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(Preise inkl. gesetzl. MwSt. In D, CH, A versandkostenfrei, sonst zzgl. Versandkosten)
Titel ist vergriffen seit 21.06. 2010

Roman
Deutsch von Frank Wegner


Ausstattung: gebunden mit Schutzumschlag
Seiten: 192
ISBN:
978-3-608-50084-4

Ignacio Padilla  

Schatten ohne Namen

Weitere Informationen:

»Ignacio Padilla verkörpert die Fortsetzung und Erneuerung der lateinamerikanischen Literatur.« Carlos Fuentes

»Ein aufregendes Buch ...«
Jochen Jung (Die Zeit, 31.07.08)
 
Schatten ohne Namen ist ein atemberaubender Roman, der die Frage nach der Bedeutung von Identität und Integrität in Zeiten totalitärer Herrschaft stellt. Vor dem Hintergrund der beiden Weltkriege entsteht aus unterschiedlichen Perspektiven eine kollektive Erzählstimme, die die Geschwindigkeit einer Detektivgeschichte hat und zugleich der Banalität des Grauens ein neues Gesicht verleiht.

Mitten im Ersten Weltkrieg spielen Viktor Kretzschmar und Thadeus Dreyer bei einer Zugfahrt an die Grenze des Habsburgerreiches eine Partie Schach. Der Gewinner wird Kretzschmars Identität als Weichensteller in der Provinz annehmen, der Verlierer sieht seinem vermeintlich sicheren Tod an der Ostfront entgegen. Als ein Mann namens Thadeus Dreyer Jahre später auf Franz Kretzschmar trifft, den Sohn seines einstigen Gegners, ist er ein hochdekorierter Kriegsheld und verantwortlich für ein Doppelgängerprogramm, das dazu dient, ranghohe Nazis bei riskanten öffentlichen Auftritten zu vertreten. Schatten ohne Namen verfolgt die ineinander verwobenen Schicksale der Protagonisten über mehrere Jahrzehnte und über die halbe Welt hinweg. Am Ende ist niemand mehr der, der er gewesen zu sein schien.

Pressestimmen

»Ein aufregendes Buch. ... Unübersehbar ist die oberste Instanz in diesem Buch nicht die historische Wahrheit, sondern das sogenannte Schicksal, dessen Opfer jedermanns Zukunft von Anfang an ist, einer Zukunft, "die vom Moment unserer Empfängnis an in uns eingeschrieben ist, eines Schicksals, das wir bis ans Ende unserer Tage zu tragen haben." Jedenfalls solange es der Autor will.«
Jochen Jung (Die Zeit, 31.07.2008)

»Rasche, gut inszenierte Tricks.« Süddeutsche Zeitung

»Die Stärke des Buches von Ignacio Padilla liegt nicht allein im verworrenen Spiel mit Identitäten. Sie liegt auch in den raffiniert entworfenen Psychogrammen der Protagonisten, die eher psychologisch als historisch porträtiert werden, die aber auch eine moralisch gefärbte Analyse der Persönlichkeiten erkennen lassen. Das zeichnet Ignacio Padilla als einen Schriftsteller aus, dessen Werk zwar in der Tradition der lateinamerikanischen Literatur steht, der aber auch über die Kraft der Phantasie und Macht der Erfindung verfügt, um diese Tradition weiterzuentwickeln.« ORF – Ö1


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