Familiendynamik

Heft 01 / Januar 2015

Spannungsfeld Familie – Schule

Das könnte Sie interessieren

Frühes Trauma

Schwangerschaft, Geburt und erste Lebensjahre

Ich will mein Leben zurück!

Selbsthilfe für Angehörige von Suchtkranken
Diese Ausgabe erwerben
Printausgabe vergriffen, Artikel als PDF erhältlich, siehe unten
Esther Perel

Erotische Fantasien neu betrachtet: Von der Tragödie zum Triumph

« zurück zum Inhalt

Zusammenfassung:

Viele Menschen nähern sich ihrer erotischen Gedankenwelt mit großer Beklemmung, weil sie die Inhalte ihrer Fantasien im Kontext einer Liebesbeziehung für unangemessen halten. Aufgrund kultureller Tabus kann bereits der Gedanke, sexuelle Fantasien zur Sprache zu bringen, Unbehagen und Scham hervorrufen. Dabei können diese eine sehr gute Möglichkeit bieten, Beziehungs- und intrapsychische Konflikte des Begehrens und der Intimität kreativ zu überwinden. Therapeuten können Paaren helfen, Fantasien als Narrativ zu betrachten, das einen sicheren Raum für lustvolles Erleben schafft und so ihre Liebesbeziehung neu belebt. Dafür werden die Bedeutungen von Fantasien entschlüsselt, wobei diese mehr als Träume oder komplexe symbolische Strukturen und weniger als wörtlich zu nehmende Skripte geheimer erotischer Absichten verstanden werden. Werden die Tiefe, die Komplexität und die heilsamen Qualitäten erotischer Imagination entfaltet, können sexuelle Fantasien als ein Schauplatz des aktiven Handelns und der Rettung betrachtet werden. Dort können sich die Machtverhältnisse bezüglich früherer Erfahrungen der Entmutigung, der Niederlage und gar der Traumatisierung ändern. Im folgenden Fall werden systemtherapeutische sowie psychodynamische und körperorientierte Methoden bei der Arbeit mit sexuellen Fantasien mit Paaren beschrieben.

Summary:

Erotic Fantasy Reconsidered: From Tragedy to Triumph
Many people approach the inner workings of their erotic mind with great trepidation, believing that the content of their fantasy life is inappropriate in the context of a loving relationship. Our cultural taboos about erotic fantasy are so strong that the very idea of discussing sexual fantasy leads some of us to anxiety and shame. Fantasy, however, can be an ingenious way for the creative mind to overcome relational and intra psychic conflicts around desire and intimacy. Therapists can help couples develop a view of fantasy as a narrative that creates a safe space to experience the pleasure that can invigorate their loving relationship. They decipher the meaning of sexual fantasies approaching them more as dreams or complex symbolic structures than as literal narratives of secret intentions. Once the depth, complexity and healing qualities of the erotic imagination is realized, sexual fantasy can be viewed as a staging ground for action and escape that turns the tables on those responsible for earlier experiences of demoralization, defeat, and even trauma In the following case presentation, the therapist describes the use of sexual fantasy in working with couples drawing from systemic couple therapy, psychodynamic and body-oriented practices.

Résumé:

Familiendynamik Jahrgang 40, Heft 01, Januar 2015
broschiert
ISSN: 0342-2747

Autoren in dieser Ausgabe

Hans Rudi Fischer, Michael Göhlich, Gunther Graßhoff, Till-Sebastian Idel, Kerstin Rabenstein, Sabine Sandring, Ludwig Haag, Esther Perel, Peter Jakob, Gabriele Lorenz-Rogler, Alain Schmitt, Martin Hafen, Frank Rettweiler, Arist von Schlippe, Gabriele Weyand,


Unser Service für Sie

Zahlungsmethoden
PayPal (nicht Abos),
Kreditkarte,
Rechnung
weitere Infos

PayPal

Versandkostenfreie Lieferung
nach D, A, CH

in D, A, CH inkl. MwSt.
 
weitere Infos

Social Media
Besuchen Sie uns bei


www.klett-cotta.de/im-netz
Facebook Twitter YouTube
Newsletter-Abo

Klett-Cotta-Verlag

J. G. Cotta’sche Buchhandlung
Nachfolger GmbH
Rotebühlstrasse 77
70178 Stuttgart
info@klett-cotta.de