Familiendynamik

Heft 01 / Januar 2017

Therapie mit Menschen mit Fluchterfahrungen

Das könnte Sie interessieren

Ich und du und Müllers Kuh

Kleine Charakterkunde für alle, die sich selbst und andere besser verstehen wollen
Diese Ausgabe erwerben
26,00 EUR
broschiert (zum Abonnement)
Versandkostenfrei nach D, CH, A; hier inkl. Mwst. - >> Lieferinformationen - Einzelheiten zu Ihrem Widerrufsrecht finden Sie in den >> AGBs. - >> Akzeptierte Zahlungsmittel
Esther Kleefeldt

Die Kommunikation der Kommunikation . Eine systemtheoretische Betrachtung der Beratung und Therapie mit DolmetscherInnen

« zurück zum Inhalt

Zusammenfassung:

Der vorliegende Artikel versucht, meine langjährige Zusammenarbeit mit DolmetscherInnen systemisch zu rekonstruieren und in einen theoretischen Zusammenhang zu stellen. Ziel ist es, die Therapie oder Beratung mit DolmetscherInnen aus einer Position der Beobachtung 2. Ordnung heraus zu reflektieren. Der Perspektivwechsel ermöglicht es, die »blinden Flecken« der Beobachter 1. Ordnung, also der TeilnehmerInnen des Systems, wahrzunehmen. Dies geschieht im Wissen darum, dass jede Beobachtung, welcher Art und Ordnung auch immer, ihre eigenen blinden Flecken hat. Zunächst wird dargestellt, in welchen Systemen sich DolmetscherInnen, TherapeutInnen oder BeraterInnen und KlientInnen bewegen und welche Eigenschaften diese aufweisen. Fragen nach der Rolle von DolmetscherInnen und den Einflüssen, die Wahrnehmung, Sprache und Beziehung in der Kommunikation spielen, werden erörtert. Es wird deutlich, dass das Therapie- oder Beratungssetting mit DolmetscherIn ein komplexes Funktionssystem darstellt. Die Auffassung, gemäß der DolmetscherInnen unsichtbar sein sollten bzw. ihre Arbeit vergleichsweise trivial sei, wird so ad absurdum geführt. Vielmehr gilt es, die Vielschichtigkeit der Arbeit mit DolmetscherInnen anzuerkennen und aktiv zu nutzen.

Summary:

Communicating Communication – A Systems-Theoretical Appraisal of Counselling and Therapy with the Help of Interpreters
The present article is an attempt at a systemic reconstruction and a theoretical underpinning of my long years of collaboration with interpreters. Its aim is to reflect on interpreter-aided therapy/counselling from a second-order vantage. This change of perspective is helpful in determining the »blind spots« to which first-order observers (the participants in the system) are subject. Naturally, I am fully aware that any kind of observation from whatever perspective will always have blind spots of its own. First I discuss the systems in which interpreters, therapists/counsellors and clients operate and the characteristics that these systems display. I also enlarge on issues concerning the role of interpreters and the significance of perception, language and relations in communication. It becomes apparent that a therapy or counselling setting involving interpreters represents a complex functional system. This takes the erroneous opinion ad absurdum that interpreters should be invisible and/or that the function they perform is relatively straightforward. The time has come to appreciate and exploit all the multifarious aspects of working with interpreters.

Résumé:

Familiendynamik Jahrgang 42, Heft 01, Januar 2017
broschiert
ISSN: 0342-2747

Autoren in dieser Ausgabe

Arist von Schlippe, Leonie Teigler, Elise Bittenbinder, Esther Mujawayo, Dima Zito, Esther Kleefeldt, Elise Bittenbinder, Nimisha Patel, Ariane Brenssell, Anna Hartmann, Bruno Thebaldi, Désirée Waterstradt, Leonie Teigler, Laurine Froidevaux, Günther Emlein, Wolfgang Loth,


Unser Service für Sie

Zahlungsmethoden
PayPal (nicht Abos),
Kreditkarte,
Rechnung
weitere Infos

PayPal

Versandkostenfreie Lieferung
nach D, A, CH

in D, A, CH inkl. MwSt.
 
weitere Infos

Social Media
Besuchen Sie uns bei


www.klett-cotta.de/im-netz
Facebook Twitter YouTube
Newsletter-Abo

Klett-Cotta-Verlag

J. G. Cotta’sche Buchhandlung
Nachfolger GmbH
Rotebühlstrasse 77
70178 Stuttgart
info@klett-cotta.de