Maßstab aller Handlungen sollte das Wohl des Kindes sein
Das Buch zeigt, dass die Trennung von den leiblichen Eltern und die Integration in eine Pflege- oder Adoptivfamilie häufig ein Erfolg versprechender Weg ist, misshandelten, vernachlässigten und traumatisierten Kindern wirksam zu helfen.
»Das Buch kann allen, die die Hilfe für das misshandelte und traumatisierte Kind in den Mittelpunkt stellen, unbedingt empfohlen werden ...« Petra Bühring (Deutsches Ärzteblatt, Oktober 2007)
Wer auch immer vom Tod eines misshandelten, vernachlässigten, traumatisierten Kindes hört, fragt sich: Wie konnte dies geschehen? Wer spürt keine Hilflosigkeit, keine Trauer, kein Mitleid, keine Wut? Gerade dann, wenn es sich um die Eltern handelt, die den Tod ihres Kindes verschuldet haben.
Seit 30 Jahren befassen sich die Autoren mit Kindern, die aufgrund eingeschränkter Erziehungsfähigkeit ihrer leiblichen Eltern von ihnen getrennt und auf Dauer in einer Pflege- oder Adoptivfamilie leben. Erst die Trennung von den leiblichen Eltern, oft auch die Freigabe zur Adoption, und die Integration in eine Ersatzfamilie bietet vielen Kindern die Chance, traumatische Erfahrungen bewältigen zu können. Nutzt ein Kind die Beziehungen zu den »neuen« Eltern als Übertragungsbeziehung wie in einer therapeutischen Beziehung, so können frühere Erfahrungen korrigiert und befriedigende Eltern-Kind-Beziehungen entwickelt werden.
- Viele Fallbeispiele - Wie findet man einen Zugang zur inneren Welt des Kindes? Wie kann man sich seinem Erleben öffnen? - Ausführliche Darstellung der Wirkungen früher Misshandlungen; wie werden sie verarbeitet? - Prozesse, wie Kinder sich in Ersatzfamilien integrieren. - Spezielle Probleme wie: Besuchskontakte zu den leiblichen Eltern oder die Geschwistervermittlung.
Das Buch wendet sich an: Kinder- und Jugendlichentherapeuten, Pflege- und Adoptiveltern, Sozialarbeiter, Heimerzieher, Psychologen und Therapeuten, Lehrer, Ärzte, Rechtsanwälte, Richter, Journalisten, Politiker.
Stimmen zum Buch
»Kinder- und Jugendärzten kann dieses Buch helfen, professionell mit der Problematik traumatisierter Kinder umzugehen, die zuständigen Ämter und ihre Arbeitsweisen besser zu verstehen und besser mit ihnen zusammenzuarbeiten. (…) Zusammenfassendes Urteil: Dieses Buch tut Not!« Dr. Matthias Röskau (bvkj, 05/2008)
»Das Buch kann allen, die die Hilfe für das misshandelte und traumatisierte Kind in den Mittelpunkt stellen, unbedingt empfohlen werden. Diejenigen jedoch, die annehmen, dass man aus den schlechtesten Eltern gute Eltern machen kann, wenn sie nur genügend Unterstützung bekommen, finden ihre These hier nicht bestätigt.« Petra Bühring (Deutsches Ärzteblatt, Oktober 2007)
»Das Buch ist vollständig überarbeitet und modernisiert. In ihrem kompromisslosen Eintreten für die Pflegekinder sind sich die Autoren jedoch treu geblieben. (…) Es kann zum Nachdenken anregen und dazu beitragen, die eigenen Einstellungen und das jeweilige Vorgehen kritisch zu hinterfragen, so dass in jedem Einzelfall nach einer tragbaren Lösung gesucht wird, die nicht nur die Interessen der Erwachsenen, sondern vor allem die Bedürfnisse des Kindes berücksichtigt.« Dr. Dipl-Psych. Lothar Unzner (www.socialnet.de, Januar 2008)
»Eine differenziert angelegte Untersuchung für Fachleute, etwa für Psychologen, Therapeuten, Sozialarbeiter und Heimerzieher (…).« ekz Informationsdienst, Januar 2008
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