Familiendynamik

Heft 01 / Januar 2015

Spannungsfeld Familie – Schule

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Peter Jakob

Kindfokussierte Familientherapie mit gewaltlosem Widerstand . Die notvolle Stimme des aggressiven Kindes – von der Beziehungsgeste zur Wiederherstellung elterlicher Sensibilität

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Zusammenfassung:

Beim Elterncoaching mit gewaltlosem Widerstand (GLW) handelt es sich um ein Therapieverfahren, das für gewalttätige, aggressive, kontrollierende und selbstdestruktive Verhaltensweisen bei Kindern und Jugendlichen entwickelt worden ist. Vor dem Hintergrund der Arbeit in Kontexten, in denen es Kindesmisshandlung gegeben hat, werden in diesem Artikel die theoretischen Grundlagen, das Ethos und die methodische Anwendung einer vom Autoren entwickelten Integration kindfokussierter Familientherapie mit dem GLW vorgestellt. Insbesondere wird der Begriff des »Sorgedialoges« herausgearbeitet; ein Kommunikationsprozess, bei dem psychische Grundbedürfnisse des Kindes und die Reaktionsfähigkeit der Eltern oder Erzieherinnen auf diese Bedürfnisse zum Ausdruck kommen. Der Artikel untersucht eine Reihe von Faktoren, die zum Einbruch des Sorgedialoges führen, indem sie sich hinderlich auf das Signalisieren von Not durch das Kind auswirken sowie die elterliche Reaktionsfähigkeit einschränken, und skizziert Methoden, die zur Reaktivierung des Sorgedialoges beitragen. Diese Methoden sollen Eltern darin unterstützen, sich mit der Verwendung von Versöhnungs- bzw. Beziehungsgesten für die unbefriedigten Grundbedürfnisse des Kindes zu sensibilisieren.

Summary:

Non Violent Resistance (NVR) has been developed as a therapeutic approach towards violent, aggressive, controlling and self-destructive behaviours in young people. Based on work in contexts of historical child abuse, this paper introduces the author’s integration of child-focused family therapy and NVR, its theoretical background, ethos and methodological applications. In particular, it develops the concept of the caring dialogue, a process of communication eliciting basic psychological needs in a child and the parents’ or carers responsiveness to such needs. The paper examines constraints to child signalling of distress and constraints to parental responsiveness, leading to the breakdown of the caring dialogue, and outlines methods which contribute towards its reactivation. These methods are based on helping parents utilise reconciliation gestures in order to sensitize themselves for unmet child need.

Résumé:

Familiendynamik Jahrgang 40, Heft 01, Januar 2015
broschiert
ISSN: 0342-2747

Autoren in dieser Ausgabe

Hans Rudi Fischer, Michael Göhlich, Gunther Graßhoff, Till-Sebastian Idel, Kerstin Rabenstein, Sabine Sandring, Ludwig Haag, Esther Perel, Peter Jakob, Gabriele Lorenz-Rogler, Alain Schmitt, Martin Hafen, Frank Rettweiler, Arist von Schlippe, Gabriele Weyand,


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