Familiendynamik

Heft 02 / April 2016

Angst

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Eli R. Lebowitz, Haim Omer

Der elterliche Einfluss auf Kinderängste . Zugrundeliegende Mechanismen und Konsequenzen für die Behandlung

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Zusammenfassung:

Angststörungen begleiten einen Menschen sein Leben lang. Sie verursachen schweres Leiden und treten häufig bereits in der Kindheit auf. Umfangreiche klinische und epidemiologische Untersuchungen haben gezeigt, dass die Eltern bzgl. der Entwicklung, Aufrechterhaltung und dem klinischen Verlauf dieser Störungen eine wichtige Rolle spielen. Forschungsarbeiten über die Strukturen und Mechanismen, die dem Einfluss der Eltern zugrunde liegen, verweisen sowohl auf verhaltensbezogene als auch biologische Systeme. Werden diese Zusammenhänge verstanden, ergeben sich daraus möglicherweise wichtige klinische Implikationen, die die Entwicklung neuartiger elternbezogener Behandlungen anregen, um so in der Therapie von Kindern und Jugendlichen mit Angststörungen bessere Ergebnisse zu erzielen. Der vorliegende Beitrag fasst die wichtigsten Aspekte dieser Forschungsarbeiten zusammen. Darüber hinaus stellt er das Programm SPACE (Supportive Parenting for Anxious Childhood Emotions) vor, welches förderliches Elternverhalten bei Ängsten von Kindern und Jugendlichen stärkt. Es fokussiert auf familiäres Entgegenkommen, ein spezifisches Muster elterlicher Reaktionen auf kindliche Ängste, welches in der Regel eine stärkere Symptomatik, wachsende Beschwerden sowie schlechtere Ergebnisse im Rahmen anderer Therapieansätze bewirkt. Der Beitrag veranschaulicht, wie neue theoriegeleitete Interventionen entstehen können, wenn die spezifischen Einflüsse von Eltern bei kindlichen Ängsten erkannt werden.

Summary:

Parental Influences in Childhood Anxiety – Review of Mechanisms and Implications for Treatment
Anxiety disorders are common across the lifespan, cause severe distress and impairment, and usually have their onset in childhood. Substantial clinical and epidemiological research has highlighted important parental influences in the development, maintenance and clinical course of these disorders. Research on the pathways and mechanisms underlying these influences has pointed to both behavioral and biological systems. Elucidating these links has potentially important clinical implications and can drive the development of novel parent-based treatment to enhance outcomes for clinically anxious youth. This review synthesizes and summarizes several major aspects of this research. The Supportive Parenting for Anxious Childhood Emotions (SPACE) Program targets family accommodation, a particular pattern of parental responses to child anxiety associated with more severe symptoms, greater impairment and poorer treatment outcomes in other forms of therapy. The SPACE Program is discussed and illustrates how identifying specific parent influences on child anxiety can inform novel theory-driven interventions.

Résumé:

Familiendynamik Jahrgang 41, Heft 02, April 2016
broschiert
ISSN: 0342-2747

Autoren in dieser Ausgabe

Arist von Schlippe, Christina Hunger, Jochen Schweitzer, Christina Hunger, Rebecca Hilzinger, Haim Omer, Eli R. Lebowitz, Wilhelm Rotthaus, Allen Frances, Jürgen Kriz, Guido Strunk, Heiko Kleve, Hans Rudi Fischer, Gabriele Weyand, Kurt Lüscher,


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