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Die Bücher aus dem Bereich Philosophie

Siehe auch: Unsere Zeitschriften Merkur und Musik & Ästhetik

Die neuen Bücher Herbst 2010

Straub, Eberhard  


Das Gerede von Werten bedroht die Menschenwürde

Werte gibt es mittlerweile im Überfluss. Sogar ein Militärbündnis wie die NATO wird zur »westlichen Wertegemeinschaft« überhöht. Und seit dem 11. September werden in der westlichen Welt dem Phantomwert der Sicherheit Stück für Stück Freiheitsrechte geopfert.
In diesem fulminanten Essay rechnet Eberhard Straub ab mit der Inflation der Werte. Er rehabilitiert dagegen den Begriff der Würde und verteidigt die menschliche Freiheit.

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Spaemann, Robert  


60 Jahre philosophische Essayistik des bedeutendsten lebenden, konservativen Philosophen

Die moderne Weltanschauung ihrer inneren Widersprüchlichkeit zu überführen, ist ein Leitmotiv des Philosophierens von Robert Spaemann. »Wir tun niemals einen Schritt über uns hinaus«, charakterisierte David Hume pointiert die »moderne Weltanschauung«. Meisterhaft entfaltet Robert Spaemann die Schattenseite dieser Geisteshaltung, wenn sie konsequent umgesetzt wird.

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Gray, John  


Das bisher provokativste Buch eines der wichtigsten Kritiker moderner Ideologien

In John Grays bisher provokativstem Buch rechnet er schonungslos mit dem Humanismus ab. Der Mensch ist für ihn Homo rapiens geblieben, ein verblendeter Ausbeuter der Natur und seiner eigenen Gattung. Es ist Zeit, den Humanismus zu verwerfen, der die Natur und uns selbst zu Tode »kultiviert«.

Auf Platz 3 der SZ/NDR-Bestenliste Sachbücher des Monats April 2010

»…ein so eleganter wie provokanter philosophischer Angriff auf den haltlosen Fortschrittsglauben des Westens und seinen selbstgerechten Lösungsfetischismus in Politik und Kultur.«
Jens-Christian Rabe, Süddeutsche Zeitung, 15.03.2010

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Phillips, Adam / Taylor, Barbara  


Die notwendige Wiederentdeckung der Freundlichkeit - ein Plädoyer für eine unterdrückte Leidenschaft

Die Freundlichkeit macht uns umgänglich, offen, liebenswert, kann aber auch die Ecken und Kanten unserer Persönlichkeit abschleifen. Rührt daher der Widerstand gegen eine der ältesten Tugenden, ohne die jedes zwischenmenschliche Miteinander zum Scheitern verurteilt wäre?

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Aus den Neuerscheinungen der letzten Programme

Bohrer, Karl Heinz / Scheel, Kurt   (Hrsg.)


Brauchen wir noch Helden?

Offenbar hat das Land doch Helden nötig, wenn nicht reale, so zumindest imaginierte; und offenbar ist das heroische Phantasma so tief im menschlichen Bewusstsein verankert, dass jeder Versuch, es gut-aufklärerisch zu verabschieden, zum Scheitern verurteilt ist. Mit Helden zu leben ist zweifellos ungemütlich; ohne sie zu leben ist wahrscheinlich unmöglich.

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Gray, John  


»Ein abgeklärtes, furioses Sachbuch über politische und religiöse Ideen, wie sie zueinander passen oder wie und warum sie dies gerade nicht tun.« Antonia S. Byatt, The Guardian

John Gray, einer der wichtigsten lebenden Philosophen, legt mit »Politik der Apokalypse« ein großes Werk über die Politik des 20. und 21. Jahrhunderts vor: Eine erschütternde Bestandsaufnahme religiöser Grundideen in den Ideologien unseres Zeitalters und ein kluges Plädoyer für eine moderne und pragmatische Politik. Ein Buch wie eine Offenbarung!

»Das überwältigendste Buch des Jahres, höchst beunruhigend, glasklar argumentierend, verblüffend feinmaschig geschrieben, wunderbar brillant.«
John Banville

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Wilson, Eric G.  


Ein Plädoyer für die Melancholie

»... Dass viele Schätze der Literatur, Malerei und Musik ohne Melancholie nicht entstanden wären, zeigt Wilsons unterhaltsamer Streifzug durch die Kulturgeschichte ... Ein psychologisch höchst anregendes Buch.«
(emotion, 4/2009)

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Wetz, Franz Josef  


Der umfassendste Überblick zur Bioethik

Falsche Hoffnungen und Ängste überfrachten die Bioethik-Diskussion. Seit Jahren scheiden sich die Geister an den vermeintlichen und tatsächlichen Möglichkeiten auf der »Baustelle Körper«. Franz Josef Wetz macht weder eine wertkonservative Krise aus, noch lässt er sich von apokalyptischen Szenarien beirren. Ziel ist der sachliche Austausch der Argumente statt eines Abtauschs von Schlagworten. Allgemein verständlich und provokant geschrieben, bietet »Baustelle Körper« derzeit den umfassendsten Überblick zur Bioethik.

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Ackermann, Ulrike  

»Wir haben es hier mit einem wichtigen Buch zu tun, das die Fallstricke der Freiheit nicht verschweigt, aber gleichwohl herausstellt, dass sie unverzichtbar ist. «
Werner Birkenmaier (Stuttgarter Zeitung, 31.10.08)

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Améry, Jean  


Ein Höhepunkt der großen Améry-Ausgabe: fast alle Briefe sind bisher unveröffentlicht.

In diesem wichtigen Band sind fast 350 Briefe Amérys aus dem Zeitraum von 1945 bis 1978 gesammelt, kommentiert und erläutert.

»... Die Zukunft wird Jean Améry zu den Gründungsvätern der Bundesrepublik zählen. ...«
Michael Rutschky (Frankfurter Rundschau, 28.06.08)

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Améry, Jean  


Der materialreiche Abschlussband der großen Jean-Améry-Ausgabe

Fast unentbehrlich für die Benutzung der ganzen Ausgabe, ist dieser letzte Band Zugangsmöglichkeit und Vertiefung der vorherigen acht Bände.

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Attali, Jacques  

»... Es macht den Reiz dieser Biographie eines Genies aus, dass Jacques Attali dem verborgenen ich Blaise Pascals auf die Spur kommen wollte, ohne seine verschiedenen Identitäten, seine "unendlich schillernde und verführerische Persönlichkeit" zu verleugnen. ...«
Manfred Geier (Süddeutsche Zeitung, 21.11.2006)

»... Es ist das größte Verdienst der vorliegenden Biographie, daß sie die Vielseitigkeit Pascals vor Augen führt: Er war nicht nur ein Genie; in ihm steckten sechs Genies, meist gleichzeitig ...«
Kurt Flasch (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 04.10.2006)

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Spaemann, Robert  


Rousseau ist der moderne Mensch par excellence

»Robert Spaemann zu lesen ist und bleibt ein großes Vergnügen. Ein stets lehrreiches ohnehin. Wie vielleicht sonst nur Jürgen Habermas und Dieter Henrich beherrscht Spaemann die Form des philosophisch- politischen Essays ...«
Christiane SchlüterFrankfurter Rundschau, 14.10.08)



Rousseaus Werk und seine Existenz repräsentieren alle Hoffnungen, alle Nostalgien und alle Widersprüche des modernen Bewusstseins. »Er ist unser aller Vater«, schreibt Claude Lévi-Strauss: Revolution und Restauration, liberaler Rechtsstaat und populistische Diktatur, antiautoritäre Pädagogik und Totalitarismus berufen sich auf ihn.

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