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Roman
Aus dem Isländischen von Karl-Ludwig Wetzig
(Orig: Rokland, Edda, Reykjavík 2005)


Auflage: 1. Aufl. 2006
Ausstattung: gebunden mit Schutzumschlag
Seiten: 479
ISBN:
978-3-608-93766-4

Hallgrímur Helgason  

Rokland

Weitere Informationen:

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Nach dem internationalen Riesenerfolg von »101 Reykjavík« ein weiterer satirischer Gesellschaftsroman der Spitzenklasse von Islands beliebtestem Autor.

»... Der neue Roman "Rokland" ist nicht nur schräg und rasant, sondern eine tiefgehende Gesellschaftssatire. ...«
Udo Taubitz (Berliner Zeitung, 9.11.06)

»... eine wilde, ungestüme Groteske ...« Aldo Keel (NZZ, 28.10.06)

»... Wenn es eines Bestsellers aus dem skandinavischen Raum bedarf, dann ist es in meinen Augen ganz klar "Rokland". ...«
Denis Scheck (Deutschlandfunk Büchermarkt vom 19.9.2006)

So ist es, wenn man nach Jahren in Berlin zurückkommt in sein isländisches Kaff mit fast so vielen Frisiersalons wie weiblichen Einwohnern. Nun lebt Böddi also wieder bei seiner fernsehverblödeten Mutter und unterhält seine Schüler auf seiner blog-Seite mit beißenden Karikaturen ortsbekannter Größen. Das kann nicht lange gutgehen – erst recht nicht bei Hallgrímur Helgason!

Schlechter kann es für Böddi nicht laufen. Erst fliegt er als Lehrer, dann erfährt er, daß er gerade der Tochter seines ehemaligen Rektors ein Kind gemacht hat. Dann verliert er nach dem Tod der Mutter auch noch sein Elternhaus. Das reicht, um durchzudrehen: Böddi steigt auf sein Pferd und bricht zu einem Amokritt in die Hauptstadt auf. In Reykjavík ruft er zum allgemeinen Umsturz der Lebensverhältnisse auf, doch hinter seinem Rücken vermarktet ihn der eigene Bruder schon in den Medien …

»Rokland« ist als literarische Gesellschaftssatire eine konsequente Fortsetzung der beiden vorangegangenen Romane von Hallgrímur Helgason. Der isländische Don Quijote des 21. Jahrhunderts kämpft allerdings nicht gegen Windmühlen, sondern gegen die Allgegenwart des Fernsehens und die allgemeine Verflachung und Verblödung seiner Landsleute. Den großen Showdown inszeniert Helgason, wie er es zu seinem unverwechselbaren Markenzeichen gemacht hat: sarkastisch, ketzerisch und voll schräger Ideen.

»Die Verwahrlosung, die das Unbeweibtsein beim Mann auslöst, ist schon bemerkenswert.«
Hallgrímur Helgason in »Rokland«


Pressestimmen

»... Mit einer entwurzelten Konsum- und Mediengesellschaft rechnet Helgason in "Rokland", einer wilden, ungestümen Groteske ab. Wie bei Helgason üblich, dreht sich alles um den übergroßen, gleichermassen verunsicherten wie grössenwahnsinnigen Helden. ...
In der tragikomischen Pose eines Don Quijotes reitet Böddi im fulminanten Finale durch die Kulissen des Romans, vorbei an Konsumparadiesen voller Wohlstandsmüll, in Richtung Reykjavik, wo er eine Kulturrevolution ausrufen will, doch in Teufels Küche, im Studio des Privatfernsehens, landet. Helgasons trauriger Held lebt zur falschen Zeit im falschen Land. ...«
Aldo Keel (Neue Zürcher Zeitung, 28./29.10.2006)

»... Das hat diebischen Unterhaltungswert. Die Dialoge sind witzig, die Pointen sitzen, die Dramaturgie zwingt den Helden sachgerecht in die Knie ... «
Ulrich Seidler (Berliner Zeitung, 01.03.2007)

»Das ist es, was dieses von Karl-Ludwig Wetzig kongenial übersetzte Buch voller Schimpftiraden, Alkoholexzesse und anderer schöner Abstürze, voller ins Nichts führender Höhenflüge und absurder Dialoge, voller farbiger Beschreibungen landschaftlicher Schönheit und menschlicher Geschmacksverirrungen, voller Gerichte, die man niemals essen möchte, so lesenswert macht: die Ironie der Geschichte eines, der auszog gegen Dummheit und Ungerechtigkeit zu kämpfen, und sich dabei denkbar dumm und lieblos anstellt, ein Don Quichote unserer Tage. "Ein Prophet auf Landsendi" heißt eines der Kapitel, und so werden wir Bödvar Halldór Steingrímmsson fern aber gern in Erinnerung behalten: als Propheten am Ende der Welt.«
(Stuttgarter Zeitung, 04.10.2006)


Hallgrímur Helgason bei Klett-Cotta:

101 Reykjavík. 
»Kneipennächte. Familienfeiern. Mädchen und Masturbation - ein Kultstück von Hallgrimur Helgason«
Fritz Göttler, Süddeutsche Zeitung

»Eine schrille isländische Sex-Komödie - wahre Leidenschaft beginnt erst weit unter null Grad zu glühen.«
Lars-Olav Beier, Der Spiegel
Roman
Aus d. Isländ. von Karl-Ludwig Wetzig (Original: 101 Reykjavík. Mál og menning) 2. Aufl. 2009 gebunden mit Schutzumschlag 440 Seiten, ISBN: 978-3-608-93069-6

Vom zweifelhaften Vergnügen, tot zu sein. 
Ein fulminant-skurriles Spiel mit Dichtung und Wahrheit

»... Eine pfiffige Fabel. ... Eine grosse bunte Spielzeugkiste ist dieser Wälzer.«
Uwe Stolzmann (Neue Zürcher Zeitung, 17.3.2005)

Wie in einem bunten Kaleidoskop wirbelt ein ganzes Jahrhundert vorbei – der Fokus ist die nördliche Insel zwischen Amerika und Europa, in ihm erkennt man die Welt und den Beginn einer neuen Zeit.
Roman
Aus dem Isländischen von Karl-Ludwig Wetzig (Orig.: Höfundur Íslands, Mál og menning, Reykjavík, 2001) 1. Aufl. 2005 gebunden mit Schutzumschlag 616 Seiten, ISBN: 978-3-608-93652-0

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