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Roman Aus dem Türkischen von Gerhard Meier (Orig.: Peygamber Cinayetleri)
Auflage: 1. Aufl. 2009
Ausstattung: gebunden
Seiten: 239
ISBN: 978-3-608-50201-5
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Mehmet Murat Somer
Die Propheten-Morde
Ein Hop-Çiki-Yaya-Thriller
Ein Transen-Thriller des türkischen Almodóvar, der ganz nebenbei eine Menge über die heutige Türkei verrät
Meine Damen und Herren, zücken Sie den Lippenstift für Ihre Bestellung des schrägsten Buchs der Saison: Die Nummer eins der Transen-Thriller-Serie des türkischen Almodóvar. Leidenschaft, High Heels und gutaussehende Damen am Rande des Nervenzusammenbruchs inklusive!
»In Somers Büchern entfaltet sich in diesem Milieu eine dynamische Phantasiewelt. Weil die Geschichten die bittere Wirklichkeit immer wieder streifen, sind sie so aktuell und erfolgreich.« (Arte, Metropolis, 6.6.2009)
»Der Schriftsteller Mehmet Murat Somer versucht, in seinen Krimis ein Tabu seiner türkischen Heimat zu brechen: die Prostitution von Transvestiten und Transsexuellen.« (Der Spiegel, 6.4.09)
Schon wieder ein Mord im Rotlichtviertel: wieder eine Prostituierte, wieder ein Transvestit. Und wieder trägt die Tote den Namen eines Propheten. Irgendetwas ist faul in Istanbul. So faul, dass die Heldin einschreiten muss und die Ermittlungen in die manikürten Hände nimmt. Sie, Nachtclubbesitzerin, Femme fatale - und: ein Mann mit Kampfsportlizenz. Sie hat ein schnelles Mundwerk, die nötigen Kontakte und vor allem Durchsetzungsfähigkeit. Beste Voraussetzungen, den bestialischen Mörder zu überführen und gleich noch mit einer Menge Vorurteile über Transvestiten aufzuräumen. Ein rasanter Thriller, der ganz nebenbei eine Menge über die heutige Türkei verrät. »"Hop-Çiki-Yaya" war ein türkischer Schlager in den frühen Sechzigern. In Comedy Shows wurde es bald zum Synonym für feminine Schwule. Wenn einer ein bisschen tuntig war, sagte man: "Oh, er ist wirklich Hop-Çiki- Yaya!". Ab den Siebzigern wurde der Begriff kaum noch benutzt – also habe ich ihn wiederentdeckt.« Mehmet Murat Somer
Weitere Pressestimmen
ARTE zeigte am 6.6.09 in der Sendung METROPOLIS ein Interview mit Mehmet Murat Somer. Bekannt ist Mehmet Murat Somer für seine Krimis aus dem Istanbuler Transsexuellen-Milieu. »In Somers Büchern entfaltet sich in diesem Milieu eine dynamische Phantasiewelt. Weil die Geschichten die bittere Wirklichkeit immer wieder streifen, sind sie so aktuell und erfolgreich. Die Romanfiguren werden geschickt zwischen Klischee und Kunstfigur plaziert. ... In Somers Büchern entsteht eine bunte Gegenwelt. Die Transsexuellen wehren sich und klären die Morde selber auf.« Arte, Metropolis, 6.6.2009, www.arte.tv
»Der Schriftsteller Mehmet Murat Somer versucht in seinen Krimis ein Tabu seiner türkischen Heimat zu brechen: die Prostitution von Transvestiten und Transsexuellen. ... Somer erzählt das nicht als Sozialanklage oder Psychodrama, sondern belässt seinen brisanten Stoff im Grenzgebiet zwischen Überzeichnung und vagem Realitätsbezug. ... Sein Romanpersonal ist so geschickt zwischen Klischee und Kunstfigur platziert, dass die Geschichten keinen Vergleich mit der Wirklichkeit provozieren. Somers Held, die Nachtclub-Transe, ist witzig, belesen und selbstbewusst. Als Kerl ein Supermann mit Kampfsporterfahrung - und im Fummel eine begehrenswerte Granate mit Hang zu Uniformträgern: eine türkische Schwester von Lena Odenthal aus dem "Tatort", nur mit perfekterem Make-Up, höheren Absätzen und einem aufregenderem Sexleben.« Der Spiegel, 6.4.2009
»Ein witziger, wie spannender Krimi, der mit freizügiger Erotik, nicht immer nervenstarken Ladys und tabulos köstlich unterhält. « Katrin Henneberg, Leipziger Volkszeitung, 10.03.09
»Somers Hang zum Schrillen, seine offensichtliche Szenekenntnis, seine Scharfzüngigkeit und Fähigkeit, die Spannung in den geeigneten Momenten hochzukochen, machen diesen Krimi zu einem überaus erfrischenden und exotischen Leseereignis.« Reiner Narr, Siegessäule, 06/2009
»Eine schrille Thriller-Komödie voller Adrenalin und Lust« The Times
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