Familiendynamik

Heft 02 / April 2015

Körper-Zeichen

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Wolfgang Tschacher, Maja Storch

Embodiment und Kommunikation . Der Körper im Fokus von Beratung und Therapie

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Zusammenfassung:

In der Psychologie wird zunehmend der Gesichtspunkt des Körperbezugs psychischer Prozesse hervorgehoben. Diese Embodiment-Perspektive berücksichtigt die Tatsache, dass die Psyche stets im Körper eingebettet ist, wodurch alle Kognitionen, Emotionen und Handlungen des Individuums, oft implizit und unterschwellig, beeinflusst werden. Dies hat klare Implikationen auch für soziale Interaktion und kommunikatives Handeln, insbesondere im Rahmen von Psychotherapie. Embodiment zeigt sich etwa als nonverbale Synchronie der Körperbewegung in der psychotherapeutischen Interaktion. Körperbezogene Wirkfaktoren sind bislang zu wenig beachtete Teile des Therapieprozesses, auch wenn sie traditionell besonders in der systemischen Arbeit (etwa bei Skulpturarbeit und Systemaufstellungen) eine Rolle spielen. Aus eigenen Arbeiten im Rahmen des Zürcher Ressourcenmodells, der Wirkfaktorforschung und des Ansatzes der Embodied Communication werden einzelne Techniken beschrieben, wie etwa das Markieren und das AAO-Geschenk. Wir schlagen vor, körperbasierte Wirkfaktoren der Psychotherapie stärker zu gewichten und zu einem Fokus künftiger Forschung zu machen.

Summary:

Embodiment and Communication – Focus on the Body in Counselling and Therapy
The authors report that psychology increasingly focuses on the role of the body in mental processes. This embodiment perspective takes into account the fact that the psyche is invariably embedded in the soma which thus affects all forms of individual cognition, emotion, and action, frequently in an implicit and subliminal manner. This also has clear implications for social interaction and active communication, notably in the context of psychotherapy. One example of the way in which embodiment manifests itself is non-verbal synchrony, coordinated body movement of psychotherapist and patient. Although systemic therapy has traditionally acknowledged their importance in sculpture work and the system constellation approach, change factors related to the body in the therapeutic process have so far been accorded too little attention. Drawing upon their own efforts in the framework of the Zurich Resource Model, in research on common factors and experience with the Embodied Communication approach, the authors describe specific techniques such as marking or the AAO gift. They propose that greater emphasis should be put on body-based change factors in psychotherapy as a focus of future research.

Résumé:

Familiendynamik Jahrgang 40, Heft 02, April 2015
broschiert
ISSN: 0342-2747

Autoren in dieser Ausgabe

Ulrike Borst, Arist von Schlippe, Hans Rudi Fischer, Ulrike Borst, Ulfried Geuter, Brent J. Atkinson, Wolfgang Tschacher, Maja Storch, Ulrich Schultz-Venrath, Ansgar Cordes, Dorett Funcke, Bruno Hildenbrand, Tony Rousmaniere, Bärbel Preusker, Marina Reck, Sebastian Baumann, Werner Vogd, Ulrike Borst,


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