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Roman Aus dem Amerikanischen von Christa Schuenke (Orig.: House of Leaves)
Auflage: 2. Aufl. 2009
Ausstattung: gebunden mit Schutzumschlag, bedruckte Vorsätze, zweifarbiger Druck, Lesebändchen, 11 Abbildungen
Seiten: 797
ISBN: 978-3-608-93777-0
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Mark Z. Danielewski
Das Haus
House of Leaves
»Der amerikanische Autor Mark Z. Danielewski hat nach allen Regeln der Postmoderne das begehbare Buch konstruiert.« Diedrich Diederichsen (Die Zeit, 03.01.2008)
Der erste große Roman des einundzwanzigsten Jahrhunderts »... Stephen King trifft Derrida im Folterkeller. ...« Richard Kämmerlings (FAZ, 10.10.2007)
»... Der abgefahrenste Roman der Saison ...« Jan Süselbeck (die tageszeitung, 10.10.2007) »... das extravaganteste Buch der Saison ...« Werner Fuld (Focus, 24.9.2007)
»Ein großartiger Roman. Ein phänomenales Debüt. Hinreißend lebendig, auf erhabene Weise unheimlich, in erschütterndem Maße furchteinflößend, atemberaubend intelligent – es lässt fast alle anderen Werke bedeutungslos erscheinen ...« Bret Easton Ellis
Als der Pulitzer-Preisträger Will Navidson mit seiner Frau und den beiden Kindern in das Haus zieht, ahnt er nicht, wie hier sein Leben aus den Fugen geraten wird. Ganz beiläufig filmt er die alltäglichen Vorgänge in den Zimmern und Fluren; ganz beiläufig muss er feststellen, dass dieses Haus über Räume verfügt, die kein Grundriss verzeichnet.
Nachdem er bei einer ersten Erkundung dieser Räume fast den Rückweg nicht mehr findet, holt er Hilfe – ein Ingenieur und ein professioneller Höhlenforscher sollen die unermesslichen Räume im Hausinneren erforschen helfen. Und immer läuft die Kamera mit – und zeichnet auf, was über den Verstand aller Beteiligten geht und ganze Generationen von Filmkritikern und Kinogängern schaudern lassen wird. ...
»Willkommen in der Hölle. Es erwartet Sie das volle Programm.« Mark Z. Danielewski
Die Übersetzerin: Christa Schuenke lebt und arbeitet in Berlin. Für ihre literarischen Übersetzungen wurde sie mehrfach ausgezeichnet. Zuletzt hat sie eine Neuübertragung von ›Gullivers Reisen‹ vorgelegt.
Weitere Pressestimmen
»Der amerikanische Autor Mark Z. Danielewski hat nach allen Regeln der Postmoderne das begehbare Buch konstruiert. ... Der Autor, der die ganze Zeit alle Konventionen der so konventionell gewordenen Gegenwartsliteratur mit ihren antiexperimentellen Erzähldogmen aushebelt, hat doch zugleich alles unter Kontrolle. Mit der Expansion des Stoffes expandieren eben auch die Mittel. Was für Sterne damals die neuen Mittel der Vervielfältigung, des Buchdrucks und mit ihm ein neuer Begriff der Autorenschaft waren, sind für Danielewski die Möglichkeiten der Computergrafik und der elektronischen Medien insgesamt als Erweiterung des Erzählerischen - und eine neue Idee des Schriftstellers als Büchermacher, ja als Erbauer bewohnbarer Bücher.« Diedrich Diederichsen (Die Zeit, 03.01.2008, ansehen)
»... "Das Haus" ist kein Buch, bei dem man die Distanz bewahren kann. Oder wenn man kann, wenn man es nicht an sich ranläßt, sich nicht aufsaugen lässt, dann ist man wohl einer von jenen "euchs", für die das Buch nicht ist. ... Es ist - bei aller Vorsicht, die man bei diesem Wort an den Tag legen sollte - schlicht gesagt: Ein Meisterwerk.« (Mephisto, 01/2008)
»... Wenn David Forster Wallace mit "Infinite Jest" (1996) den letzten großen Roman des zwanzigsten Jahrhunderts geschrieben hat, dann Danielewski den ersten großen des einundzwanzigsten. ... Das Haus ist in Wahrheit ein Text, Stein gewordener Poststrukturalismus: Seine Bedeutung ist nie zu fixieren, immer verschiebt sich eine Wand, entsteht ein neuer Durchgang, tut sich ein neuer Abgrund auf - Stephen King trifft Derrida im Folterkeller. ... So treibt Danielewski mit dem Leser ein ungemein intelligentes, perfides Doppelspiel: Die Horrorstory, ... wird mit ahnungsvollen Vorgriffen und Hinweisen spannend, effektvoll und hart erzählt. ... Tun wir uns doch zusammen und rüsten wir die nächste Expedition aus. Dann kann es von vorne losgehen.« Richard Kämmerlings (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10.10.2007)
»... Der abgefahrenste Roman der Saison ... Seien Sie also gewarnt. Aus Danielewskis Haus gibt es kein zurück. Ich bin auch nicht mehr herausgekommen.« Jan Süselbeck (die tageszeitung, 10.10.2007)
» Was für ein Buch! Ständig wartet es mit einer neuen Überraschung auf und düpiert den Leser in seiner Erwartung ...« Wieland Freund (Die Welt, 6.10.2007)
»... das extravaganteste Buch der Saison ... Ein Horror-Roman also - auf den ersten Blick. ... Auf den zweiten Blick jedoch entdeckt man unter der Oberfläche des Schreckens einen Roman über die Liebe ... Danielewskis furioses Verwirrspiel, von Christa Schuenke virtuos übersetzt, ist der erzählerische Höhepunkt der gerade in Mode kommenden Semi-Fiction ...« Werner Fuld (Focus, 24.9.2007)
»... Doch egal in welchem der beiden Haupterzählstränge man sich gerade bewegt: Der unheilvolle Sog, den sie beeide ausüben und in dem sie sich auch gegenseitig verstärken, lässt all das zurück. Anfangs wirken verschlungene Herausgeberfiktion und typographische Gestaltung des Erzählten wie eine Art Geländer durch das Dunkel, das sich ankündigt. Später, wenn längst ringsum nur schwarze Korridore, Treppen und Hallen lauern, versperrt das vermeintliche Beiwerk den Rückweg. ...« Guido Graf (Frankfurter Rundschau, 2.11.2007)
»...Süßer noch als ein solcher Gleichklang mit den Figuren ist die Identifikation mit dem, der sie erdacht hat. Denn einfach alles was einem wichtig erscheint, in einen 800-Seiten-Wälzer zu packen, die Welt und ihre Vergangenheit, Raum und Zeit, die liebe Kunst samt der nicht ganz so geliebten Kritik der Kunst, das muß sich anfühlen wie Gott-Sein. Mehr noch als ein Horror-Roman erscheint mir "House of Leaves" deshalb ein Künstlerroman. ...« Georg Klein (Süddeutsche Zeitung, 14.9.2007) »... So vermitteln Form und Inhalt gleichermaßen die sprachliche Schönheit, das Staunenswerte und das zutiefst Abgründige eines Romans, der in der neueren Literatur ohne Beispiel und für den kein Superlativ zu hoch gegriffen ist. ...« Martin Ruf (Nautilus - Abenteuer&Phantastik, Oktober 2007)
»... Das Buch ist eine Sensation, durch die Verschachtelung der Stimmen, aber auch typographisch zieht es einen mit in den Wahnsinn. ... Die Zukunft hat begonnen und "Das Haus" ist ein Paradebeispiel für den von Jeff Noon kurz nach dem Millennium eingeforderten Post-Future-Roman. Nicht die Weigerung zu erzählen, sondern einen Umgang wie bei einem DJ. Oder Cutter. ...« Matthias Penzel (Rolling Stone, September 2007)
»... Damit ist angedeutet, dass es sich hier um ein Textlabyrinth handelt, in dem man gut - und gerne! - Tage und Wochen verbringen kann; wobei auch Leser, die nicht jeder Fährte folgen mögen, voll auf ihre Kosten kommen. Denn insbesondere die Haupterzählung des Romans ist gedanklich wie gestalterisch ein Meisterstreich. ... Diese Passagen sind ... literarische Virtuosenstücke, in deren Suggestivkraft und Effektsicherheit ... Danielewskis Nähe zum Film evident wird ...« Angela Schader (Neue Zürcher Zeitung, 29.8.2007)
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