»Roger Smith hat einen drastischen, furiosen Krimi geschrieben. ... Die Wucht von "Kap der Finsternis" spürte man in der aktuellen Krimiszene schon lange nicht mehr.« (Zeit-online, 11.05.2009)
»Vor dem realen Hintergrund des Verbrechens und der Korruption in seinem Land entfaltet der Südafrikaner sein Drama in bester Noir-Tradition. Politische Korrektheit ... wären an diesem Kap fehl am Platz gewesen. Und wir hoffen darauf, bald mehr von Roger Smith zu lesen. « (Focus online (focus.de), 07.04.09)
Ein hochtouriger literarischer Thriller, der ein ungeschöntes Panorama des heutigen Südafrika zeichnet. Ein amerikanischer Glücksspieler, der mit seiner hochschwangeren Frau und seinem Sohn nach Kapstadt geflohen ist, gerät in einen Strudel von Gewaltverbrechen. Sein Gegenpart ist ein bigotter, rassistischer, korrupter und brutaler Polizist, der seinerseits die staatliche Antikorruptionseinheit im Nacken hat. Ein atemloser Showdown führt mitten ins Gangland, in die Cape Flats und die riesigen, labyrinthischen Vorstadtslums.
Ein dummer Zufall, ein brutales Verbrechen, ein korrupter Polizist und eine schonungslose Tour de force, die in immer tiefere Abgründe führt. »Kap der Finsternis« ist ein hochtouriger literarischer Thriller, der ein ungeschöntes Panorama des heutigen Südafrika zeichnet - ein spektakuläres Debüt!
Jack Burn, gestrauchelter amerikanischer Glücksspieler, ist mit seiner hochschwangeren Frau und seinem Sohn in Kapstadt untergetaucht. Dort wird die Familie Opfer eines willkürlichen Gewaltverbrechens, verübt von Mitgliedern einer Gang. Benny Mongrel, gerade aus dem Gefängnis entlassen und als Wachmann tätig, schöpft Verdacht, als er beobachtet, wie die Gangster in Burns luxuriöses Haus einsteigen, Schüsse fallen und beide nicht wieder auftauchen.
Burns Inkognito droht aufzufliegen, und es beginnt ein aufreibendes Katz-und-Maus-Spiel mit Gatsby, einem bigotten, rassistischen Polizisten, der seinerseits die staatliche Antikorruptionseinheit im Nacken hat. Ein atemloser Showdown führt mitten ins Gangland, in die Cape Flats, die riesigen, labyrinthischen Vorstadtslums ...
Aus den Begründungen der Jury für die KrimiWelt-Bestenliste
»Smith schreibt nüchtern, mit Hang zur Groteske und zu bizarren, realistischen Details. Sein nackter filmischer Stil bannt eine Welt, in der nichts feststeht, am wenigsten die Regeln des Zusammenlebens. Stark.« Tobias Gohlis (Arte, 27.3.2009)
»... ein Buch über Scheußlichkeiten. Begangen von scheußlichen Menschen, in einer scheußlichen, ungerechten und menschenfeindlichen Umgebung, die doch nur Menschenwerk ist. Ekel und Abscheu sind da sehr probate Kategorien. Beeindruckend!« Thomas Wörtche (Plärrer, 02/2009)
»Das rabenschwarze Drama "Kap der Finsternis" ist nichts für zarte Gemüter. Roger Smith, bislang im Filmgeschäft tätig, zeigt in seinem ersten Krimi die dunklen Seiten seiner zweigeteilten Stadt. ... das alles sind beinahe modellhafte Figuren und dennoch kreiert Smith daraus ein beängstigendes Opus, inklusive blutigem Show-Down und überraschender Wendung.« Ingeborg Sperl (Der Standard, 03/2009)
»Roger Smith hat einen tiefschwarzen Roman geschrieben, der bisweilen schwer zu ertragen ist. Und trotzdem ist es ein Buch, das jeder Südafrikareisende lesen sollte, um zu begreifen, dass die Idylle am Tafelberg und den Stränden Kapstadts trügerisch ist. Denn das wahre Leben in Südafrika, das findet anderswo statt.« (NDR Info-Programm, 11.06.2009)
»Es geht mithin um einen überaus empfehlenswerten literarischen Albtraum« (Literarische Welt, 30.05.2009)
»Roger Smith' neuer Roman ist wie ein Schlag in die Magengrube. Die Wucht von "Kap der Finsternis" spürte man in der aktuellen Krimiszene schon lange nicht mehr. ... Roger Smith inszeniert ein gnadenloses Jagen und Gejagtwerden rund um den Tafelberg. Die grellen Bilder, ihre Wucht und Härte, suchen in der derzeitigen internationalen Krimiszene zweifellos ihresgleichen. Es sind Bilder, in denen sich die Stimme jener zum Untergang Verurteilten artikuliert, die mit dem Ende der Apartheid auf ein besseres, sinnvolleres Leben gehofft hatten.« (Zeit-online, 11.05.2009)
»Roger Smith, der als Regisseur und Drehbuchautor in Kapstadt lebt, hat mit "Kap der Finsternis" einen ebenfalls hochtourigen, harten, nüchtern erzählenden Thriller geschrieben.« (Frankfurter Rundschau, 05.05.2009, www.fr-online.de)
»Es ist unmöglich dieses Buch nicht zu Ende zu lesen!« (Starnews, 01.05.2009)
»... Smith ... zeigt schonungslos, wie wenig von den Visionen einer Nach-Apartheidsgesellschaft übrig geblieben ist.« (Stuttgarter Zeitung, 25.03.09)
»Ein hoch spannender, tiefschwarzer Thriller, der die Gegensätze und Widersprüche des schönen, schrecklichen Landes am Kap auf den Punkt bringt.« (WDR 2 Bücher, 09.03.2009, www.wdr.de)
»Roger Smith erzählt in hohem Tempo, aus wechselnden Perspektiven und mit harten Dialogen. sein Roman ist nicht nur plausible, sondern auch konsequent: Hier ist kein Platz für ein Happy End, nur für Gewalt.« Sven Boedecker, Sonntagszeitung, 24.05.2009
Eine Frau erschießt ihren Mann und gerät ins Fadenkreuz rivalisierender Gangster. Es kommt zu einer brutalen Irrfahrt durch die Ghettos von Kapstadt – eine gnadenlose Welt aus Fressen und Gefressenwerden. Niemand versteht es so eindringlich wie Roger Smith, die dunklen Seiten des heutigen Südafrika zu schildern.
KrimiWelt-Bestenliste Platz 1 im März 2010
Fernsehfeatures in ttt und Aspekte
»… ein Galopp durch eine Hölle, von der das südafrikanische Fremdenverkehrsamt bestimmt nichts wissen will. « Sylvia Staude, Frankfurter Rundschau, 9.03.2010
Thriller Aus dem Englischen von Jürgen Bürger und Peter Torberg (Wake up Dead) 2. Aufl. 2010 gebunden mit Schutzumschlag 357 Seiten, ISBN: 978-3-608-50206-0
Oktober 2008 auf der KrimiWelt-Bestenliste von WELT, ARTE und Nordwestradio (Weitere Informationen mit den Jury-Rezensionen unter: www.arte.tv/krimiwelt)
»Wie die Erfahrung des Todes den Blick aufs Leben verändert. ... Massimo Carlotto hat einen packenden Roman mit trostlosem Happy-End geschrieben.« Christoph Haas (Süddeutsche Zeitung, 24.10.08)
»Carlotto beschreibt diese Gewalt und ihre Auswirkungen auf die psychische Ökonomie der Betroffenen präzise und erschütternd.« (NZZ, 25.09.08)
»... in "Die dunkle Unermesslichkeit des Todes" spart der italienische Autor Massimo Carlotto keinen menschlichen Abgrund aus. Die Grenzen zwischen Täter und Opfer verschwimmen, Vergebung wird von Hass aufgefressen. ...« (FAZ, 29.08.08)
Roman Aus dem Italienischen von Hinrich Schmidt-Henkel (Orig.: L‘oscura immensità della morte) 2. Aufl. 2008 gebunden mit Schutzumschlag 188 Seiten, ISBN: 978-3-608-50200-8
Giorgio Pellegrini, in Italien wegen politischer Verbrechen gesucht, ist nach Mittelamerika geflüchtet, wo er in einem Camp mit anderen europäischen Ex-Terroristen lebt. Als er die Gelegenheit bekommt, mildernde Umstände zu erwirken, indem er seine ehemaligen Kameraden verrät, kehrt er in die Heimat zurück und stellt sich dort der Justiz. Nach ein paar Jahren Haft und einem Deal mit einem korrupten Kommissar kommt er frei. Von den politischen Idealen seiner Jugend, an die er nie richtig geglaubt hat, ist nur noch ein grausames Zerrbild übrig. Sein oberstes Ziel ist es nun, ein anerkanntes Mitglied der Gesellschaft zu werden. In der zynischen und kalten Welt, in die er entlassen wird, gibt es für ihn nur ein Mittel, dieses Ziel zu erreichen: Mord.
Roman Aus dem Italienischen von Hinrich Schmidt-Henkel gebunden mit Schutzumschlag 192 Seiten, ISBN: 978-3-608-50094-3
Denis Johnson beschreibt in seinem unverwechselbar klaren, rauhen und poetischen Stil drei Reisen in das von Armut und Bürgerkrieg verwüstete Afrika. Mit großer Schonungslosigkeit und Radikalität stellt er die verzweifelte Grausamkeit der Menschen neben die schillernde Schönheit des Kontinents.
Deutsch von Bettina Abarbanell Vorwort von Georg M. Oswald 192 Seiten, ISBN: 978-3-608-50090-5
Meine Damen und Herren, zücken Sie den Lippenstift für Ihre Bestellung des schrägsten Buchs der Saison: Die Nummer eins der Transen-Thriller-Serie des türkischen Almodóvar. Leidenschaft, High Heels und gutaussehende Damen am Rande des Nervenzusammenbruchs inklusive!
»In Somers Büchern entfaltet sich in diesem Milieu eine dynamische Phantasiewelt. Weil die Geschichten die bittere Wirklichkeit immer wieder streifen, sind sie so aktuell und erfolgreich.« (Arte, Metropolis, 6.6.2009)
»Der Schriftsteller Mehmet Murat Somer versucht, in seinen Krimis ein Tabu seiner türkischen Heimat zu brechen: die Prostitution von Transvestiten und Transsexuellen.« (Der Spiegel, 6.4.09)
Roman Aus dem Türkischen von Gerhard Meier (Orig.: Peygamber Cinayetleri) 1. Aufl. 2009 gebunden 239 Seiten, ISBN: 978-3-608-50201-5
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