Familiendynamik

Heft 03 / Juli 2010

Aktionsmethoden, szenisch-systemische Arbeitsformen

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Heiner Keupp

Befähigungsgerechtigkeit als Ziel der Gesundheitsförderung Heranwachsender . Die Basisphilosophie des 13. Kinder- und Jugendberichts

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Zusammenfassung:

Übersicht: Der 2009 vorgelegte 13. Kinder- und Jugendbericht der Bundesregierung befasst sich erstmals mit gesundheitsbezogener Prävention und Gesundheitsförderung von Kindern und Jugendlichen. In diesem Beitrag werden die Konzeptbausteine skizziert, die die spezielle Perspektive dieses Berichtes ausmachen. Diese zielt auf eine Stärkung der Lebenssouveränität von Heranwachsenden durch die Verminderung bzw. den gekonnten Umgang mit Risiken und eine Förderung von Verwirklichungschancen, Entwicklungs- und Widerstandsressourcen. Maßnahmen der Gesundheitsförderung und gesundheitsbezogenen Prävention müssen Antworten auf die Fragen beinhalten, in welche Gesellschaft Kinder und Jugendliche hineinwachsen und welche Ressourcen sie benötigen, um sich an dieser Gesellschaft aktiv beteiligen zu können. Sie benötigen also eine zeitdiagnostische Komponente. Die Angebote zur Gesundheitsförderung und Prävention der Kinder- und Jugendhilfe sind lebensweltbezogen zu entwickeln, an den sozialräumlichen Kontexten der Heranwachsenden zu orientieren und erfordern eine verbindliche Kooperation von Kinder-/Jugendhilfe, Gesundheitssystem und Eingliederungshilfen. Zentrale Perspektive aller Fördermaßnahmen ist die Verbesserung der Befähigungsgerechtigkeit.

Summary:

Equitable Capability Enhancement in Health Promotion for Young People – The philosophy underlying the 13th Federal government Report on Children and Adolescents
The Federal government’s 13th Report on Children and Adolescents (2009) is the first to concern itself with health-related prevention and health promotion for young people. The article outlines the philosophy underlying the specific perspective taken by the Report. It is aimed at life empowerment for youngsters via risk reduction/risk management and the promotion of self-realisation opportunities and of resources for development and resistance. Health promotion measures and health-related prevention need to provide answers to questions on the kind of society young people are growing up in and the resources they require to take an active part in that society. In short, they must be based on a diagnosis of the contemporary situation. Health promotion and prevention offerings provided in the framework of children and youth care must be realistic and geared to the social contexts in which young people grow up. They require firmly established cooperation between children and youth care facilities, the health system and integration assistance. The central concern of all these supportive measures is equitable capability enhancement.

Résumé:

Familiendynamik Jahrgang 35, Heft 03, Juli 2010
broschiert
ISSN: 0342-2747

Autoren in dieser Ausgabe

Arist von Schlippe, Ulf Klein, Ulf Klein, Inge Liebel-Fryszer, Elke Frohn, Ethan Watters, Heiner Keupp, Sabine Zehnder Grob, Christoph Morgenthaler, Steffen Fliegel, Steffen Fliegel, Gabriele Weyand,


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