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Aus d. Engl. von Karin Grossmann, Klaus E. Grossmann, Rosi Mimler, Christine Sontag und Sabine Tschernich
Auflage: 2. Aufl. 2009
Ausstattung: gebunden mit Schutzumschlag, 14 Abb.
Seiten: 443
ISBN: 978-3-608-94321-4
Fachbuch
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Karin Grossmann
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Klaus E. Grossmann
(Hrsg.)
Bindung und menschliche Entwicklung
John Bowlby, Mary Ainsworth und die Grundlagen der Bindungstheorie
Die moderne Bindungstheorie von ihren Wurzeln her verstehen
Das Buch enthält wichtige Grundlagentexte dieser beiden bahnbrechenden Pioniere der Bindungsforschung – zum ersten Mal in deutscher Übersetzung. Der Schwerpunkt liegt auf den klinisch bedeutsamen Grundlagen: auf dem Verhalten kleiner Kinder in der Fremdensituation, den Beobachtungen zur Feinfühligkeit, den Untersuchungen zur Bedeutung der Bindung über den gesamten Lebenslauf und ihrer Funktion aus evolutionspsychologischer Sicht.
Das Interesse an der Bindungstheorie und Bindungsforschung hat in jüngster Zeit rasant zugenommen. Man vergißt dabei leicht, daß der Vater der Bindungstherorie, der Psychoanalytiker Bowlby, von seiner Zunft viele Jahre weitgehend ignoriert wurde, weil er mit seinen Gedanken einige Grundannahmen Freuds in Frage stellte. Seine Schülerin Mary Ainsworth hat die bis heute zentralen, beobachtenden und experimentellen Grundlagenforschungen betrieben und gilt als die Entdeckerin der drei unterschiedlichen Bindungsmuster sowie der »sicheren Basis« als Grundlage der Entwicklung psychischer Sicherheit. Trotzdem ist ein Großteil ihres wissenschaftlichen Denkens selbst auf Englisch schwer zugänglich. Die Herausgeber haben daher die 16 wichtigsten, dem deutschsprachigen Leser noch nicht bekannten Urtexte von Bowlby und Ainsworth zusammengestellt und durch einleitende Kommentare in den aktuellen bindungstheoretischen Zusammenhang gestellt – auch mit dem Ziel, der zunehmenden Unschärfe und der unverbindlichen Allgegenwärtigkeit des Bindungskonzepts entgegenzutreten. Wer sich ernsthaft mit Bindungsforschung beschäftigt, wird an diesem Buch in Zukunft nicht vorbeikommen.
Stimmen zum Buch
»Ein Standardwerk, aber keine leichte Kost. Für wen? Leserinnen, die Tiefer in die Psychologie der Bindungen einsteigen möchten.« emotion, 04/2010
»Das Werk vermittelt neue Eindrücke in das biografische Schaffen der beiden PionierInnen der Bindungstheorie, in die Entwicklung ihres methodologischen Vorgehens und ihrer theoretischen Erkenntnisse.« (PFAD, August 2005) »... Zu Beginn der Lektüre stellte sich mir die Frage, ob es denn sinnvoll sei, diese "alten" Arbeiten in Deutsch wieder zu veröffentlichen. Es lohnt sich jedoch nicht nur aus nostalgischen Gründen, sie (wieder) zu lesen. Sie sind weit mehr als Auszüge aus der Geschichte der Bindungstheorie. Sie belegen, dass Bindung ein fundamentales menschliches Bedürfnis ist, die Quelle der emotionalen, sozialen und sogar kulturellen Integrität des Menschen, eine Erkenntnis, die in unserer hektischen Zeit der Globalisierung, die große Flexibilität von den einzelnen Personen fordert, nicht oft genug bekräftigt werden kann.« Lothar Unzner (Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie 4/2004) »... Der Sammelband bietet eine gute theoretische Übersicht über die Bindungstheorie, damit verknüpfte empirische Untersuchungen, längsschnittliche Forschungsprojekte über die Entwicklung von Kindern; die Auswirkungen von sicheren und unsicheren Bindungsmustern; über die Beziehung zwischen Mutter und Kind, als soziale Entwicklung, in der Sozialisation verstanden wird als ein Ergebnis gegenseitigen Beantwortens von Signalen.« Rudolf Sanders (Beratung Aktuell, 2/2004) »Niemand in Deutschland hat sich um die Bindungstheorie so verdient gemacht, wie Karin und Klaus Grossmann. Nun präsentieren sie eine Sammlung grundlegender Texte ihrer geistigen Eltern, John Bowlby und Mary Ainsworth, die diesen ein würdiges Denkmal setzt und sie vor oberflächlichen Rezeptionen schützt ... Deshalb empfehlen wir den psychoanalytischen Experten die Anschaffung der von dem Forscherehepaar Grossmann sorgfältig gesammelten und sachkundig kommentierten Schriften von John Bowlby und Mary Ainsworth besonders dringend. Die bindungstheoretisch orientierten Kolleginnen und Kollegen und alle, die sich für die Geschichte der Bindungstheorie interessieren, werden sie sich ohnehin nicht entgehen lassen.« Kurt Eberhard (www.agsp.de, Januar 2004) »... Der vorliegende Band bietet hier die sechzehn wichtigestn, bislang kaum erreichbaren "Urtexte" von Bowlby und Ainsworth erstmals in deutscher Übersetzung. Die beigegebenen Kommentierungen der Herausgeber erleichtern dabei dem Leser den praktischen Zugang und Nutzen.« (Sigmund-Freud-Buchhandlung, Novitätenschau Winter 2003/04)
Karin und Klaus E. Grossmann bei Klett-Cotta:
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Bindungen - das Gefüge psychischer Sicherheit.
Das Buch hat das »Potential zum Standardwerk in der Bindungsforschung…« CLS-aktuell, 12/2009
»Das Buch stellt ein Standardwerk dar, welches in keiner Erziehungsberatungsstelle oder anderen Jugendhilfeeinrichtung fehlen sollte.« Hermann Scheuerer-Englisch (Erziehungsberatung aktuell, Dezember 2005)
»Alle, die an der Bindungsforschung interessiert sind, haben schon lange auf dieses Buch gewartet.« Lothar Unzner (Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie)
4. Aufl. 2008 gebunden mit Schutzumschlag, mit 140 Tabellen und Abbildungen 672 Seiten, ISBN: 978-3-608-94097-8
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Bindung und seelische Entwicklungswege. Grundlagen, Prävention und klinische Praxis
Die heute weltweit führenden Bindungsforscher aus den USA, aus England und aus Deutschland berichten in aktuellen Beiträgen über den derzeitigen »State of the Art« ihres Faches.
Mit Beitr. v. Mary Main, Inge Bretherton, Peter Fonagy, Beatrice Beebe, Karlen Lyons-Ruth u.a. 3. Aufl. 2010 gebunden mit Schutzumschlag 382 Seiten, ISBN: 978-3-608-94353-5
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