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Roman
Aus dem Amerikanischen von Stefanie Schaeffler (Orig.: Spook Country)


Auflage: 1. Aufl. 2008
Ausstattung: gebunden mit Schutzumschlag
Seiten: 448
ISBN:
978-3-608-93769-5

William Gibson  

Quellcode

Weitere Informationen:

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Ein Roman über undurchsichtige Bedrohungslagen, der unter die Haut geht.

»Man schlägt das Buch zu, das er geschrieben hat, und die Welt ist eine andere geworden.«
Gert Scobel (3sat, scobel, 12.6.08)

»Der Erfinder des Cyberpunk reist darin erstmals rückwärts in die Zeit - denn nichts ist futuristischer als das Gestern. ...«
Uh-Young Kim (Spiegel-Online, 22.3.2008)

Hollis Henry wird angeheuert, für ein rätselhaftes Magazin zu schreiben. Schnell merkt sie, dass sie nicht auf eine neue Cyber-Kunstform angesetzt wurde, sondern auf einen Frachtcontainer voller Dollarnoten. Doch wofür ist das Geld? Ein Exil-Kubaner, der einen merkwürdigen Geheimcode beherrscht, und ein philosophierender Junkie kreuzen ihre Wege ...

Hollis, eine ehemalige Kultbandsängerin, Tito, der sich von Santería-Göttern leiten lässt, der undurchsichtige Brown und seine Geisel Milgrim, der autistische Technologiefreak Bobby, ein skrupelloser Werbemogul und der mysteriöse »Alte« als Strippenzieher im Hintergrund – jeder verfolgt jeden, jeder überwacht jeden. Doch alle wollen in Wirklichkeit nur eines: einen Frachtcontainer mit hundert Millionen Dollar, der mit unbekanntem Ziel über die Meere schippert. Es ist wie ein Spuk.

Schillernde Figuren und eine spannungsgeladene Handlung verbindet William Gibson in seinem neunten Roman zu einer Innenschau unserer paranoiden, postmodernen Welt. Überall lauern im Quellcode unserer Gesellschaft Gefahren, die nicht mehr lokalisiert werden können. Die eigentlich Mächtigen bleiben virtuell.

Ein Gefühl der Bedrohung liegt über allem. Dem Großmeister der Science-Fiction ist eine faszinierende Diagnose unserer Gegenwart gelungen, indem er die Voraussetzungen für den globalen Terror spürbar macht.

Interview
Gert Scobel hat William Gibson in der Sendung scobel in 3sat, am 12.6.08 interviewt. 
Das Interview und weitere Infos zu William Gibson finden Sie bei 3sat.de.


Pressestimmen

»Es gibt Schriftsteller, die man einmal liest und dann nicht mehr vergisst. Die eine unverwechselbare Stimme haben und das Leben verändern können, weil man diese Stimme plötzlich in den alltäglichsten Dingen hört. William Gibson hat so eine Stimme. Man schlägt das Buch zu, das er geschrieben hat, und die Welt ist eine andere geworden. Mir ist das mit William Gibson immer so gegangen.«
Gert Scobel (3sat, scobel, 12.6.08)
(Ausführliche Infos zu William Gibson und zum Interview bei 3sat.de)

»... Der Science-Fiction-Thriller um ehemalige Rockstars, abtrünnige Spione und einen mysteriösen Container in der Überwachungswelt nach dem 11. September 2001 spielt im Frühling 2006. Gibson zeigt, wie futuristisch schon das vorletzte Jahr war - und bemerkt selbstironisch, wie altmodisch das einstige Modewort "Virtual Reality" heute klingt. ...«
Uh-Young Kim (Spiegel-Online, www.spiegel.de, 22.3.2008)

»... Gibson ... hat der alten Sience Fiction eine Grabrede halten wollen und wurde dabei zum Geburtshelfer einer neuen, sehr lebendigen. Aus solchen Glücksfällen besteht die wahre Literaturgeschichte aller Genres. ...«
(Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.03.2008)

»... "Quellcode" stellt nicht die Fragen, was denen passieren kann, die sich in den Cyberspace wagen. Der Roman postuliert vielmehr eisig und trocken: wir leben allesamt andauernd im Cyberspace und merken es bloß nicht. Gibson gestaltet dieses Thema aber nicht als existenzielle Realitätsauflösung, wie das Don DeLillo und andere Großautoren der Postmoderne tun. William Gibson orientiert sich am Agentenroman, an dessen Betrachtung der Lüge als Handwerk, das zum Selbstzweck werden mag, aber das selbst durchaus klar erfassbar ist. Weniger die amerikanische Paranoia nach den Anschlägen vom 11. September 2001 als die schlichten Möglichkeiten neuer Technologien führen hier zur Kreuz-und-quer-Unterhöhlung der Welt durch Agenten, Legenden und Sender. ...«
Thomas Klingenmaier (Stuttgarter Zeitung, 18.04.08)

Interview mit William Gibson in die tageszeitung am 14.3.08 (ansehen bei taz.de)

»... Kaum ein Autor spürt so unterhaltsam und so leicht den amerikanischen Verwirrungen nach. Den Zustand der US-Gesellschaft beschreibt Gibson als "kalten Bürgerkrieg". Noch immer ist er fasziniert von den Hightech-Oberflächen und den darunter schlummernden Trieben und Ängsten. Der Feind wohnt in deinem iPod. Die Guerilla ist zum Marketing übergelaufen. So liefert "Quellcode" die Matrix des ganzen Gibson: All die Hightech-Gadgets spielen ein Konzert uralter Melodien. Diese spezielle Mixtur durchdringt bei Gibson noch die banalsten Alltagsphänomene ...«
Stephan Maus (Stern, 13.3.2008)

»... Gibson hat ein optimistisches Buch über die Angst geschrieben, in dem jeder Satz so genau und elegant ist, als ginge es um alles. "Spooky Country" ist ein eher untypischer Spionagethriller und Gibsons zweiter Roman, der nicht mehr als Science-Fiction beschrieben werden kann. Er spielt im Hier und Jetzt, bedient sich aber der selben erzählerischen Mittel und Sichtweisen, die Gibsons Cyberpunk-Romane seit jeher so einzigartig machen. ...«
Ulrich Gutmair (tageszeitung, 23. Oktober 2007, ansehen bei taz.de)


Zuletzt ist von William Gibson »Mustererkennung« erschienen.

Mustererkennung. 
»... Es scheint, als habe William Gibson mit seiner Abkehr vom Cyberspace die Stimmungslage erneut exakt erfasst.«
Uwe Pralle (Neue Zürcher Zeitung, 3.9.2005)

»... Und auch sein vermutlich bestes Buch.«
Gert Scobel (Bücherpick, Dezember 2004)

»... William Gibsons jüngstes, und ohne übertriebene Kühnheit läßt sich sagen: sein bestes Buch ...«
Dietmar Dath (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28.8.2004)

»... Es ist in meinen Augen ein Meisterwerk, eines der ersten, das des 21. Jahrhunderts würdig ist.«
Michael Matzer (www.buchwurm.info, 13.8.2004)

Ein "neuer Gibson" -
der Erfinder des Cyberpunk schreibt über die globalisierte Welt, ein Jahr nach dem 11. September. Also kein Science-fiction Roman?
Roman
Aus dem Amerikanischen von Cornelia Holfelder-von der Tann und Christa Schuenke (Orig.: Pattern Recognition) 1. Aufl. 2004 gebunden mit Schutzumschlag, Lesebändchen 461 Seiten, ISBN: 978-3-608-93658-2

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