im Blick nehmen (z.B.: "Die Sehnsucht nach der absoluten Liebe", "Liebesmythen und ihre Funktion") gewähren die Paarexperten auch Einblicke in die therapeutische Praxis. Das Buch eignet sich nicht nur als Fachliteratur für Experten, sondern auch als inspirierende Lektüre für alle, die tiefergehende Informationen über Partner- und Liebesbeziehungen erhalten wollen.»
Arthur Thömmes, lehrerbibliothek.de, 09.09.2011

»Das Buch gehört in die Hand jeder Beraterin und jedes Beraters und sollte zum Bestandteil der Bibliothek einer Beratungsstelle zählen.«
Notker Klann, (Beratung aktuell, Mai 2006)


»Elf namhafte Paartherapeuten sind mit ihren Hauptbeiträgen vertreten, die es wert sind, nicht nur von Paar- und Psychotherapeuten, sondern auch von Seelsorgern, Theologen und anderen zur Kenntnis genommen zu werden, die es ja nicht nur mit Eheschluß, sondern gleichermaßen auch mit Ehe-Bruch zu tun haben. Die besten fand (Jürg Willi) zur eigenen Überraschung im deutschen Sprachraum, wie er nach weltweitem Headhunting zu seiner eigenen Überraschung einräumt. Die meisten von ihnen arbeiten systemisch. ... Gerade aufgrund der Kontroversen der einzelnen Positionen wird die vorliegende Veröffentlichung zu einem wertvollen und anregenden Hilfsmittel, sich seinen eigenen Standpunkt zu erarbeiten, zu dessen Vertiefung die größeren Arbeiten der Referenten sehr geeignet sind. Die Dinge sind in Bewegung und werden es bleiben - zum Nutzen von Liebenden, Paaren und solchen, die sich paaren wollen, und selbstverständlich auch derer, die in Therapie und Beratung mit ihnen befasst oder einfach nur interessiert sind.«
Wolfgang Traumüller (www.systemagazin.de, August 2007)

»Die Auflösung aller trennenden Grenzen ist der große Traum, doch die Sehnsucht nach der absoluten Liebe lässt sich nie ganz erfüllen... Paare "lieben" sich, aber viele Beziehungen zerbrechen an den zu hoch gesetzten Erwartungen. Eine Therapie kann helfen, das entstehende Leid und die Einsamkeit in der Liebe zu bewältigen... Welche Möglichkeiten und Grenzen in der Paartherapie bestehen, zeichnen Experten in verschiedenen Beiträgen nach.«
(Die Welt, 14.01.06)

»Bis vor wenige Jahren behandelte die Fachliteratur das Thema "Liebe" kaum - erst jetzt rückt dieses eigenartige Gefühl in den Fokus der Psychotherapeuten. Jürg Willi und Bernhard Limbacher geben einen aufschlußreichen Überblick über theoretische Konzepte, um einen therapeutischen Praxisteil anzuschließen. Im zweiten Teil des Buches wird darüber gestritten, ob die Liebe direkt zum Thema der Paartherapie gemacht werden kann ... Die Herausgeber einigen sich am Schluß darauf, daß die therapeutischen Möglichkeiten darin liegen, Rahmenbedingungen zu schaffen, die das Erstarken der Liebe begünstigen ...«
(Die Welt, 7.1.2006)

»Jürg Willi und Bernhard Limacher haben in diesem Buch die Beiträge des gelungenen Kongresses "Paartherapie - im Fokus die Liebe" veröffentlicht, der von der Arbeitsgemeinschaft für Ökologisch-systemische Psychotherapie mit namhaften Referenten im September 2004 veranstaltet wurde. Man hat es gewagt, sich von "zweckrationalen Konzepten der Paartherapie" zu entfernen, die eine Auseinandersetzung mit dem Liebesthema als unangebracht erscheinen lassen (Alice Holzhey-Kunz in ihrem Beitrag). Über Fragen einer partnerschaftlichen Beziehung hinausgehend, haben der Kongress und nun das Buch das Liebesthema zum Gegenstand der Paartherapie gemacht. Die "Sehnsucht nach der absoluten Liebe" (JürgWilli in seinem Beitrag) mit ihren Freuden und Leiden gestaltet die Beziehung der meisten Paare, die dann eine Therapie aufsuchen, wenn sie erleben, dass die Liebe schwindet. In der Geschichte und Entwicklung der Paartherapie markiert das Buch eine wesentliche und wichtige Erweiterung herkömmlicher Konzepte. Die Lektüre ist sehr anregend und hilfreich für Therapeutinnen und Therapeuten, die bei ihrer Arbeit mit Paaren die Grenzen ihres Instrumentariums erfahren und sich dem Bedürfnis der behandelten Paare entsprechend zum Liebesthema vorwagen wollen.

Einladend sind zunächst die Aufmachung des Buches und die übersichtliche Zuteilung der einzelnen Autorenbeiträge in die Abschnitte "Theoretische Konzepte" und "Therapeutische Praxis". Die beiden Abschnitte sind eingerahmt von einer Einleitung, in der Jürg Willi das Auftauchen des Liebesthemas in der Paartherapie beschreibt, sowie vom Kapitel der Schlussfolgerungen unter dem Titel "Liebe als Thema der Paartherapie" von Bernhard Limacher und Jürg Willi. Als besonders leserfreundlich sind die Kommentare der Herausgeber zu bezeichnen, die den einzelnen Beiträgen vorangestellt sind. Teilweise fügen sich die Beiträge inhaltlich zu einem Bild zusammen. Teilweise sind die Standpunkte kontrovers. Es wird somit im Buch nicht "ein" Konzept vermittelt, sondern für die Leserinnen und Leser ein Feld der Selbstreflexion eröffnet.

Einige inhaltliche Hinweise: Nacer Khemir lässt in seinem märchenhaften Film Das verlorene Halsband der Taube den Lehrer und Redner auf dem Markt sagen: "Die Liebe hat in der arabischen Sprache 60 Namen." Wie im Film geht es im Buch, namentlich im mehr theoretischen Teil, um das Verständnis und den Umgang mit den nie in ihrer Ganzheit fassbaren und facettenreichen Phänomenen von Beziehung und Liebe. So unterscheidet Jürg Willi zwischen der alltagspraktischen Partnerliebe, der erotisch-sinnlichen Liebe und der nie, bestenfalls partiell, erfüllbaren Sehnsucht nach der absoluten Liebe. Diese partnerbezogene, introvertierte Sehnsucht und ihre Bedeutung für die Differenzierung und Entwicklung des Individuums stehen im Zentrum des Beitrages, weil diese Sehnsucht auch Ursache von Leiden und Einsamkeit in der Liebe ist. JürgWilli meint, dass die partnerbezogene Individuation und das Phänomen der unerfüllbaren Liebessehnsucht wie auch die daraus entstehenden Verletzungen in der Paartherapie mehr zum Thema werden sollten. Gunther Schmidt fasst in seinem Beitrag die Resultate einer empirischen Untersuchung zusammen. Dabei wurden eine große Zahl von Männern und Frauen verschiedener Altersklassen nach ihrer Beziehungs- und Familienform, nach ihren Beziehungswünschen und über ihr Sexualleben befragt. Schmidt zeigt anhand der Untersuchungsresultate Unterschiede zwischen den einzelnen Gruppen auf, die einen tiefgehenden Wandel in den Paarbeziehungen während der letzten 30 Jahre belegen. Als wesentliche Ursache der Veränderungen wird der Wegfall der Versorgungsfunktion dargestellt. Überraschen mag die Interpretation der häufigen Masturbation in festen Beziehungen: Sie soll ein Ausleben sexueller Phantasien in einer den Partner wenig verletzenden Form ermöglichen. Arnold Retzer skizziert, basierend auf der Vorstellung, dass Geschichten, Liebesmythen Gegenstand der Liebe sind, eine systemische Sicht der Liebesbeziehung. Er meint, dass ein Paar im Erzählen seiner Liebesgeschichte in der Therapie sich immer wieder an guten Erinnerungen festhalten, der Gegenwart einen Sinn geben und Zukunftsperspektiven entwickeln kann. Betont wird, dass das Paarsystem auch durch den Ausschluss von Drittpersonen, möglicherweise auch der Therapeuten, stabilisiert wird. Dieser Umstand wiederum führt in der Therapie zu einem Dilemma, sodass Liebesangelegenheiten sehr wohl behandelt werden können, aber sachlich und nicht intim. Astrid Riehl-Emde stellt aufgrund ihrer Arbeiten fest, dass eine Therapie, die sich auf die Funktionalität des Paares, auf die Kommunikation und Konfliktlösungsstrategien beschränkt, beide Seiten - die Paare und ihre Therapeuten - nicht mehr befriedigt. Sie empfiehlt, Paartherapie um die grundlegende Dimension der Liebe zu erweitern. Ein Ausklammern des Liebesthemas in der Beziehung würde dem Verzicht auf ihre "spezifische Bindungskraft" gleichkommen. Riehl-Emde schließt ihren Beitrag folgendermaßen: "Die Liebe in den Fokus der Paartherapie zu stellen, beinhaltet eine Möglichkeit, den therapeutischen Prozess zu vertiefen und 'näher dran' zu sein am Anliegen vieler Paare."

Im mehr praxisorientierten Teil des Buches vertritt Alice Holzhey-Kunz pointiert ihre Meinung und kritisiert die Paartherapie. In der analytischen Therapie hat das Liebesthema als Leiden unter unerfüllten Liebessehnsüchten und Befreiung davon schon immer einen zentralen Platz innegehabt. Holzhey-Kunz meint, dass es für das heikle Liebesthema in der als "zweckrational" bezeichneten Paartherapie herkömmlicher Art keinen Raum gibt.Wenn aber die Paartherapie durch die Konzepte und Vorstellungen von Jürg Willi erweitert wird, könnte eine Bearbeitung des Liebesthemas durchaus sinnvoll sein. Gisela Ana Cöppicus Lichtsteiner gibt ein Fallbeispiel für die analytische Arbeit. Sie beschreibt in ihrem Beitrag die minutiöse und geduldige katathym-imaginative Psychotherapie mit einer sexuell missbrauchten jungen Frau, die erst über die sichere Beziehung zur Therapeutin und durch eine religiöse Erfahrung in der Imagination zur Bindung und Partnerliebe fähig wurde. Während Holzhey- Kunz an der Eignung des Liebesthemas in der Paartherapie zweifelt, beschreibt Monika Schäppi ganz direkt, praktisch und anschaulich ihr Konzept der "Paartherapeutin als Advokatin der Liebe". An Beispielen wird die Bearbeitung der Liebe als verbindendes Drittes und Gemeinsames der Partner gezeigt. Monika Schäppi gibt auch Hinweise, bei welchen Paaren sich ihr Konzept anwenden lässt, und begründet die Technik ihrer Gesprächsführung. Auch der Beitrag Buchbesprechung 325 von Bernhard Limacher zeigt eine Form der Gesprächsführung, die er auf den Satz von Martin Buber "Das Ich wird am Du" abstützt. Partner sind in der koevolutiven Perspektive füreinander kompetente, entwicklungsfördernde Kritiker. Allzu oft wird die Kritik aber zum Vorwurf, was wiederum zur Eskalation von Vorwurf und Gegenvorwurf führt. Die vorgestellte Gesprächsführung gefällt durch eine Art von zukunfts- und entwicklungsorientierter Selbstreflexion, die Bernhard Limacher nachWunsch mit den Partnern in Einzelgesprächen oder im Paarsetting durchführt. Beide Partner sollen überlegen, was sich ihr Gegenüber von ihnen genau wünscht und wie sie innerlich auf diese Wünsche reagieren, um dann zur Frage überzuleiten, ob es auch Wünsche gibt, selber etwas zu verändern. Aus der Sicht der Verhaltenstherapie mit Paaren beleuchtet Guy Bodenmann das Liebesthema. Entsprechend dem Anspruch der Verhaltenstherapie, dass in der Therapie nur wissenschaftlich validierte Konzepte anzuwenden sind, geht er in seinen Ausführungen Arbeiten nach, die sich mit Fragen des empirisch kaum fassbaren Phänomens der Liebe auseinandersetzen. Bodenmann kommt zum Schluss, dass sich die Verhaltenstherapie mit Paaren schon immer, gewissermassen indirekt, mit dem Liebesthema auseinandergesetzt hat. Es gelte den Boden einer stabilen partnerschaftlichen Beziehung zu schaffen, auf dem sich eine Liebesbeziehung erst entwickeln könne. Der Beitrag von Ulrich befasst sich mit der erotischen und sexuellen Entwicklung in langjährigen Partnerschaften. Die sexuelle Selbstverwirklichung der Partner wird, mit den entsprechenden Folgen, oft dem Fortbestand der Beziehung geopfert, die Lust geht verloren. Wenn nicht andere Qualitäten das Nachlassen der Lust und sexuellen Aktivität, meistens des einen Partners, kompensieren, drohen Außenbeziehungen und Trennungen. Clement beschreibt seine Arbeitsweise und seine Interventionen, die beabsichtigen, den Paaren zur Entwicklung einer eigenen erotischen Kultur zu verhelfen. Der Grundkonflikt der Getrenntheit und Verschiedenheit soll ertragen werden und an die Stelle einer kollusiv ausgetragenen Ambivalenz treten. David Schnarch erweitert das Thema der Liebe durch neurobiologische Aspekte und beschreibt seine Arbeit mit Paaren, seinen Umgang mit dem Liebesthema und mit sexuellen Problemen in der Therapie nach seinem Konzept des "sexual crucible" (Schmelztiegel). Im Zentrum der Arbeit stehen die Entwicklung und Bewahrung des Selbst in der Intimität sowie die individuelle Differenzierung zweier Liebespartner. Eine reife Liebe erfordere die Fähigkeit, ein sicheres Selbstgefühl in der Intimität zu bewahren. Es ist wichtig, sich dem Partner zuzumuten, wie man ist, statt im Versuch gefangen zu bleiben, die Erwartungen des anderen zu erfüllen. David Schnarch plädiert für eine offene Konfrontation mit den Realitäten einer Beziehung. Neben der gut verständlichen Darstellung seines Arbeitskonzepts weist er auf die große Bedeutung hin, die der Haltung von Therapeutinnen und Therapeuten sowie koevolutiven Aspekten zukommt. Er schreibt: »Wie wir als Therapeuten mit der Liebe in der Paartherapie umgehen, hängt davon ab, was wir unter Liebe verstehen und wie wir ihre Höhen und Tiefen in einer Beziehung deuten«, und, provokativer: "Die Zukunft der Paartherapie liegt im Schlafzimmer des Therapeuten".

Bei der Lektüre der verschiedenen Beiträge klingt vieles einfach. "Wenn nur nicht Einfachheit das schwierigste wäre", mag der Praktiker denken, der sich im Praxisalltag mit »seinen« Paaren um Lösungen bemüht. Der hier schreibende Praktiker fühlt sich durch die Lektüre des Buches bereichert und angeregt. Für ihn und für Kolleginnen und Kollegen, die an die Grenzen der "zweckrationalen" Paartherapie gelangt sind und sich für ergänzende Konzepte interessieren, ist die Lektüre fast ein Muss.«
Dr. med. G. Mattanza (Familiendynamik, Heft 3, Juli 2006)
Klett-Cotta Fachbuch
2. Aufl. 2006, 244 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-608-94409-9
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Jürg Willi, Prof. Dr. med. Dr. h. c., ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, ist emeritierter Ordinarius für Psychiatrie und Psychotherapie...

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Bernhard Limacher, lic. phil., Fachpsychologe für Psychotherapie FSP, arbeitet in eigener Praxis und ist Dozent des Instituts für Ökologisch...

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