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2004, 9 Bände, broschiert im Schmuckschuber


Seiten: 9108
ISBN:
978-3-608-91500-6
Fachbuch

Otto Brunner / Werner Conze / Reinhart Koselleck   (Hrsg.)

Geschichtliche Grundbegriffe. Band 1 - 8/2

Historisches Lexikon zur politisch-sozialen Sprache in Deutschland

Weitere Informationen:

»... Das Standardwerk im roten Schuber gehört ins Bücherbord eines jeden Geschichtsstudenten, ja überhaupt eines jeden Geschichtsinteressierten. Ein Platz dafür wird sich schon finden lassen.«
Volker Ullrich (Die Zeit, 10.2.2005)

  »... Jetzt bringt der Verlag dankenswerterweise eine broschierte Ausgabe heraus, die den Krimi der "Geschichtlichen Grundbegriffe" zu jedermanns Hausschatz macht. ...«
(Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10.12.2004)

»... Die «Geschichtlichen Grundbegriffe» haben sich unterdessen als schwer zu entbehrendes Nachschlagewerk für all jene etabliert, die verstehen wollen, wie in der Gegenwart die Vergangenheit gegenwärtig ist. ...«
Uwe Justus Wenzel (Neue Zürcher Zeitung, 7.12.2004)

Ein einzigartiges Nachschlagewerk in einer einmaligen Sonderausgabe


Das achtbändige Lexikon »Geschichtliche Grundbegriffe« (Historisches Lexikon zur politisch-sozialen Sprache in Deutschland. Hrsg. von Otto Brunner, Werner Conze und Reinhart Koselleck, 1972 – 1997) gilt als eines der international bedeutendsten interdisziplinären Standardwerke zur Geschichte historischer Begriffe.

Führende Wissenschaftler vieler Fakultäten (u. a. Ernst-Wolfgang Böckenförde, Hans Ulrich Gumbrecht, Reinhart Koselleck, Christian Meier) untersuchen die zentralen Leitbegriffe der politisch-sozialen Welt: die tradierten vorrevolutionären Termini wie »Gesellschaft« und »Staat« oder die Neologismen wie »Kommunismus«, »Faschismus«oder »Antisemitismus« und schließlich die erst in und durch die Moderne zu Begriffen aufrückenden Vokabeln wie »Klasse«, »Bedürfnis«, »Fortschritt«und »Geschichte«.
Dabei werden die weit über 100 ausgewählten Termini darauf befragt, wie sie sich im Laufe der Französischen und der Industriellen Revolution zu politisch-sozialen Leitbegriffen auskristallisieren und unser heutiges historisches Bewußtsein durchdringen konnten. Ja, man könnte so weit gehen, ohne diese Schlüsselbegriffe der politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Organisation gebe es kein Geschichtsverständnis im modernen Sinn. Denn die leitende Prämisse der »Geschichtlichen Grundbegriffe« lautet: Geschichte schlägt sich in bestimmten Begriffen nieder und wird in ihnen überhaupt erst zur Geschichte.


Weitere Pressestimmen

»Ein Standardwerk von eindrucksvoller Geschlossenheit. ...
Das Standardwerk zur Geschichte historischer Begriffe ...
Ein unentbehrliches Hilfsmittel zum Verständnis der Geschichte ...
Die großen Erwartungen, die die Fachwelt an das ... Opus magnum geknüpft hat, werden ... in vollem Umfang eingelöst.«
(Michael Stürmer, Frankfurter Allgemeine Zeitung)

»Ein großer Wurf.«
(Dieter Dowe, »Archiv für Sozialgeschichte«)

»Ein Nachschlage- und Studienbuch von Qualität, eine Fundgrube an Wissen und Gelehrsamkeit für Forschung und Lehre, Studenten und Studienräte ...«
(Friedrich Andrae, DIE ZEIT)

Das Großunternehmen gehört zu den zwei, drei überragenden Monumenten der Geisteswissenschaften der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.«
( Ulrich Raulff, Süddeutsche Zeitung)


Das Ergebnis jahrzehntelanger Forschung zusammengestellt in 8 Bänden
Das Lexikon »Geschichtliche Grundbegriffe« untersucht historisch-kritisch in 20- bis 60-seitigen Artikeln Leitbegriffe der politischen und sozialen Welt und fragt nach der Entstehung ihres neuzeitlichen Sinngehalts.

Die behandelten Begriffe
• Zentrale Begriffe aus Geschichte, Philosophie, Jurisprudenz und Ökonomie
• Zentrale Verfassungsbegriffe Leitbegriffe und Schlagworte politischer Bewegungen
• Schlüsselworte aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft
• Kernbegriffe aus der Arbeitswelt

Ein einzigartiges Standardwerk
Das Gesamtwerk behandelt vorwiegend den Zeitraum von etwa 1700 bis an die Schwelle unserer Gegenwart. Dabei gehen die Autoren bis in die Antike, ins Mittelalter, in die Renaissance, Reformation und den Humanismus zurück. Das Lexikon berücksichtigt die soziale Reichweite des Sprachgebrauchs, seine schichtenspezifische Verwendung, die sozial bindende und prägende Kraft der Begriffe, ihre politische und polemische Verwendung und schließlich die Absicht der Sprachsteuerung und deren Erfolge.

Von der Begriffs- zur Sozialgeschichte
Bei der Analyse solcher Phänomene wird die Begriffsgeschichte zur Sozialgeschichte. Dadurch unterscheidet sich dieses Lexikon sowohl von philosophischen als auch von rein philologischen Unternehmen ähnlicher Art.

Die Registerbände enthalten einen siebensprachigen Index, in dem nicht nur die Stichworte der Artikel, sondern auch die Ausdrücke verzeichnet sind, die im Lexikon behandelt werden, außerdem ein Namensregister, ein Autorenregister, ein Verzeichnis der Rechtstexte sowie einen Bibelstellennachweis.


Zu den Einzelbänden der gebundenen Ausgabe gelangen Sie über die "Autor-Seite" oben rechts.


Ebenfalls bei Klett-Cotta: Die neue Ausgabe von Gebhardt. Handbuch der deutschen Geschichte


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