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Roman


Auflage: 1. Aufl. 2010
Ausstattung: gebunden mit Schutzumschlag
Seiten: 224
ISBN:
978-3-608-50106-3

Jörg-Uwe Albig  

Berlin Palace

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Große Literatur und wilder Humor

»Berlin Palace« ist eine Liebesgeschichte mit Chinesen im Rotkäppchenkostüm, ein Roman über die Zukunft der Deutschen und der unglaubliche, neue Wurf des virtuosen Jörg-Uwe Albig.

»Dieser Roman macht Geräusche. Komische, herrliche, lyrische Geräusche.«
FAZ, 14.03.2010

»Früher hätte man gesagt, Albig sei ein "kritischer" Autor. Weil er dabei so klug und unterhaltsam ist, lassen wir uns gerne belehren.«
FAS, 6.03.2010

»Man kann schon in einen regelrechten Rausch der Spiegelungen und Bezüge geraten bei diesem Autor.«
Die Welt, 14.4.2010

In einer nahen Zukunft wird die westliche Welt ihre globale Vormachtstellung an China verloren haben. Deutsche Arbeiter verlassen die marode Heimat, um in Asien ihr Glück zu finden. Doch die Germanen sind in China nicht nur geduldet – sie sind Kult. Der Werbefilmer Ai, ein junger Chinese, begeistert sich für germanische Folklore, die sich von der »Schwalbenstadt«, einem futuristischen Vorstadtslum ausbreitet. Ai liebt die Märchen der Gebrüder Grimm, er liebt die deutsche Küche und die deutsche Musik. Doch vor allem liebt er Olympia, eine junge Schauspielerin, die in ihm zwar einen Freund, aber nicht ihren Geliebten sieht. Als Ai den Auftrag für einen Werbefilm erhält, in dem Olympia die Hauptrolle spielen soll, sieht er seine Chance.

Pressestimmen

»Und ein Spiegel ist, was Jörg-Uwe Albig uns in "Berlin Palace" vorhält. Im Grunde handelt es sich sogar um ein ganzes Spiegelkabinett, in dem ein imaginäres China auf ein imaginäres Deutschland trifft. Mit einer Mittelpunktsfigur wie von Novalis oder E.T.A. Hoffmann erdacht - romantisch, sehnsüchtig, diffus. Man kann schon in einen regelrechten Rausch der Spiegelungen und Bezüge geraten bei diesem Autor. Und bleibt doch nüchtern. Denn die wahren Räusche, das wusste schon der Dr. Benn, sind kalt.«
Tilman Krause, Die Welt, 14.4.2010

»Dieser Roman macht Geräusche. Komische, herrliche, lyrische Geräusche. … "Berlin Palace" liest sich, als würde Dietmar Dath ein Buch von Christian Kracht nacherzählen, Fantasy und Maskerade … Es ist, als würde man in eine Seifenblase eindringen, die einen umfängt, alles zugleich klarer und schillernder und reiner erscheinen lässt, die aber hauchdünn ist und immer wieder zu platzen droht.«
Tobias Rüther, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 14.03.2010

»"Berlin Palace" ist ein leichtes, witziges Buch mit einem sehr ernsten Kern. … Seine Romane sind eine Schule des Hinsehens; durch den alten didaktischen Trick des mundus perversus stoßen sie den Leser über die Bande auf die unverstellte Wirklichkeit. Früher hätte man gesagt, Albig sei ein "kritischer" Autor. Weil er dabei so klug und unterhaltsam ist, lassen wir uns gerne belehren.«
Richard Kämmerlings, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 6.03.2010

»"Berlin Palace" ist eine bissige Satire, die schwungvoll jede Leitkulturarroganz auf die Hörner nimmt und elegant mit grassierenden Chinaängsten und -phantasien spielt: ein intelligentes, funkelndes, witziges Lesevergnügen.«
Jörg Magenau, SZ, 05.05.2010

»magenumdrehend witzige Zukunftsszenerie.«
Verena Lugert, Neon 04/2010

»"Berlin Palace" ist ein kritischer Denkanstoß: Übermütig komisch, manchmal hart an der Grenze zu Kalauer und Klamauk, aber stets Ernst gemeint. «
Martin Halter, Berliner Zeitung, 03.05.2010

»Jörg-Uwe Albig ist ein Spezialist für spiegelverkehrte Szenarien. «
Christoph Schröder, Der Tagesspiegel, 23.07.2010

»Albig ist ein bemerkenswerter Autor. Für seine Sprachkunst muss er gepriesen werden.«
Ijoma Mangold


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