Familiendynamik

Heft 01 / Januar 2018

Systemisches Coaching

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Frank E. P. Dievernich

Zuviel des Selbst – systemisches Coaching als Erholung

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Zusammenfassung:

Dieser Artikel zeigt auf, welche Elemente des systemischen Coachings einen Beitrag dazu leisten können, das Selbst zu entlasten. Gerade in Zeiten, in denen stark auf das optimierbare Selbst und, damit einhergehend, auf Eigenverantwortung und eine klare Selbstdarstellung fokussiert wird, dürfte es für die Klientinnen und Klienten im Coaching hilfreich sein, eine neue, »realistischere« Selbstverortung zu erfahren. Diese beginnt damit, sich in die Position der Beobachtung zweiter Ordnung hineinzuversetzen. Dadurch können die Muster, respektive Konstruktionsmechanismen der Dialoge des eigenen Selbst erkannt werden. Auch dürfte es erhellend sein, dass es die Kommunikation des sozialen Systems ist, die das Selbst adressiert und formt, z.T. unabhängig vom eigenen Zutun. Die Wirkung von Steuerungsversuchen ist und bleibt begrenzt. Als weitere, beruhigende Erkenntnis wird deutlich, wie sehr es v.a. der Kontext ist, der uns zu dem macht, der wir, durch andere bestätigt, glauben zu sein. Angeregt durch den ethischen Imperativ von Heinz v. Foerster, können die Coachees sich schließlich wieder als vielseitige, anschlussfähige Wesen betrachten; das eindimensionierte Selbst kann gesprengt werden.

Summary:

Too Much Self – Systemic Coaching and Recuperation
The article indicates the features of systemic coaching that can help take the strain off the self. In times like ours, with a strong focus on self-optimization, self-responsibility and self-definition, coaching clients are very likely to appreciate a new and more »realistic« positioning of the self. The starting point for this is to assume a vantage of second-order observation. This helps in recognizing the patterns and/or construction mechanisms in the dialogues involving the self. The fact that it is communication in the social system that addresses and forms the self, often independently of individual volition, is also likely to be illuminating. Attempts to counteract this are, and remain, largely ineffectual. Another reassuring realization is the extent to which context makes us into what we believe we are (confirmed in this by others). With stimulation from Heinz von Foerster’s ethical imperative, coachees can ultimately regard themselves once again as versatile, relatable individuals, freed from the chains of the one-dimensional self.

Résumé:

Familiendynamik Jahrgang 43, Heft 01, Januar 2018
broschiert
ISSN: 0342-2747

Autoren in dieser Ausgabe

Hans Rudi Fischer, Hans Rudi Fischer, Frank E. P. Dievernich, Stefan Hölscher, Matthias Lauterbach, Volker Gadenne, Markus Panning, Peter Schettgen, Rolf Göppel, Margherita Zander, Jürgen Straub, Oswald Balandis, Rudolf Klein, Hans Schlipat,


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