Weitere Informationen zum August-Heft von Trauma & Gewalt
In diesem Leitlinien-Sonderheft werden zunächst bedeutende Entwicklungsschritte der insgesamt 150-jährigen Geschichte der Psychotraumatologie in einem Übersichtsbeitrag zusammengefasst und durch Beiträge zu aktuellen Forschungsthemen ergänzt.
Die Entwicklung von diagnostischen und therapeutischen Leitlinien zu den wichtigsten Traumafolgestörungen hat in Deutschland vor 15 Jahren begonnen. Seither hat eine Vielzahl wissenschaftlicher Forschungsfragen zur Entwicklung einer modernen Psychotraumatologie und zu wichtigen Veränderungen im gesellschaftlichen Umgang mit Traumaopfern beigetragen.
Im vorliegenden Leitlinien-Themenheft werden bedeutende Entwicklungsschritte der insgesamt 150-jährigen Geschichte der Psychotraumatologie zusammengefasst und durch aktuelle Forschungsthemen ergänzt. Darüber hinaus werden erstmalig alle neuen Leitlinien im Bereich der Traumafolgestörungen vorgestellt.
- Geschichte der Psychotraumatologie
150 Jahre Psychotraumatologie (Flatten)
- Leitlinienprojekte
1. Leitlinienreport zur S3-Leitlinie „Posttraumatischen Belastungsstörung“ (Flatten)
2. S3-Leitlinie Posttraumatische Belastungsstörung ICD-10:F43.1 (Flatten, u.a.)
3. Leitlinienreport zur S2 – Leitlinie „Diagnostik und Therapie von akuten Folgen psychischer Traumatisierung“ (Flatten)
4. S2-Leitlinie zur "Diagnostik und Behandlung von akuten Folgen psychischer Traumatisierung"(Flatten, u.a.)
- Aktuelle Forschungsbeiträge:
Bundeseinheitliche Qualitätsstandards und Leitlinien in der Psychosozialen Notfallversorgung (BBK) (Beerlage, Helmerichs);
Das diagnostische Spektrum der Traumafolgestörungen / ICD-11 und DSM-V (Köllner, Maercker); Geschichte, Theorie und Klassifikation dissoziativer Symptome und Störungen (Wibisono, Freyberger, Spitzer); Stabilisierung in der Traumatherapie (Reddemann);
Neuropsychotherapie der Posttraumatischen Belastungsstörung (Flatten)