Die Kriegsvergangenheit zeigt auch heute noch in vielen Familien Spuren, bis in die zweite und dritte Generation hinein. Jetzt meldet sich die Generation der Kinder der Kriegskinder zu Wort. Sie sind in den Zeiten des Wohlstands aufgewachsen. Noch ist es ein völlig neuer Gedanke, sich vorzustellen, ihre tief sitzende Verunsicherung könnte von den Eltern stammen, die ihre Kriegserlebnisse nicht verarbeitet haben.
»... In 14 spannenden Fallbeispielen legt Bode nun dar, wie die Beziehung zu ihren Eltern und das Schweigen über den Krieg diese Generation prägte.« (emotion, 4/2009)
Auf der Spiegel-Bestsellerliste Psychologie im Mai 2009
Die Kriegsvergangenheit zeigt auch heute noch in vielen Familien Spuren, bis in die zweite und dritte Generation hinein. Jetzt meldet sich die Generation der Kinder der Kriegskinder zu Wort. Ein Buch, das den »Kriegsenkeln« hilft, sich selbst besser zu verstehen.
Als Friedenskinder sind sie in den Zeiten des Wohlstandes aufgewachsen. Es hat ihnen an nichts gefehlt. Oder doch? Die Generation der zwischen 1960 und 1975 Geborenen hat mehr Fragen als Antworten: Wieso haben viele das Gefühl, nicht genau zu wissen, wer man ist und wohin man will? Wo liegen die Ursachen für diese diffuse Angst vor der Zukunft? Weshalb bleiben so viele von ihnen kinderlos? Noch ist es für sie ein völlig neuer Gedanke, sich vorzustellen, ihre tief sitzende Verunsicherung könnte von den Eltern stammen, die ihre Kriegserlebnisse nicht verarbeitet haben. Ist es möglich, dass eine Zeit, die über 60 Jahre zurückliegt, so stark in ihr Leben als nachgeborene Kinder hineinwirkt?
Das Buch war am 14.1.2010 auf der Buchreport-Bestsellerliste Psychologie auf Platz 6.
Pressestimmen
»Es ist zwar ein bedrückendes, aber mehr noch ein befreiendes Buch, zeigt es doch, wie die Last der Vergangenheit, die offensichtlich noch immer viele Familien in Deutschland, gerade Vertriebenenfamilien, prägt, gemildert werden kann. Das Buch ist nicht von ungefähr bei Klett-Cotta erschienen; der Verlag publiziert seit Jahren zu Psychologie und Erziehung meist Titel auf hohem Niveau. Dieses anschaulich und einfühlsam geschriebene Buch vermag auch viele Leser ohne besondere Vorbildung anzusprechen.« Dirk Klose (Preußische Allgemeine Zeitung, 08.08.2009)
Weitere Bücher, die für Sie interessant sein könnten:
»Andere haben’s noch viel schlimmer gehabt.« Noch nie hat es in Deutschland eine Generation gegeben, der es so gut ging wie den heute 60- bis 75jährigen. Doch man weiß wenig über sie, man redet nicht über sie – eine unauffällige Generation. Jetzt beginnen sie zu reden, nach langen Jahren des Schweigens.
»... Ein fundiertes Buch über ein Tabu, das über ein halbes Jahrhundert auf seine Aufarbeitung wartete.« (Welt am Sonntag, 21.3.2004)
Mit einem Nachwort von Luise Reddemann 7., um ein Vorwort erweiterte Aufl. 2009 gebunden mit Schutzumschlag 288 Seiten, ISBN: 978-3-608-94072-5
»Der Ratgeber ... ist nicht nur eine heilsame Vergangenheitsbewältigung für die Jahrgänge zwischen 1940 und 1950, sondern auch für die Nachgeborenen eine wirkungsvolle Auseinandersetzung mit der Biographie ihrer Großeltern.« (Die Rheinpfalz, 02.08.2008)
Für die Menschen aus der Kriegskindergeneration ist es von großer Bedeutung, sich mit den Wurzeln ihres Lebens zu beschäftigen und sich mit ihnen auszusöhnen.
Fast ein Viertel der deutschen Gesamtbevölkerung und ein Drittel aller Erwachsenen sind heute über 65 Jahre alt. Alle diese Menschen sind vom Zweiten Weltkrieg und seinen unmittelbaren Nachwirkungen geprägt. Bisher wurden die psychosozialen Folgen der Kriegserfahrungen von Therapeuten, Sozialarbeitern, Pflegern und Seelsorgern zu wenig wahrgenommen. Die Neuauflage enthält ein zusätzliches Kapitel über Selbsthilfe für Betroffene.