Familiendynamik

Heft 03 / Juli 2016

Systemische Sozialarbeit

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Björn Kraus

Systemisch-konstruktivistische Lebensweltorientierung . Lebenswelt versus Lebenslage – vom Nutzen einer Unterscheidung für die Gestaltung professioneller Interaktion

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Zusammenfassung:

Zu den in der Sozialen Arbeit etablierten paradigmatischen Orientierungen gehören systemische und lebensweltorientierte Ansätze. Insoweit diese zunächst voneinander unabhängig und mit unterschiedlichen theoretischen Referenzen entwickelt wurden, ist deren Vereinbarkeit oder zumindest Anschlussfähigkeit nicht selbstverständlich. Der Beitrag diskutiert exemplarisch den Ertrag einer systemisch-konstruktivistischen Lebensweltorientierung für eine professionelle Praxis, in der beide Ansätze miteinander verschränkt sind. Dabei wird der Begriff der Lebenswelt konkretisiert und dem Begriff der Lebenslage gegenübergestellt. Mit Blick auf die Unterscheidung von gelebtem, erlebtem und erzähltem Leben rücken Grenzen wie Voraussetzungen des Wahrnehmens und Kommunizierens in den Blick. Soziale Arbeit muss mit diesen verantwortlich umgehen, um fachlichen, rechtlichen und normativen Standards gerecht zu werden. Der Fokus des Beitrags liegt darauf, wie sich lebensweltliche Orientierung methodisch umsetzen lässt. Dabei wird auch deutlich, dass aus einem systemisch-konstruktivistischen Ansatz keine uneingeschränkte Verantwortung individueller Lebensgestaltung abgeleitet werden kann.

Summary:

Systemic-Constructivist Lifeworld Orientation – Lifeworld (Lebenswelt) versus life conditions (Lebenslage): A Pertinent Distinction for Professional Interaction
Prominent among the paradigmatic orientations that have established themselves in social work are the systemic and the lifeworld varieties. Given that they were initially developed independently of one another and with different theoretical references, it is by no means obvious that they should be combinable or even reconcilable.
To exemplify the problems involved, the author discusses the benefits of dovetailing the two approaches in a systemic-constructivist lifeworld orientation for a professional practice. In the course of the discussion, the author concretizes the concept of lifeworld (Lebenswelt) and sets it off against that of life conditions (Lebenslage). Engagement with the distinction between lived, experienced, and narrated life brings the limitations and preconditions of perception and communication into focus. Social work must deal with these things responsibly if it is to comply with the specialist, legal, and normative standards that are relevant for it. The article focuses on the question of how the lifeworld orientation can be implemented methodically. Also, it becomes apparent that even a systemic-constructivist approach cannot make individuals fully and completely responsible for the way they live their lives.

Résumé:

Familiendynamik Jahrgang 41, Heft 03, Juli 2016
broschiert
ISSN: 0342-2747

Autoren in dieser Ausgabe

Hans Rudi Fischer, Björn Kraus, Wolf Ritscher, Heiko Kleve, Heiner Keupp, Hans Rudi Fischer, Elena Linden, Eva Walther, Klaus A. Schneewind, Erhard Scholl, Notker Klann, Günter Schiepek, Arist von Schlippe, Dorothe Dörholt, Wolfgang Loth,


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