Familiendynamik

Heft 01 / Januar 2018

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Jürgen Straub, Oswald Balandis

Niemals genug! Selbstoptimierung und Enhancement . Attraktive Praktiken für verbesserungswillige Menschen?

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Zusammenfassung:

Selbstoptimierungen gibt es in zahlreichen Varianten. Neben traditionellen Weisen der Selbstformung setzen sich technische Enhancements zunehmend durch. Eine historische und kulturelle Universalie ist diese eigentümliche Praxis, das Selbst und seine Welt unaufhörlich, expansiv zu verbessern, nicht. In ihrer gegenwärtigen Gestalt und oftmals propagierten Radikalität, Absolutheit und Exzessivität indizieren Selbstoptimierungen eine besondere Lebens-, Subjektivierungs- und Sozialform. Nach einer knappen Begriffsklärung und exemplarischen Hinweisen auf typische Optimierungstechniken wenden wir uns möglichen Anziehungskräften der unaufhörlichen Arbeit an sich selbst zu. Ohne psychologisch zu verstehen, weshalb die (technische) Selbstoptimierung derart attraktiv ist, läuft jede Kritik dieser Praxis ins Leere. Sie wird unversehens zu einer Wiederauflage pessimistischer Kulturkritik, die das Vergangene idyllisch verklärt. Dies erscheint ebenso unangebracht wie eine affirmative Apologie des Neuen, welche die vielfach diagnostizierte Cyborgisierung als Endpunkt der Optimierung des Humanen und als Triumph eines kommenden Maschinenlebewesens über den antiquierten Menschen feiert.

Summary:

Never enough! Optimization and Enhancement – Attractive Strategies for Self-Improvement?
Self-optimization comes in a variety of forms. Alongside the more traditional options, technical enhancements are on the advance. This remarkable urge to constantly and progressively improve oneself and the world is anything but an historical or cultural universal. In their present shape and their frequent radicalism, absoluteness and exorbitance, variations of self-optimization indicate a very special form of subjectification and a highly specific attitude to life and the social sector. After a brief definition of the central concepts involved and references to typical optimization techniques, the article enquires into the possible forces of attraction exerted by unremitting self-perfection. Without a psychological understanding of why (technical) self-optimization is attractive, criticism of these practices is fruitless, turning automatically into a rehash of the pessimistic species of Kulturkritik that idyllicizes the past. This is no less misguided than to indiscriminately welcome everything new and thus celebrate cyborgization as the culmination of human optimization and as a triumph of the cybernetic organisms of the future over the antiquated model of the human individual.

Résumé:

Familiendynamik Jahrgang 43, Heft 01, Januar 2018
broschiert
ISSN: 0342-2747

Autoren in dieser Ausgabe

Hans Rudi Fischer, Hans Rudi Fischer, Frank E. P. Dievernich, Stefan Hölscher, Matthias Lauterbach, Volker Gadenne, Markus Panning, Peter Schettgen, Rolf Göppel, Margherita Zander, Jürgen Straub, Oswald Balandis, Rudolf Klein, Hans Schlipat,


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