Der letzte Band der Trilogie eines der wichtigsten Gegenwartsautoren
»Gift und Schatten und Abschied« ist ein Epos über das unerschöpfliche Rätsel der menschlichen Natur, über Liebe, Täuschung und Schuld. Mit meisterhafter Virtuosität entfaltet Javier Marías seine ganze betörende Erzählkunst und schenkt uns ein großes Werk von über bordender Originalität.
»"Dein Gesicht morgen" ist der Gipfel einer Romankunst...« Paul Ingendaay, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 14.03.2010
»mit "Dein Gesicht morgen" hat er den Höhepunkt seines Schaffens erreicht.« Markus Gasser, FAZ, 27.2.10
»ein großer Roman ...« Denis Scheck, ARD druckfrisch, 28.2.10
Jaime Deza arbeitet für eine Sondereinheit des britischen Geheimdienstes, darauf spezialisiert, die Gesichter seiner Mitmenschen zu dechiffrieren, um daraus ihr Handeln vorherzusagen. Er kehrt von London nach Madrid zurück, um die eigene Familie zu beschützen und dabei auszuspionieren. Und er muss entdecken, dass uns Gewalt und Verrat, selbst an den Nächsten, eingeimpft sind wie ein Gift. »Gift und Schatten und Abschied« ist eine philosophisch verspielte Spionagegeschichte, in der Javier Marías voll Spannung und Witz die großen Themen – Freiheit und Verantwortung, Wissen, Macht und Gewalt – erkundet. Und dabei einen kaleidoskophaften Blick auf ein Jahrhundert voller Irrungen und Verheerungen wirft. Es ist das fulminante, lang erwartete Finale seiner Trilogie, ein Gipfelwerk der Weltliteratur.
Pressestimmen
»Dein Gesicht morgen ist kein vollkommener Roman, aber was ist Vollkommenheit gegen die Kühnheit, mit der Marías in die unheimlichsten Abgründe der menschlichen Natur leuchtet? […] Dein Gesicht morgen erzählt davon, wie die Gewalt in das eigene Bewusstsein und das eigene Leben eindringt und wie man sie dann verdrängt, verwandelt, verarbeitet und weiterlebt. Aber auch davon, wie man von der Gewalt wie von einem Virus infiziert wird. « Ijoma Mangold, Die Zeit, 01.07.2010
»"Dein Gesicht morgen" ist der Gipfel einer Romankunst, die man reflexiv, analytisch, hypertroph oder auch diabolisch nennen könnte, denn hier scheint das bloße Phantasieren einer Tat schon ihre Erfüllung in sich zu tragen. Wie das Virus die Ansteckung. … Und je mehr er geschrieben hat, desto stärker schlingen sich seine Bücher um die eigenen literarischen Motive, nehmen sie auf und variieren sie, so wie auch seine süchtig machenden Methaphern sich selbst umkreisen. … Es sind die dunklen Zonen, die ihn interessieren, Ereignisse, die nur in unserer Phantasie existieren, die Geheimnisse des Nichtgesagten. Das ist es, was Javier Marías von guter Literatur fordert. Szenen, die ihn verlocken, ein anderes Reich zu betreten. Wie ein Streichholz, das in einem dunklen Zimmer aufflammt.« Paul Ingendaay, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 14.03.2010
»Ein gutes Buch ist eine Falle. Es schnappt zu, wenn wir in ihm sind und lässt uns nicht wieder hinaus. Die Bücher von Javier Marías sind ganze Fallensysteme. Der erste Satz nimmt den Leser gefangen. Der nächste dudelt ihn ein, dann wieder packt ihn die Härte eines Gedankens, er wird in den Strudel eines erzählerischen Wasserfalls gerissen, um danach in ruhigen Sätzen zu liegen wie man im August in einem von der Hitze ermatteten Meer auf dem Rücken liegt und in die Sonne blinzelt.« Arno Widmann, Frankfurter Rundschau, 3.03.2010
»Thriller, Melodram, Geisterbeschwörung und eine Krypta für die Toten des zwanzigsten Jahrhunderts: Mit dem dritten Band von "Dein Gesicht morgen" steigert Javier Marías diese Trilogie zu seinem unheimlichsten Meisterwerk. ... mit "Dein Gesicht morgen" hat er den Höhepunkt seines Schaffens erreicht. ... Das Universum von Javier Marías so hochliterarisch feinnervig, nuanciert und selbstreflektiert es sich auch immer gibt, archaisch wie ein film noir, wund von Angst und Schuld, gewalttätig und ganz demonstrativ voll der letzten großen Dinge. ... Fast schon ein ans Unwahrscheinliche grenzende Meisterwerk.« Markus Gasser, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27.2.2010
»Javier Marías ist »der bedeutendste spanische Romancier unserer Zeit ... der in seinem monumentalen Roman "Dein Gesicht morgen" die Lügen und Verbrechen der Franko-Diktatur zur Sprache bringt. ... ein großer Roman ...« Denis Scheck, ARD druckfrisch, 28.2.2010, www.daserste.de
»Die Roman-Trilogie "Dein Gesicht morgen" kann jetzt schon als Opus Magnum des spanischen Erzählers Javier Marías gelten.« Sigrid Löffler, ORF, 25.04.2010
»Marías führt in „Dein Gesicht morgen“ einmal mehr vor, wie die schriftstellerische Leistung gerade darin besteht, die eigene Stimme zu verlieren, um die anderen Stimmen zum Sprechen zu bringen. Dafür wird er hoffentlich bald den Nobelpreis bekommen.«Ellen Spielmann, Der Freitag, 31.03.2010
»Gäbe es Superlative in der Literaturkritik, man müsste Javier Marías den besten spanischen Schriftsteller der aktuellen Generation nennen. … er steht in der Tradition anderer Schriftsteller wie etwa Marcel Proust, William Faulkner, Laurence Stern, Max Frisch oder der von Jaime verschiedentlich zitierten Rainer Maria Rilke und T. S. Eliot. … Marías Bücher sind voller Echos, die beim Leser über den Tag hinaus nachhallen.« Andreas Strehle, Tages-Anzeiger, 4.03.2010
»In Marías' Meer unendlich schweifender Satzkaskaden kann sich der Leser treiben lassen und geht doch nie unter. reich beschenkt kehrt er am Ende mit dem Erzähler in dessen Heimat zurück. ein Werk, von dem man noch in Jahrzehnten sprechen wird.« Dierk Wolters, Frankfurter Neue Presse, 22.04.2010
»Seine Sätze ähneln kunstvoll mäandernden Schleifen. Sie entfalten einen Gegenstand so lange, bis sein Kern allmählich sichtbar wird.« Tobias Lehmkuhl, WDR 5, 17.04.2010
»›Dein Gesicht morgen‹ ist einer der größten Romane unserer Zeit.« The Times
»Mit meisterhafter Virtuosität entfaltet Javier Marías seine ganze betörende Erzählkunst und schenkt und ein großes Werk von über bordender Originalität.« Liesmalwieder.de, 29.04.2010
Weitere Bücher von Javier Marías bei Klett-Cotta wie Mein Herz so weiß, Alle Seelen, Alle unsere frühen Schlachten u.a. finden Sie auf der Autor-Seite.
Die Bände 1 und 2 von Dein Gesicht morgen und weitere Romane:
»... Keine Frage, mit Javier Marías haben wir im Augenblick einen der intelligentesten und aufregendsten Autoren Europas. Sein neuer Roman fertigt den Leser nicht mit einem geschlossenen Weltbild ab. Er sucht sich denkend einen Weg durch das Dickicht der Zeiten. ...« Anton Thuswaldner (Salzburger Nachrichten, 20.11.2004)
Roman Aus dem Spanischen von Elke Wehr 2004 (Orig.: Tu rostro mañana, 1 Fiebre y lanza, Alfaguara, Madrid 2002) gebunden mit Schutzumschlag, 14 farbige Abbildungen 489 Seiten, ISBN: 978-3-608-93636-0
»... Dafür nehmen seine wunderbar leichten Sätze noch den bedrückendsten Themen die Schwere. Marías ist ein feinsinniger Chronist der Gegenwart. ...« Kersten Knipp (NZZ, 14.3.2006)
Roman Aus dem Spanischen von Elke Wehr (Orig.: Tu rostro mañana – baile y sueño, Alfaguara, Madrid 2004) 1. Aufl. 2006 gebunden mit Schutzumschlag 430 Seiten, ISBN: 978-3-608-93715-2
Anhand dreier Frauenschicksale erzählt Jorge Volpi von den großen Umbrüchen des ausgehenden 20. Jahrhunderts: von Tschernobyl, dem Fall der Berliner Mauer, dem Niedergang des Sowjetreiches, von bakteriologischer Kriegsführung und dem Humangenomprojekt. »Zeit der Asche« ist ein weltumspannender Roman über Aufstieg und Fall der Sowjetunion. Wissenschaftsroman, Kriminalgeschichte und schillerndes Panorama der Zeitgeschichte in einem.
»Ein Roman, der keine Sekunde an Spannung verliert und den Leser bis spät in die Nacht fesselt.« Lire
»Das ist das klügste Buch, das ich seit langem gelesen habe.« Elke Heidenreich (litcolony.de, 29.4.2009)
»... Volpi versteht es, so furios zu erzählen wie in einem rasanten Krimi.« (Rheinischer Merkur, 26.03.09)
Roman Aus dem Spanischen von Catalina Rojas Hauser und Kirstin Bleiel (Orig.: No será la tierra. Novela en tres actos) 2. Aufl. 2009 gebunden mit Schutzumschlag 512 Seiten, ISBN: 978-3-608-93701-5
»Mit Alan Pauls zeigt sich, dass die Literaturgeschichte Lateinamerikas umgeschrieben werden muss.« Florian Borchmeyer, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 8.02.2010
»... ein Buch voller Wunden, Witz und Wunder. Eines über die ganz große Liebe in ihren verschiedenen Stimmungen und Stadien ...« Literaturen, 01/2010
»Alan Pauls hat einen fesselnden Roman geschrieben über große Gefühle, über Verrat und die Liebe nach der Liebe.« Brigitte Extra, 10/2009