»Drury ist ein großer amerikanischer Autor und "Die Traumjäger" sein bestes Buch.« Jonathan Franzen
»Tom Drury hat einen raffinierten Heimatroman geschrieben.« Michael Angele (SZ, 14.02.09)
»Traumjäger« von Tom Drury ist die Empfehlung der SWR-Bestenliste Januar 2009 (»ein meisterhafter Erzähler«) und von Deutschlandradio Kultur November 2008.
»"Die Traumjäger" von Tom Drury ist eine leise, zärtliche Ode auf die menschliche Unbehaustheit an einem Flecken im Mittleren Westen Amerikas. ... Denn die Zärtlichkeit der Worte, die Drury für seine Figuren findet, hallt weit über die letzte Seite hinaus im Leser nach.« Felicitas von Lovenberg (FAZ, 22.11.08)
»... In Deutschland ist der Amerikaner Tom Drury noch ein Geheimtipp. Das wird sich ändern ...« (Brigitte, 08.10.2008)
Tom Drury hat mit »Die Traumjäger« einen der besten Romane der amerikanischen Gegenwartsliteratur geschrieben. Humorvoll und einfühlsam erzählt er die dramatische Geschichte einer zerrissenen Patchwork-Familie aus dem Mittleren Westen.
Die vier Mitglieder der Darling-Familie haben eine Gemeinsamkeit - sie jagen ihrem Traum nach, ohne zu wissen, wie sie ihn verwirklichen sollen: Charles würde alles tun, um das alte Gewehr seines verstorbenen Stiefvaters zu besitzen; seine Frau Joan sehnt sich nach den einst so romantischen Hoffnungen ihrer Jugend zurück; ihr kleiner Sohn Micah wünscht sich mehr über die Weite seiner Welt erfahren zu können, die er auf nächtlichen Streif zügen kennenlernt; und Joans Tochter Lyris sucht nach einem stabilen Umfeld, in dem sie endlich erwachsen werden kann. Zusammen und allein müssen sich Vater, Mutter, Sohn und Tochter an einem langen Oktoberwochenende einer Vielzahl von Herausforderungen stellen und beweisen, dass selbst eine provisorische Familie ihren Weg finden kann.
»Die Traumjäger« ist ein außergewöhnlicher und lebendiger Roman, der von der Brüchigkeit und Vergänglichkeit des Lebens erzählt. Ein zutiefst menschliches und atemberaubend gut erzähltes Stück Gegenwartsliteratur.
Pressestimmen
Empfehlung der SWR-Bestenliste Januar 2009 (»ein meisterhafter Erzähler«) (www.swr.de)
Empfehlung November 2008 von Deutschlandradio Kultur
»"Die Traumjäger" von Tom Drury ist eine leise, zärtliche Ode auf die menschliche Unbehaustheit an einem Flecken im Mittleren Westen Amerikas ... Drury, der das Wochenende in seinen kleinen und größeren Wendungen aus der Sicht jeder der vier Darlings schildert, bleibt zurückhaltend. Er fällt keine Urteile, legt keine Bewertung nahe, sondern erhellt flackernd einen Augenblick, gewissermaßen das Iowa-Moment, im unendlichen Kosmos familiären Entstehens und Vergehens. In dieser Kargheit liegt sogar ein Trost. Denn die Zärtlichkeit der Worte, die Drury für seine Figuren findet, hallt weit über die letzte Seite hinaus im Leser nach.« Felicitas von Lovenberg (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.11.2008)
»Einen großartigen Roman über Glück und Unglück einer Vierer-Familie hat der US-Autor Tom Drury geschrieben. ... Das alles liest man mit Spannung und leise pochendem Herzen ob der stets schwelenden Bedrohlichkeit - und immer wieder auch mit erleichtertem Wohlgefühl. Nicht nur, weil Drury poetisch, klug und ausgefuchst schreibt, sondern - und das macht den ausgesprochen eigenwilligen Ton dieses Buches aus - weil er aus den Dramen kein Drama macht. Er integriert Gewalt und Angst und Verlust ins Leben, weil das Leben nun mal so ist. ...« Gabriele von Arnim (www.dradio.de, 4.11.2008)
»... Es ist natürlich nichts in Ordnung im bibelfesten Staate Iowa, es ist alles faul. Und Tom Drury, der in Deutschland größte Unbekannte der amerikanischen Gegenwartsliteratur, schreibt das alles auf. Er betrachtet den Staat, in dem er 1956 zur Welt kam, wie durch einen literarischen Nacktscanner. ... Drury ist ein Seismologe gesellschaftlicher Veränderung in der Amerikanischen Provinz, die literarisch so produktiv ist, wie die russische Provinz Anton Tschechows, den Drury wie sein erzählerischer Leitstern Raymond Carver neben Tennyson und Hardy gerne herzitiert. ... Es gibt Bücher, die sind wie ein Lackmustest. Wer die mag, der kann kein ganz schlechter Mensch sein. "Traumjäger" ist so eins.« Elmar Krekeler (Welt am Sonntag, 7.12.2008)
»... In Deutschland ist der Amerikaner Tom Drury noch ein Geheimtipp. Das wird sich ändern, denn Drury kann mit seiner klaren Sprache so großartige Stimmungen erzeugen, dass man beim Lesen das Gefühl hat, das Leben seiner Romanfiguren im Mittleren Westen direkt aus einem verstaubten Pick-up-Truck am Straßenrand zu beobachten. ...« (Brigitte, 08.10.2008)
»Drury schmuggelt zwischen seine Zeilen so viel trockenen Humor, Sinnlichkeit, banale Alltagsfreude, und das Übersetzergespann Gerhard Falkner und Nora Matocza überträgt diese Anstrengung so kongenial ins Deutsche, dass einem das vermeintlich Schwere leichter vorkommt, und seine Traumjäger aus der weißen amerikanischen unteren Mittelschicht jeder für sich und manchmal auch gemeinsam einfach nur das allgemein menschliche Ziel zu verfolgen scheinen “Mach das Beste aus deiner Situation“ - was auch immer das heißen mag. « Ulrike Frenkel (Stuttgarter Zeitung, 12.11.2008)
»Ein verführerischer Roman ... scharfsinnig und fesselnd zugleich.« The New York Times
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