Familiendynamik

Heft 01 / Januar 2010

Familienunternehmen

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Printausgabe vergriffen, Artikel als PDF erhältlich, siehe unten
Stephanie Frenzer

Familienunternehmen und Sucht – der Versuch einer Balance

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Zusammenfassung:

Übersicht: Eine Abhängigkeitsgeschichte im sozialen Kontext eines Familienunternehmens macht die Sucht nicht zu einem völlig anderen Geschehen als bei Betroffenen ohne Familienunternehmen. Die spezifische Ausprägung der Kopplung der sozialen Systeme Familie und Unternehmen, in die ein/e Familienunternehmer/in eingebunden ist, setzt das süchtige Verhalten eines Familienunternehmers jedoch in einen spezifischen Rahmen und legt besondere Funktionen des süchtigen Verhaltens nahe. Diesen Rahmen als zusätzlichen Einflussfaktor zu verstehen, ist für die Betroffenen selbst, deren Angehörige und ihre Suchtberater hilfreich. Betrachtet man Suchtgeschehen als Möglichkeit, eine als überkomplex empfundene Umwelt handhabbarer zu machen, so wird deutlich, dass ein Suchtberater beispielsweise dem »Trinker« nur dann gerecht werden kann, wenn er die Komplexität des Geschehens mit einbezieht. In diesem Artikel wird Suchtgeschehen in der Dynamik zwischen Familie und Unternehmen beschrieben, ohne damit zu unterstellen, dass süchtiges Verhalten sich ausschließlich aus diesen spezifischen Mustern erklären lässt. Es werden Anregungen für die Beratung von abhängigen Familienunternehmern angeboten.

Summary:

Family Businesses and Addiction
A balancing act
Regarding addiction in the social context of a family business does not make it into something entirely different from what it is otherwise. But the specific features operative in a coupling of the social systems family and enterprise place the addictive behaviour of a family entrepreneur in a distinctive framework and suggest that addictive behaviour may have special functions in that context. Understanding this framework as an additional operative factor is helpful for the addicts themselves, for their families and also for addiction counsellors. If one regards addiction as a potential facilitator in coming to terms with an environment experienced as overly complex, then it quickly becomes apparent that an addiction counsellor can only do justice, say, to a »drinker« if he/she takes the complexity of the parameters involved into account. In this article the addiction process is described as a function of the dynamics obtaining between the family and the business, without suggesting that addictive behaviour can only be explained by the specific patterns observable in such a context. The article also contains suggestions for counselling angled at substance-dependent family business members.

Résumé:

Familiendynamik Jahrgang 35, Heft 01, Januar 2010
broschiert
ISSN: 0342-2747

Autoren in dieser Ausgabe

Sabine B. Klein, Arist von Schlippe, Joe Astrachan, Torsten Pieper, Arist von Schlippe, Sabine Klein, Stephanie Frenzer, Corina Ahlers, Christina Erdmann, Jan Ilhan Kizilhan, Günter Schiepek, Hans Rudi Fischer, Ivan Lansberg, Karl Heinz Brisch, Ingrid Erhardt, Gabriele Weyand, Elisabeth Cinatl, Dorett Funcke,


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