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Mit einem Vorwort von Norbert Frei
Aus dem Amerikanischen von Alfred P. Zeller
(Orig.: Politics of Cultural Despair, University of California Press)


Auflage: 1. Aufl. 2005
Ausstattung: gebunden mit Schutzumschlag
Seiten: 489
ISBN:
978-3-608-94136-4

Fritz Stern  

Kulturpessimismus als politische Gefahr

Eine Analyse nationaler Ideologie in Deutschland

Weitere Informationen:

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»Niemand hat so präzise wie Stern den Kulturpessimismus des 19. Jahrhunderts als politische Gefahr beschrieben und in ihm eine mentale Voraussetzung zum Aufkommen des Nationalsozialismus erkannt.« Wolf Lepenies

»... Damit macht der Verlag Klett-Cotta dem heute vor achtzig Jahren in Breslau geborenen Autor ein Geburtstagsgeschenk, für das alle Leser dankbar sein dürfen.
Sterns Untersuchung ist, wie Norbert Frei in einem Begleitwort vermerkt, zum Klassiker geworden ...«
Uwe Justus Wenzel (Neue Zürcher Zeitung, 2.2.2006)

In seinem wegweisenden, »klassischen Buch« (Karl Dietrich Bracher) aus dem Jahr 1961 beschreibt Fritz Stern am Beispiel früher ideologischer Vorbereiter des Dritten Reiches den Kulturpessimismus auch als gesamteuropäisches Phänomen. Zugleich zeigt Fritz Stern uns heute die Gefährdungen auf, die den modernen, liberalen und demokratisch verfaßten Gesellschaften aus der Verzweiflung an der Kultur und aus der Ablehnung der kapitalistischen Welt erwachsen.

Dieser Beitrag zur Erforschung des modernen Totalitarismus aus der Feder eines der »kenntnisreichsten und einfühlsamsten Deutschland-Historiker« zählt zu den »100 einflußreichsten Büchern « seit 1945 (Times Literary Supplement). Jetzt endlich wieder auf Deutsch lieferbar!

Stimmen zum Buch

»... Damit macht der Verlag Klett-Cotta dem heute vor achtzig Jahren in Breslau geborenen Autor ein Geburtstagsgeschenk, für das alle Leser dankbar sein dürfen.
Sterns Untersuchung ist, wie Norbert Frei in einem Begleitwort vermerkt, zum Klassiker geworden ...
Den politisch-pädagogischen Zeigefinger steckt das mit eleganter Feder geschriebene Buch freilich nicht aus. Es seziert die im amerikanischen Original titelgebende Verzweiflung konservativer Kulturkritik - die Verzweiflung an der sich modernisierenden, liberalisierenden, demokratisierenden, kommerzialisierenden Welt - mit einer gewissen Empathie. ...«
Uwe Justus Wenzel (Neue Zürcher Zeitung, 2.2.2006)

»Ein glänzender Kenner der jüngeren deutschen Geschichte und ein Mann … von faszinierender Darstellungskraft ...«
Helmut Schmidt (Die ZEIT)
»... Ich habe alles, was er über den Verlauf und die politische Ideengeschichte Deutschlands schrieb, verschlungen. Für mich ist er ein so faszinierender Historiker, weil er nicht nur die ökonomischen Zusammenhänge und historischen Gegebenheiten darstellt, sondern stets auch die kulturellen Wurzeln erforscht und Biographien der Persönlichkeiten schildert, die die jeweilige Zeit geprägt haben ...«
Marion Gräfin Dönhoff

»Fritz Stern bringt uns die Geschichte Deutschlands in ihrer Widersprüchlichkeit, in ihrer Komplexität und Wechselhaftigkeit mit unnachahmlicher Eleganz und erzählerischer Verve nahe. Der Historiker fesselt uns als Erzähler ...«
Petra Roth, Oberbürgermeisterin der Stadt Frankfurt / Main


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