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Leben Lernen 222
Mit einem Vorwort von Luise Reddemann


Auflage: 1. Aufl. 2009
Ausstattung: broschiert, mit 13 farbigen Schaubildern
Seiten: 288
ISBN:
978-3-608-89090-7

Christian Pross  

Verletzte Helfer

Umgang mit dem Trauma: Risiken und Möglichkeiten sich zu schützen

Weitere Informationen:

Blättern im Buch
Wenn Helfer Hilfe brauchen. Das erste forschungsgestützte Buch zum Thema Sekundäre Traumatisierung

Helfen kann überfordern und auszehren. Diese Erfahrung teilen viele Traumatherapeuten und Helfer in Kriegs- und Krisenregionen, aber auch in der therapeutischen Praxis. Der Autor benennt im Detail die Stressfaktoren und zeigt, wie einer Verletzung der Helfer wirksam vorgebeugt werden kann.

»Christian Pross leistet ... einen wichtigen Beitrag.«
Ursula Rüssmann, Frankfurter Rundschau, 2.01.2010

Menschen zu helfen, die schweren traumatischen Belastungen ausgesetzt sind, ist ein riskantes Unterfangen. Psychotherapeuten und Helferteams, die in Krisenregionen, nach Naturkatastrophen oder auch in der therapeutischen Praxis mit schwerstem Leid und Verstörung konfrontiert sind, geraten an ihre Grenzen - oder überschreiten diese.

Der bekannte Traumatherapeut und -forscher Christian Pross hat die Situation von Helfern in aller Welt erforscht und analysiert:
- Die typischen, weil strukturell bedingten Spannungen und Spaltungsmechanismen in Helferteams,
- Charakteristische Haltungen: zwischen Selbstaufopferung und narzisstischen Größenphantasien,
- Überlastungssymptome: Erschöpfung, Depression, Angst, Sucht.

Darauf aufbauend hat er herausgefunden, was Helfern wirklich hilft. Überforderte Helfer, auch einzeln arbeitende Therapeuten, werden sich und ihre Arbeitsbedingungen darin wieder finden. Und sie erhalten wertvolle Hinweise, wie sie ihre Kräfte bewahren, Ressourcen nutzen und ihr Engagement erhalten können.

Die Forschungsarbeit zu diesem Buch wurde gefördert von der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur

Pressestimmen

»Ich empfehle das Studium des Buches jedem, der in diesem Bereich tätig ist und vertiefte Feldkenntnis erwerben möchte. Supervisoren vermittelt es zahlreiche Einsichten in Dynamiken, die sich auch in benachbarten Feldern bzw. anderen NPOs wieder finden.«
Gruppentherapie und Gruppendynamik, 01/2010

»Der Traumatherapeut und -forscher Christian Pross hat die Situation von Helfern erforscht und analysiert… Darauf aufbauend hat er herausgefunden, was Helfer/innen, auch einzeln arbeitende Therapeut/innen, werden sich mit ihrem Arbeitsbedingungen darin wieder finden. Und sie erhalten wichtige Hinweise, wie sie ihre Kräfte bewahren, Ressourcen nutzen und ihr Engagement erhalten können.«
DGSv aktuell, 01/2010

»Bisherige Studien hatten vorwiegend die Beziehungen zwischen Arzt und Patient im Blick. Christian Pross hat nun die bislang kaum beachteten strukturellen Faktoren bei der Entstehung von Helferstress in einer umfangreichen qualitativen Vergleichsstudie untersucht. … Überforderte und ausgebrannte Helfer und Therapeuten werden sich und ihre Arbeitsbedingungen in Pross´ Buch wieder finden sowie wertvolle Hinweise erhalten, wie sie ihre Kräfte bewahren, Ressourcen nutzen und ihr Engagement erhalten können.«
Christiane Eichenberg, Deutsches Ärzteblatt, 02/2010
»Heute gehört es fast zum Allgemeinwissen, dass Betroffene langfristig Therapien brauchen… Die Risiken ihrer Therapeuten aber kommen erst allmählich in den Blick. Christian Pross leistet dazu einen wichtigen Beitrag, indem er vor allem Arbeitsstrukturen und Professionalisierungsgrad von Traumazentren untersucht.«
Ursula Rüssmann, Frankfurter Rundschau, 2.01.2010
http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/literatur/?em_cnt=2178796&

»In seinem Buch "Verletzte Helfer" zeichnet er wissenschaftlich fundiert und durch zahlreiche Interviews belegt nach, welche Art von Kultur in verschiedenen Institutionen vorherrscht, wie diese entsteht und wie die Umgebung kippen kann und somit selber toxisch und traumatisierend für die Mitarbeiter wird. … Für den titelgebenden "verletzten Helfer" selbst bietet das Buch vor allem Hilfestellungen zur Selbsterkenntnis und zur persönlichen Ressourcenfindung.«
Michael Herzog, Recklinghäuser Zeitung, 3.02.2010

Das Buch »füllt eine bisher bestehende Lücke. … Christian Pross greift in seiner Schrift ein Problem auf, welches bisher zu wenig beachtet wurde. Aufgrund eigener Erfahrungen und empirischer Daten werden die Probleme von Einrichtungen im Bereich der Traumahilfe in verständlicher und erfrischender Sprache dargestellt und durch einige gelungene Grafiken transparent gemacht.«
Prof. Dr. Werner Reiners-Kröncke, www.socialnet.de, 12/2009

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L. Reddemann

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