Familiendynamik

Heft 03 / Juli 2015

Transkulturelle Perspektiven

Das könnte Sie interessieren

Kopfschmerzkinder

Was Eltern, Lehrer und Therapeuten tun können

Junge Väter in seelischen Krisen

Wege zur Stärkung der männlichen Identität

Bindung und Jugend

Individualität, Gruppen und Autonomie

Balanceakt Familiengründung

Paare begleiten mit dem »Regensburger Familienentwicklungsmodell«
Diese Ausgabe erwerben
26,00 EUR
broschiert (zum Abonnement)
Versandkostenfrei nach D, CH, A; hier inkl. Mwst. - >> Lieferinformationen - Einzelheiten zu Ihrem Widerrufsrecht finden Sie in den >> AGBs. - >> Akzeptierte Zahlungsmittel
Patricia Fernandes Da Silva

Was hat die Kultur damit zu tun? . Die andere Frau: Eine Untersuchung von Mehrfachbeziehungen in Luanda

« zurück zum Inhalt

Zusammenfassung:

Der Artikel beruht auf Da Silvas Dissertation mit dem gleichen Titel. In dieser Arbeit wird davon ausgegangen, dass in Luanda, der Hauptstadt Angolas, eine Diskussion über den Einfluss der Kultur auf Programme zur HIV/AIDS-Prävention begonnen habe, und zwar aus der Sicht von Frauen in Luanda. Diese Feststellung beruht auf den eigenen multikulturellen Erfahrungen der Autorin, auf persönlichen Erzählungen und Erfahrungen der Studienteilnehmerinnen sowie auf der konstruktionistischen Erkenntnistheorie. Durchgeführt wurde die Studie auf der Basis von Grounded Theory, d. h. die Theorie wurde aus den Daten heraus entwickelt. Dazu wurden unterschiedliche Datenquellen, z. B. Interviews mit Teilnehmerinnen, Schriftstücke, Medienberichte usw. herangezogen. Ein wichtiges Fazit der Arbeit: Die Diskussion hat gerade erst begonnen und sollte fortgesetzt werden. Aus dem Datenmaterial ergibt sich zudem, dass die Kultur eine entscheidende Rolle dabei spielt, ob öffentliche Programme zur Gesundheitsprävention, insbesondere zur HIV/AIDS-Prävention, in Luanda erfolgreich sind oder scheitern. Ein weiteres Fazit der Arbeit ist es, dass ein Ansatz allein nicht übergreifend funktioniert, sondern dass jede Intervention auf ihren besonderen kulturellen und sozialen Kontext hin angepasst werden muss.

Summary:

What Does Culture has to do it?
The article «What does culture has to do it?« is based on Da Silva’s larger thesis entitled «The other – A look into concurrent relationships in Luanda-Angola«. The work’s proposed thesis was to start a conversation on the influence of culture on HIV/AIDS prevention programs in Luanda from the perspective of women in Luanda. The background of the thesis was the author’s own multicultural experiences, participant’s personal accounts narratives and experiences as well as the constructionism epistemology. The author used «Grounded Theory« a qualitative research methodology in which the theory comes from the data. Various data sources were used, including participant’s interviews, papers, media coverage etc. The work concluded not only that the conversation has only began and must continue but that according to the data used, culture plays a key role in the success and failures of public health prevention programs in particular HIV/AIDS prevention programs in Luanda. The author also argued in her conclusions that there is not one approach that works across board but rather that every intervention must be tailored to its very specific cultural and social context.

Résumé:

Familiendynamik Jahrgang 40, Heft 03, Juli 2015
broschiert
ISSN: 0342-2747

Autoren in dieser Ausgabe

Dorett Funcke, Wolfgang Loth, Inge Singer-Rothöft, Arist von Schlippe, Cornelia Oestereich, Kenneth J. Gergen, Thomas Hegemann, Patricia Fernandes Da Silva, Klaus J. Bade, Haim Omer, Dan Dolberger, Marius Metzger, Ilona Reinhard, Livia Wettach, Till Jansen, Haja Molter,


Unser Service für Sie

Zahlungsmethoden
PayPal (nicht Abos),
Kreditkarte,
Rechnung
weitere Infos

PayPal

Versandkostenfreie Lieferung
nach D, A, CH

in D, A, CH inkl. MwSt.
 
weitere Infos

Social Media
Besuchen Sie uns bei


www.klett-cotta.de/im-netz
Facebook Twitter YouTube
Newsletter-Abo

Klett-Cotta-Verlag

J. G. Cotta’sche Buchhandlung
Nachfolger GmbH
Rotebühlstrasse 77
70178 Stuttgart
info@klett-cotta.de