Traumatisierte Kinder und Jugendliche benötigen eigene Behandlungskonzepte, die ihrem Entwicklungsstand und ihren Ressourcen gerecht werden. Das PITT-Manual von Luise Reddemann bietet eine hervorragende Basis für eine Übertragung auf die Kinder- und Jugendlichentherapie.
»Das PITT-Manual gibt wertvolle Hilfestellungen, sich Schritt für Schritt umfassend in die Behandlung traumatisierter Kinder und Jugendlicher einzuarbeiten.« (CO_Med, 11/2007)
Die therapeutische Arbeit mit psychisch schwer verletzten Kindern wurde im Boom der Traumatherapie bisher stiefmütterlich behandelt. Kaum eine der etablierten Behandlungsmethoden ist geeignet, die spezifischen Lebensbedingungen von Kindern, z. B. ihre emotionale Abhängigkeit von Bezugspersonen, angemessen zu erfassen. Dies gelingt überzeugend mit Luise Reddemanns Psychodynamisch Imaginativer Traumatherapie (PITT). Imaginationen entspringen geradezu einer kindlichen Sicht auf die Welt, und entsprechend gut lässt sich mit ihnen arbeiten. Der Kinder- und Jugendlichentherapeut Andreas Krüger hat in diesem Buch die Prinzipien des PITT-Manuals Schritt für Schritt für die Behandlung traumatisierter Kinder und Jugendlicher »übersetzt«.
Wichtige Grundsätze dabei sind: - Die Berücksichtigung aller Entwicklungsphasen des jungen Menschen - Die Betonung altersspezifischer Ressourcen - Die Einbeziehung des sozialen Umfelds des Kindes.
Eingeleitet wird das Buch mit grundsätzlichen Überlegungen von beiden Autoren zur Traumabehandlung.
Stimmen zum Buch
»Das Buch ist eine herausragende Empfehlung, fast ein Muss für alle, die mit traumatisierten Kindern, Jugendlichen oder Familien arbeiten, und sollte in keinem Bücherschrank fehlen.« Dr. med. Arndt Schmidt (Beratung Aktuell, 12/2008)
»Dieses Buch bietet einen übersichtlichen und prägnanten Einblick in die traumatherapeutische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.« Dr. med. Franziska Schlensog-Schuster, Kinderanalyse, 04/2010
»Das PITT-Manual gibt wertvolle Hilfestellungen, sich Schritt für Schritt umfassend in die Behandlung traumatisierter Kinder und Jugendlicher einzuarbeiten. Zahlreiche Fallbeispiele illustrieren das Vorgehen und auch das Überkommen von lauernden Gefahren. Die psychodynamisch imaginative Traumatherapie geht individuell auf die kindliche Sicht der Welt ein - Kinder und Jugendliche werden dort abgeholt, wo sie auch wirklich stehen mit Methoden, die ihrem Entwicklungsstand entsprechen.« (CO_Med, 11/2007)
»Wie in dem einführenden Kapitel angekündigt, wendet sich das Buch primär an Kindertherapeuten und setzt die Lektüre vorangegangener Publikationen der Autoren voraus. Andererseits gelingt es ihnen durch sorgfältige Didaktik (Fallbeispiele, Imaginationsübungen, therapeutische Schrittfolgen, häufig gestellte Fragen mit Antworten, Merksätze, Abbildungen, Zusammenfassungen u.a.m.) den Text für andere Interessenten lesbar zu gestalten, so dass man von ihrem reichen Erfahrungsschatz auch dann sehr profitieren kann, wenn man aus anderen theoretischen und methodologischen Arbeitsfeldern stammt.« Kurt Eberhard (AGSP - Arbeitsgemeinschaft für Sozialberatung und Psychotherapie, www.agsp.de/html/r202.html, Oktober 2007)
Der außergewöhnlich erfolgreiche traumatherapeutische Ansatz von Luise Reddemann wird hier im Rahmen eines Manuals vertieft, systematisiert und speziell für die therapeutische Anwendung ausformuliert.
In der vierten Auflage erscheint die »Psychodynamisch Imaginative Traumatherapie« in ergänzter Form. Neu hinzugekommen sind Ausführungen zur Resilienz- und Ressourcenforschung und zu Weiterentwicklungen in der »Ego-State-Therapie«. Sämtliche Erweiterungen haben sich als wichtige Elemente der Behandlung komplex traumatisierter Patienten erwiesen.
Die erfolgreiche Behandlung traumatisierter Kinder erfordert spezielle Kenntnisse und Methoden. Die Autorin stellt Behandlungskonzepte vor sowohl für die akute, einmalige Traumatisierung als auch für frühe und anhaltende Traumaerfahrungen.
»... Pflichtlektüre sollte es sein für alle, die mit traumatisierten Kindern leben und arbeiten, damit sie diese besser verstehen, sie nicht nur schützen, sondern sie auch kompetenten Fachleuten zuführen.« Michaela Sommer (socialnet.de, Dez. 2005)