Familiendynamik

Heft 01 / Januar 2017

Therapie mit Menschen mit Fluchterfahrungen

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Esther Mujawayo, Dima Zito

Dem Leben wieder einen Sinn geben . Die Arbeit im Psychosozialen Zentrum für Flüchtlinge (PSZ) Düsseldorf

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Zusammenfassung:

In der psychosozialen Arbeit mit geflüchteten Menschen, deren Lebenssituation von Verlust und Unsicherheit geprägt ist, ist es besonders wichtig, den Menschen Respekt und Wertschätzung entgegenzubringen. Denn mit dem Verlust ihrer vertrauten Umgebung und ihres sozialen Status haben sie gewissermaßen auch ihre Würde verloren. In der Flüchtlingsarbeit empfiehlt sich die Arbeit in einem multiprofessionellen und -kulturellen Team, um der Diversität der KlientInnen Rechnung zu tragen. Wenn es keine gemeinsame Sprache gibt, kommunizieren wir mithilfe von Sprach- und KulturmittlerInnen. Besonderen Stellenwert hat eine wohlwollende therapeutische Beziehung, die an den Ressourcen der KlientInnen anknüpft. Posttraumatisches Wachstum ist möglich, wenn es Menschen gelingt, ihre Erlebnisse zu verarbeiten, ihnen einen Platz in ihrem Leben zu geben und, darauf aufbauend, neue Perspektiven zu entwickeln. Der vorliegende Artikel ist aus einem Gespräch mit Esther Mujawayo entstanden, das Dima Zito verschriftlicht, übersetzt und ergänzt hat. Die Autorinnen möchten ihre Grundhaltungen in der psychosozialen Arbeit mit Geflüchteten vermitteln und haben dafür eine direkte, wenig theoretisierende Sprache gewählt.

Summary:

Giving Life New Meaning – Work at the Psychosocial Centre for Refugees in Düsseldorf
Refugees are bereft of their familiar surroundings and their social status, which is equivalent to a loss of dignity. Accordingly, in psychosocial work with these people it is especially important to treat them with respect and esteem. Given the diversity of the clientele, refugee work is best tackled by multi-professional and multi-cultural teams. In some cases, communication is hampered by the absence of a common language. Here the psychologists receive assistance from interpreters and intercultural experts. Especially helpful is a benevolent therapeutic relationship that activates the clients’ resources. Posttraumatic growth is achievable if people can work through their experiences, assign them a place in their lives and thus develop new perspectives. The present article is based on an interview with Esther Mujawayo, which Dima Zito has translated and expanded. As the authors are concerned to inform as large an audience as possible of the basic attitudes they bring to psychosocial work with refugees, they have opted for a direct and approachable style. Theoretical considerations are kept to a minimum.

Résumé:

Familiendynamik Jahrgang 42, Heft 01, Januar 2017
broschiert
ISSN: 0342-2747

Autoren in dieser Ausgabe

Arist von Schlippe, Leonie Teigler, Elise Bittenbinder, Esther Mujawayo, Dima Zito, Esther Kleefeldt, Elise Bittenbinder, Nimisha Patel, Ariane Brenssell, Anna Hartmann, Bruno Thebaldi, Désirée Waterstradt, Leonie Teigler, Laurine Froidevaux, Günther Emlein, Wolfgang Loth,


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