Familiendynamik

Heft 01 / Januar 2011

Neue Süchte – neue Beratungsformen

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Printausgabe vergriffen, Artikel als PDF erhältlich, siehe unten
Heino Hübner

Leben in Bits und Bytes . Die Muster der World Wide Web-Stühle

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Zusammenfassung:

Das Internet ist das Medium, dessen sich Ökonomie, Gesellschaft, Kultur, Individuum etc. immer mehr bedienen und das als solches wiederum auf diese selbst zurückwirkt. In diesem Zusammenhang entstehen Fragen danach, wie die Nutzung dieses faszinierenden Werkzeugs das Leben seiner User beeinflusst und wie Leben im Internet wirklich wird. Wie lassen sich individuelle Nutzungsmuster erklären, die durchaus mit süchtigen Verhaltensmustern vergleichbar sind? Dieser Beitrag beschäftigt sich mit den Risiken, die eine »naive« Nutzung dieses Mediums mit sich bringen kann. Die Welt im Internet wird als eigene Welt in der Welt gesehen, als ein »Ort« der Möglichkeiten, eigene Fantasien auszuleben und damit einen Teil des Erlebens in den virtuellen Raum zu verschieben. Das Internet als ortloser Ort stiftet Strukturen, die der Subjektivität des Individuums objektiv ganz neue Möglichkeiten eröffnen. Der Beitrag versucht zu zeigen, wie süchtige Verhaltensmuster in Online-Rollenspielen entstehen können und was sie aufrechterhält. Eine Falldarstellung veranschaulicht einige Aspekte des Dargestellten.

Summary:

Living in Bits and Bytes – The patterns of World Wide Webbing
To an ever greater extent, the economy, society, culture, the individual etc. all avail themselves of the internet as the medium of the present-day world. So it is hardly surprising that the backlash should make itself felt. In this context a number of questions arise: How does the use of this fascinating tool affect the lives of its users and how real can life in the internet be? What explanation is there for individual use patterns that can fairly be interpreted as addictive behaviour?
The article discusses the hazards that a »naïve« use of this medium may involve. The world on the internet is seen as a world of its own in the world, as a »locus« for living out fantasies and thus transposing part of one’s subjective experience to a virtual space. As a placeless space, the internet provides structures objectively offering undreamed-of potentialities to the subjectivity of the individual. The article attempts to indicate how addictive behaviour patterns evolve in online role games and what it is that sustains them. A case history illustrates a number of aspects referred to in the article.

Résumé:

Familiendynamik Jahrgang 36, Heft 01, Januar 2011
broschiert
ISSN: 0342-2747

Autoren in dieser Ausgabe

Hans Rudi Fischer, Christine Huth-Hildebrandt, Barbara Bräutigam, Daniel Herz, Klaus Bredl, Heino Hübner, Astrid Riehl-Emde, Claudia Pauli-Magnus, Anette Bruder, Vanessa Sieler, Stefanie Engelken-Juki, Jochen Ernst, Diana Richter, Alexander Frisman, Ricarda Schmidt, Elmar Brähler, Peter Fraenkel, Hans Rudi Fischer, Franz Eidenbenz, Rosemarie Welter-Enderlin, Renate Lind-Krämer, Hans Rudi Fischer,


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