Der Klassiker zur Geschichte der Osmanen und des christlichen Europa
»Alles in allem also ein "Klassiker", dessen Lektüre Spaß macht - und das kann man nicht von vielen Fachbüchern sagen.« Prof. Dr. Karl Vocelka (Damals, Juli, 07/2008)
»Mit staunenswerter Detailkenntnis entfaltet der Historiker und ehemalige Diplomat vor dem Leser das Panorama eines glaubenspolitischen Machtkampfs ...« Hans Pleschinski (Die Zeit, 17.07.08)
Anschaulich, souverän und mit großartigen Lebensbildern der geschichtlichen Akteure vergegenwärtigt Ekkehard Eickhoff den Aufstieg Wiens zur europäischen Großmacht im Kampf gegen das vor dem beginnenden Niedergang stehende Osmanische Reich. Der aktualisierte Klassiker zum Verständnis des europäischen Verhältnisses zum Islam.
Dank der weit gespannten Betrachtung der Außenpolitik, des Gegen- und Ineinander der Interessen zwischen Paris, Moskau, Wien, Istanbul und Brandenburg erklärt Ekkehard Eickhoff, wie dramatische Ereignisse größter Tragweite sich wechselseitig bedingten, wie das Osmanische Reich seine tiefe innere Krise überwand, wie sein Zurückweichen in Südosteuropa den Aufstieg Österreichs zur Großmacht ermöglichte und vor allem – sonst nur als Randepisode behandelt – welche Bedeutung dabei dem 24-jährigen Seekrieg Venedigs gegen das türkische Reich zukam.
Zugleich aber macht Eickhoff deutlich, wie sich im Aufeinanderprallen von westlicher und östlicher Lebensart und Geisteshaltung epochale Umwälzungen auf wirtschaftlichem, gesellschaftlichem und kulturellem Gebiet herausbildeten.
Wien, Venedig, die Hohe Pforte, Ungarn, Galizien, die Ukraine, Dalmatien, Griechenland, die Ägäis und die Dardanellen – das sind die Schauplätze, an die uns Ekkehard Eickhoff führt; Offiziere, Staatsdiener und Diplomaten der Republik Venedig, vom Hof des Sonnenkönigs und aus dem kaiserlichen Wien – das sind die Augenzeugen, die er wieder zum Sprechen bringt. Sachlich fundierte und zugleich lebendige Geschichtsschreibung, die den Leser zu fesseln vermag.
Pressestimmen
»Mit staunenswerter Detailkenntnis entfaltet der Historiker und ehemalige Diplomat vor dem Leser das Panorama eines glaubenspolitischen Machtkampfs mit wirtschaftlichen Interessen, der von der osmanischen Eroberung Kretas bis zur Vertreibung der Türken aus der Donauebene Europa erbeben ließ.« Hans Pleschinski (Die Zeit, 17.07.08)
»… Die Stärke des Buchs ist es überhaupt, dass es sich nicht wie ein wissenschaftliches Buch liest, sondern wie ein spannender Roman. In einem Anhang jedoch gibt Eickhoff die Literatur und die Quellen zu allen Kapiteln an, so dass seine Behauptungen auch nachvollziehbar sind. Alles in allem also ein "Klassiker", dessen Lektüre Spaß macht - und das kann man nicht von vielen Fachbüchern sagen.« Prof. Dr. Karl Vocelka (Damals, Juli, 07/2008)
»... Eickhoff beleuchtet die Widersprüche dieser Barockwelt mit einer an klassischen Vorbildern, an Ranke, Mommsen und Droysen geschulten Diktion. Der einzige Fehler seines Buchs besteht darin, dass es nach vierhundertfünfzig Seiten aufhört. Man könnte ewig weiterlesen, um noch mehr über Zaubergärten der Ägais, die Prinzenkäfige im Serail, die Festungen an den Dardanellen und die Seeschlacht von Naxos zu erfahren. In seinem jüngsten, vor zwei Jahren erschienenen Buch hat Ekkehard Eickhoff das "späte Feuerwerk" der Republik Venedig beschrieben. Hier nun zeigt er das reiche Farbenspiel einer erzählenden Historiographie, die mit den Theoriediskussionen des vergangenen Jahrhunderts ausgestorben schien. ...« (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.03.2008)
»... Eickhoff beschreibt die blutigen Geburtswehen eines modernen Europa, die in dessen Südosten bis heute nicht ausgestanden sind. Die zunehmende Entwicklung seiner Regionen, Nationalisierung und Konfessionalisierung schufen Gegensätze, die sich unter dem Dach der tradierten, auf Herrschaft über Personen und Lehen gestützten Ordnung nicht auf Dauer vereinen ließen. An den Grenzlinien von Islam und Christentum, von Katholizismus, Orthodoxie und Protestantismus wurden Wunden gerissen, die heute immer noch schwären. ...« Ulrich Baron (Die Welt, 08.03.2008)
»Man kennt die Seeschlacht von den Bildern in den venezianischen Palästen: Ein wildes Getümmel von Schiffen und Soldaten, flatternden Fahnen und dem Qualm der Kanonen. Wenn Eckehard Eickhoff sie beschreibt, gewinnen die martialischen Stillleben ein faszinierendes Leben. … Die Hauptkoordinate dieser Geschichte ist das Ringen mit dem osmanischen Druck auf Europa. … Konsequent summiert sich das bei Eickhoff zur Nachzeichnung eines großen Umbruchs. Er bestimmt de Geschichte dieses teils Europas bis nahe an das Ende des neunzehnten Jahrhunderts.« Hermann Rudolph (Der Tagesspiegel, 16.6.08)
»... Ekkehard Eickhoff ... legt eine großartige Rehabilitation der glorreichen Endzeit Venedigs vor. ...« Dirk Schümer (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 8.12.2006)
»... Mit Esprit und Eleganz kann man jedoch vorzüglich Geschichte schreiben. ... Dies belegt beeindruckend, ja mitreißend der Band, den er nun der Kulturgeschichte Venedigs im 18. Jahrhundert gewidmet hat. ...« Manfred Schwarz (Süddeutsche Zeitung. 21.11.2006)
Glücksspieler und Abenteurer, Adlige, Künstler und Kurtisanen zieht es immer wieder in die Stadt der Masken. Ein Leben voll extravaganter Lustbarkeiten und intellektueller Höhenflüge erwartet sie. In diesem fulminanten Meisterwerk wird die kulturelle Glanzzeit Venedigs zu neuem Leben erweckt.