Familiendynamik

Heft 03 / Juli 2015

Transkulturelle Perspektiven

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Marius Metzger, Ilona Reinhard, Livia Wettach

Kinder lösen sich ab – nicht immer nach Plan der Eltern . Eine Studie zu Ablösungsaktivitäten in Eltern-Kind-Beziehungen

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Zusammenfassung:

In der vorliegenden Studie wurden Unterschiede zwischen erlaubter und faktischer Ablösung von den Eltern durch deren jugendliche Kinder in den Lebensbereichen Freundschaft, Bewegungsfreiheit, Vergnügungen und Lebensführung untersucht. Zu deren Erhebung wurde mittels eines geschichteten Klumpenverfahrens eine für die Zentralschweiz repräsentative Stichprobe von jungen Frauen (n = 309) und jungen Männern (n = 370) im Alter zwischen 18 und 25 Jahren gezogen. Anhand eines aus 29 Items bestehenden Fragebogens wurden relevante Ablösungsaktivitäten retrospektiv erfragt und anschließend einer inferenzstatistischen Auswertung unterzogen. Die Ergebnisse der Studie belegen signifikante Unterschiede zwischen erlaubter und faktischer Ablösung von den Eltern in den Bereichen Bewegungsfreiheit, Vergnügungen und Lebensführung, nicht aber im Bereich Freundschaften. Es ließen sich geschlechtsspezifische Unterschiede im Elternhandeln in den Bereichen Freundschaften und Lebensführung nachweisen. In den Bereichen Bewegungsfreiheit und Vergnügungen scheinen Eltern Mädchen und Jungen dagegen nicht unterschiedlich zu behandeln. Diese Befunde stützen die intermediäre Position in der Genderforschung, wonach die Verortung von Heranwachsenden im gesellschaftlich etablierten System der Zweigeschlechtlichkeit für beiderlei Geschlechter sowohl Erfahrungen von Gleichheit als auch Ungleichheit bedeutet.

Summary:

Detachment and Unpredictability – A Study on Adolescent Detachment and Parent-Child Relations
The study investigates the differences between detachment activities (a) that adolescents undertake regardless of parental approval and (b) that parents are in agreement with. Four different sectors are discussed: mobility, entertainment, lifestyle and friendship. The survey underlying the study drew upon a stratified cluster sampling method to inquire into the detachment behaviour of a representative sample of women (n = 309) and men (n = 370) between the ages of 18 and 25 living in central Switzerland. The data on the relevant detachment activities were retrospective and collected on the basis of a questionnaire consisting of 29 items and subsequently analysed via inferential statistics.
The study indicates significant differences between approved and non-approved detachment in adolescent choices pertaining to mobility, entertainment and lifestyle. In the case of friendship, the correlation is higher. Gender-specific differences in parental attitudes were observed in connection with their children’s friendships and lifestyles. In connection with mobility and entertainment, however, parents do not appear to treat boys differently from girls. Accordingly, our findings support the intermediate position in gender studies. In terms of detachment, male and female adolescents are treated equally in some sectors, while in others there is inequality along the gender divide, a dichotomy that we ascribe to their respective location in the socially established system of gender dualism.

Résumé:

Familiendynamik Jahrgang 40, Heft 03, Juli 2015
broschiert
ISSN: 0342-2747

Autoren in dieser Ausgabe

Dorett Funcke, Wolfgang Loth, Inge Singer-Rothöft, Arist von Schlippe, Cornelia Oestereich, Kenneth J. Gergen, Thomas Hegemann, Patricia Fernandes Da Silva, Klaus J. Bade, Haim Omer, Dan Dolberger, Marius Metzger, Ilona Reinhard, Livia Wettach, Till Jansen, Haja Molter,


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