Familiendynamik

Heft 01 / Januar 2017

Therapie mit Menschen mit Fluchterfahrungen

Das könnte Sie interessieren

Ich und du und Müllers Kuh

Kleine Charakterkunde für alle, die sich selbst und andere besser verstehen wollen
Diese Ausgabe erwerben
26,00 EUR
broschiert (zum Abonnement)
Versandkostenfrei nach D, CH, A; hier inkl. Mwst. - >> Lieferinformationen - Einzelheiten zu Ihrem Widerrufsrecht finden Sie in den >> AGBs. - >> Akzeptierte Zahlungsmittel
Désirée Waterstradt

Angleichungen weiblicher und männlicher Elternschaft . Der immer kleinere Unterschied als Ideal, Tabu und Überforderung

« zurück zum Inhalt

Zusammenfassung:

Egalitär geteilte Elternschaft ist für viele Eltern heute ein wichtiges Ideal. Es verbreitete sich Ende des 20. Jahrhunderts, doch ein Blick in die Sozialgeschichte zeigt, dass dieses Ideal lange zurückreichende historische Wurzeln hat. Diese lassen sich im Sonderweg europäischer Familienentwicklung mit seinen Einflussfaktoren grundherrschaftlicher Arbeitsorganisation und west-christlicher Religion verorten: unter anderem im Bedeutungsaufstieg der weiblichen Abstammungslinie, in Konsens und Partnerschaftlichkeit, in der Entstehung der Eltern als Arbeitspaar und Doppelspitze der Wirtschaftsgemeinschaft, in der Entstehung des personalen Kollektivbegriffs »Elternschaft«, im europäischen Lebenslaufmuster, im Konzept geistlicher Verwandtschaft, in der säkularen Vergöttlichung des Kindes oder in der Veränderung der Geschlechterwirtschaftsordnung. Dabei wird deutlich, dass Elternschaft keineswegs die »Privatsache« von Elternindividuen ist, sondern die Sache einer gesamten Gesellschaft. In jeder Gesellschaft stellt Elternschaft einen unverzichtbaren Basisprozess dar, der durch die gesellschaftliche Entwicklung über Jahrhunderte hinweg geprägt und verändert wurde.

Summary:

Closing the Gender Gap in Parenting – The (Dwindling) Difference Between Men and Women Parents: Ideal, Taboo, Stress Factor
Equally shared parenting is an important ideal to many parents today. It developed in the late 20th century, but a brief look at social history tells us that its roots extend a long way back and are closely aligned with the European path in the development of family structures particularly due to the manorial system and western Christian religion. The operative factors include the increasing significance of matrilineal descent, consensus and partnership, parents as a dual work and leadership unit of the manorial household, the emergence of the collective term »parenthood«, European biographical patterns, spiritual kinship, the secular deification of the child, and changes in gender order of the economic systems. Parenthood, therefore, is by no means a merely »private« matter of individual parents, but a matter of the whole society. In the century-long evolution of its generativity, every society molds parenthood as an indispensable basic process.

Résumé:

Familiendynamik Jahrgang 42, Heft 01, Januar 2017
broschiert
ISSN: 0342-2747

Autoren in dieser Ausgabe

Arist von Schlippe, Leonie Teigler, Elise Bittenbinder, Esther Mujawayo, Dima Zito, Esther Kleefeldt, Elise Bittenbinder, Nimisha Patel, Ariane Brenssell, Anna Hartmann, Bruno Thebaldi, Désirée Waterstradt, Leonie Teigler, Laurine Froidevaux, Günther Emlein, Wolfgang Loth,


Unser Service für Sie

Zahlungsmethoden
PayPal (nicht Abos),
Kreditkarte,
Rechnung
weitere Infos

PayPal

Versandkostenfreie Lieferung
nach D, A, CH

in D, A, CH inkl. MwSt.
 
weitere Infos

Social Media
Besuchen Sie uns bei


www.klett-cotta.de/im-netz
Facebook Twitter YouTube
Newsletter-Abo

Klett-Cotta-Verlag

J. G. Cotta’sche Buchhandlung
Nachfolger GmbH
Rotebühlstrasse 77
70178 Stuttgart
info@klett-cotta.de