Familiendynamik

Heft 02 / April 2017

Die Kraft des Zweifelns

Das könnte Sie interessieren

Meine schwierige Mutter

Das Buch für erwachsene Töchter und Söhne

Meine Bedürfnisse, Deine Bedürfnisse

Dem inneren Kind in der Partnerschaft Raum geben

A bis Z der Interventionen in Gruppen

Flipchart-Tools für Beratung, Supervision und Teamentwicklung
Diese Ausgabe erwerben
26,00 EUR
(zum Abonnement)
Versandkostenfrei nach D, CH, A; hier inkl. Mwst. - >> Lieferinformationen - Einzelheiten zu Ihrem Widerrufsrecht finden Sie in den >> AGBs. - >> Akzeptierte Zahlungsmittel
Allen Frances

Wer ist krank – und wer nicht? . Die entscheidende Rolle psychiatrischer Diagnosen – und ihre gravierenden Mängel

« zurück zum Inhalt

Zusammenfassung:

Dieser Beitrag plädiert dafür, im Bereich der psychischen Störungen wieder die Unsicherheit zu akzeptieren, die dem Thema angemessen ist, und der fortschreitenden Medikalisierung psychischen Leidens entgegenzutreten. Denn das menschliche Gehirn wird niemals so präzise zu erforschen sein, wie es uns manche VertreterInnen der biologischen Psychiatrie glauben machen wollen. Außerdem sind soziale und gesellschaftliche Faktoren oft viel wichtiger als die individuellen Faktoren bei den PatientInnen, wenn es darum geht, Ausmaß und Verbreitung einer mit einer Diagnose bezeichneten Störung zu erklären. Am Beispiel der Diagnosen ADHS und PTBS wird gezeigt, welche historischen und gesellschaftlichen Entwicklungen, aber auch welche Marktmechanismen zur ›Aufblähung‹ einer Diagnose führen können. Viel ernster als die Diagnose sollten demnach das Verstehen der psychosozialen Faktoren, die mit der Störung zusammenhängen, sowie das Engagement für Verbesserungen der sozialen Situation der Betroffenen genommen werden.

Summary:

Who is Sick? Who is Not? – The Decisive Role of Psychiatric Diagnoses and Their Serious Defects
The article focuses on psychic disorders and urges its readers to accept the uncertainty invariably bound up with this topic rather than condoning the relentless medicalisation of mental illness. The human brain will never be as accessible to precise scientific investigation as some advocates of biological psychiatry would have us believe. In addition, when it comes to explaining the scope and dissemination of a diagnosed disorder, social and societal factors are frequently far more important than individual factors displayed by the patients themselves. With reference to the diagnoses ADHD and PTSD, the author shows how a diagnosis can be »inflated«, not only by historical and societal developments but also by market mechanisms. Accordingly, a diagnosis should be taken less seriously than the understanding of the psychosocial factors associated with the disorder and the commitment to improving the social situation in which the patients find themselves.

Résumé:

Familiendynamik Jahrgang 42, Heft 02, April 2017

ISSN: 0342-2747

Autoren in dieser Ausgabe

Hans Rudi Fischer, Ulrike Borst, Agnes Heller, Allen Frances, Volkmar Aderhold, Christina Hunger, Laura Klewinghaus, Friederike Küsche, Dorett Funcke, Oliver König, Bruno Hildenbrand, Kurt Lüscher,


Unser Service für Sie

Zahlungsmethoden
PayPal (nicht Abos),
Kreditkarte,
Rechnung
weitere Infos

PayPal

Versandkostenfreie Lieferung
nach D, A, CH

in D, A, CH inkl. MwSt.
 
weitere Infos

Social Media
Besuchen Sie uns bei


www.klett-cotta.de/im-netz
Facebook Twitter YouTube
Newsletter-Abo

Klett-Cotta-Verlag

J. G. Cotta’sche Buchhandlung
Nachfolger GmbH
Rotebühlstrasse 77
70178 Stuttgart
info@klett-cotta.de