Zur Startseite Klett-Cotta Verlag Suche | Sitemap | Kontakt | Impressum | AGB   Buchbestellungen versandkostenfrei nach Deutschland, Österreich und die Schweiz
Zur Startseite Klett-Cotta Verlag
 Aktuelles | Blog | Termine | Newsletter  


Preis
EUR [D]  24.90*
(Preise inkl. gesetzl. MwSt. In D, CH, A versandkostenfrei, sonst zzgl. Versandkosten)
Menge:  
Zu den Bestellbedingungen

Auflage: 5. Aufl. 2009
Ausstattung: gebunden mit Schutzumschlag, 11 Abbildungen
Seiten: 349
ISBN:
978-3-608-94490-7

Gerhard Roth  

Persönlichkeit, Entscheidung und Verhalten

Warum es so schwierig ist, sich und andere zu ändern

Weitere Informationen:

Blättern im Buch
Wer entscheidet, wenn ich entscheide?

»Der Neurobiologe und Philosoph Gerhard Roth hat ein Buch geschrieben, das wichtige Erkenntnisse vermittelt, wie wenige Sachbücher es tun.«
Martin Urban (SZ, 9.11.2007)

»Glasklar, geduldig und für den Laien weitestgehend verständlich, legt Roth hier ... so etwas wie die Quintessenz seiner Forschung vor.«
Christine Pries (FR, 10.10.2007)

Wir erfahren, wie unsere Persönlichkeit im Gehirn entsteht, wie sie bewusst und insbesondere unbewusst unsere Entscheidungen und unser Handeln lenkt. Bei Entscheidungen und Verhaltensänderungen haben die unbewussten Anteile unserer Persönlichkeit das erste und das letzte Wort, Verstand und Vernunft sind nur Berater. Der Autor erläutert, warum es schwer ist, uns selbst und andere nachhaltig zu ändern, und wie dies dennoch zu schaffen ist.

Zwei Fragen haben die Menschen seit jeher beschäftigt: Soll ich bei Entscheidungen eher meinem Verstand oder eher meinen Gefühlen folgen? und: Wie schaffe ich es, andere so zu verändern, dass sie das tun, was ich von ihnen will – und warum ist es noch schwieriger, sich selbst zu ändern?

Auf der Grundlage neuer psychologischer und neurobiologischer Kenntnisse können wir zu einem vertieften Verständnis von Entscheidungsprozessen und der Veränderbarkeit des Menschen kommen.

Der Autor erläutert, wie innerhalb der Individualentwicklung die Persönlichkeit auf unterschiedlichen unbewusst-bewussten und emotional-rationalen Ebenen des Gehirns entsteht. Sie weist jeweils eine ganz spezifische Dynamik auf und bestimmt dadurch den Ablauf von Entscheidung sowie die Möglichkeiten und Grenzen der Verhaltensänderungen. Ein grundlegendes Buch für unser Selbstverständnis und natürlich für Fragen der Erziehung, Personalführung, Psychotherapie.

In der Zeitschrift Cicero (Oktober 2009) wurde Gerhardt Roth als der bedeutendste Naturwissenschaftler in Deutschland ausgezeichnet.

Zum Buch

»... Dennoch bleibt auch dann die Macht des Gewohnten stark. "Das Gehirn trachtet immer danach, Dinge zu automatisieren, Gewohnheiten auszubilden, und es besetzt dies mit deutlichen Lustgefühlen. Am Bewährten festzuhalten vermittelt das Gefühl der Sicherheit, Geborgenheit und Kompetenz und reduziert die Furcht vor der Zukunft und dem Versagen", schreibt der Hirnforscher Gerhard Roth von der Universität Bremen in seinem 2007 erschienenen Buch "Persönlichkeit, Entscheidung und Verhalten. Warum es so schwierig ist, sich und andere zu ändern". ...«
Nikolas Westerhoff (Süddeutsche Zeitung, 07.06.08)

»... Der Neurobiologe und Philosoph Gerhard Roth hat ein Buch geschrieben, das wichtige Erkenntnisse vermittelt, wie wenige Sachbücher es tun. Er wird damit ein paar Leute ärgern: den einen oder anderen Kollegen Philosophen, und vielleicht auch ein paar besonders fromme Leute. Der Rezensent ist begeistert, dass er Erklärungen dafür bekommt, was sprichwörtlich wahr, aber auch, was völlig falsch ist am Welt- und Selbstbild des Menschen - und vor allem, warum das so ist. Roth beschreibt und deutet die experimentellen Befunde psychologischer, entwicklungspsychologisch-psychotherapeutischer und neurobiologischer Arbeit. Zum Beispiel, "warum es so schwierig ist, sich und andere zu ändern", so der Untertitel seines Buches. Er zeigt, wie die Persönlichkeit entsteht, wie der Mensch sich entscheidet, wie er handelt und wie er sich verhält. ...«
Martin Urban (Süddeutsche Zeitung, 9.11.2007)

»Jeder weiß, wie schwer es fäll, die eigenen Gewohnheiten zu ändern, und noch schwerer ist es, das Verhalten anderer in eine Richtung zu lenken, die wir für vernünftig halten. Warum das so ist, versucht der bekannte Hirnforscher Gerhard Roth in seinem neuen Buch zu erklären, und was er zu diesem Zweck aufbietet ist beeindruckend: Glasklar, geduldig und für den Laien weitestgehend verständlich, legt Roth hier mit vielen alltagspraktischen Beispielen aus der experimentellen Psychologie so etwas wie die Quintessenz seiner Forschung vor. ...«
Christine Pries (Frankfurter Rundschau, 10.10.2007)

»... Gerhard Roth versteht es glänzend den derzeitigen Stand der Hirnforschung zusammenzufassen und Hält sich dabei erfrischend wenig an political correctness. Empfehlenswert!«
(Der Tagesspiegel, 10.10.2007)

Am 27.8. Interview mit Gerhard Roth im »Spiegel«

Vgl. zum Thema die Bücher von Hans J. Markowitsch und Harald Welzer zum Thema autobiographisches Gedächtnis:

Das autobiographische Gedächtnis. Hirnorganische Grundlagen und biosoziale Entwicklung
Das Gedächtnis ist es, was den Menschen von anderen Lebewesen unterscheidet. Genauer muß man sagen: Es ist das autobiographische Gedächtnis, das den Menschen zum Menschen macht. Es handelt sich um das Vermögen, »Ich« sagen zu können und damit eine einzigartige Person zu meinen, die eine besondere Lebensgeschichte, eine bewußte Gegenwart und eine erwartbare Zukunft hat.

»... Mit ihrem "biosozialen" Ansatz wollen sich die Autoren von vornherein über die leidige Kluft zwischen Geistes- und Naturwissenschaften hinwegsetzen. ...«
Michael Springer (Spektrum der Wissenschaft, November 2006)
2. Aufl. 2006 gebunden mit Schutzumschlag, ca. 67 Abbildungen und 13 Tabellen und 2 S. vierfarbigen Farbtafeln 302 Seiten, ISBN: 978-3-608-94406-8

Warum Menschen sich erinnern können. Fortschritte der interdisziplinären Gedächtnisforschung
Das Buch stellt die neurobiologischen, philosophischen, psychologischen und sozialwissenschaftlichen Sichtweisen vor und zeigt, wie das menschliche Gedächtnis arbeitet und wie fruchtbar interdisziplinäre Forschung ist.

»In der Gesamtschau ergibt sich ein breit gefächertes, facettenreiches Angebot, das nicht nur einzelne Funktionen erklärt, sondern versucht, den Menschen über sein Gedächtnis besser zu verstehen.«
Olaf Schmidt (Gehirn & Geist, Januar 2007) »Interdiziplinäre Pflichtlektüre.«
Amory Burchard (Der Tagesspiegel, 14.12.2006)
1. Aufl. 2006 gebunden mit Schutzumschlag, ca. 30 s/w-Abbildungen 360 Seiten, ISBN: 978-3-608-94422-8

* Alle Preise enthalten die gesetzl. Mehrwertsteuer. In D, CH, A versandkostenfrei, sonst zzgl. Versandkosten.


Psychotherapie, Psychoanalyse, Psychologie - alle Bücher:
Autoren A | B | C-D | E-F | G-I | J-K | L | M | N-P | R | S | T-Z

 
© Klett-Cotta Verlag - Kontakt - Impressum