Das neue Heft der PSYCHE, Zeitschrift für Psychoanalyse und ihre Anwendungen, ist seit Anfang Dezember erhältlich.
Das Thema des Heftes ist:
Kunst - Trieb
>>> das Dezember-Heft 2011 der PSYCHE
Über das Heft
Das Dezember-Heft der PSYCHE
eröffnet Lutz Götzmann mit Überlegungen zu »O in der modernen Malerei«. Unter Rückgriff auf Werke von Samuel Bak, Jean-Michel Basquiat und Jean Renoir wird die These, dass die ästhetische Transformation und Evokation wesentliches Merkmal von Kunst sei, im Zusammenhang mit Bions Theorie des Denkens erläutert. Im Anschluss daran legt Timo Storck Perspektiven einer psychoanalytischen Theorie künstlerischer Arbeitsprozesse vor. Diese werden als »Spiel am Werk« begriffen, einem Phantasieren an und mit dem künstlerischen Objekt. Danach unternehmen Elfriede Löchel und Heiner Menzner den Versuch einer Differenzierung von Wunsch und Trieb. Auf der Grundlage einer textnahen Lektüre des siebten Kapitels von Freuds Traumdeutung und unter Rückgriff auf Laplanches Neuformulierung der Triebtheorie bestimmen die Autoren das Verhältnis von Wunsch und Trieb als prekäres Nachbarschaftsverhältnis.
Eingeleitet von Dorothee von Tippelskirch-Eissing und Gerhard Schneider folgen Diskussionsbeiträge von Valérie Bouville, Michael B. Buchholz und Micha Brumlik zu Michel Onfrays provokantem ›Anti-Freud‹. Bevor Bob Murray und Scarlett Johansson sich in Übersetzungen verlieren, beschwört sie Christa Rohde-Dachser in ihrer Film-Revue für uns noch einmal herauf.
Ein umfangreicher Rezensionsteil beschließt das Heft und damit den 65. Jahrgang der PSYCHE.